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Am Donnerstag gab James Follo, Finanzvorstand der New York Times, bekannt, dass im letzten Jahr die digitalen Werbeerlöse der US-Tageszeitung um 2,3 Prozent auf 48,5 Mio Dollar gefallen sind.
Die Geschäftsführung vermutete bei der Pressekonferenz den Grund in der Etablierung digitaler Werbung im Tagesgeschäft, wodurch zunehmend auch Online-Werbespendings sensibel auf politische und ökonomische Ereignisse zu reagieren beginnen würden, wie zuletzt während der Eurokrise.
Stagnation der Umsätze
Doch es gibt auch positive Entwicklungen: Die Zahl der digitalen Abonnenten ist im Vergleich zum letzten Quartal um 16 Prozent auf 454.000 gestiegen, was laut CEO Arthur Sulzberger Jr. nicht zuletzt mit der Herabsetzung von 20 auf 10 frei zugängliche Artikel pro Monat zu tun hat. Die Gewinne aus den gesamten Aboverkäufen sind im letzten Jahr um 9,7 Prozent gestiegen und auch die Conversionrates hätten sich "extrem gut" entwickelt.
Insgesamt schrumpfte der Gewinn des Medienhauses im 1. Quartal 2012 um 23 Prozent auf 19,6 Millionen Dollar, die Umsätze stagnierten bei 499,4 Millionen Dollar. (red, derStandard.at, 20.04.2012)
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