Jeder siebente US-Bürger braucht Lebensmittelhilfe

20. April 2012, 10:29

Historisches Hoch bei Zahl der Unterstützungsbezieher

Washington - Immer mehr Amerikaner sind auf staatliche Lebensmittelhilfe angewiesen. Wie das Haushaltsbüro des US-Kongresses am Donnerstag bekanntgab, bezog im Jahr 2011 jeder siebente US-Bürger Lebensmittelmarken - 70 Prozent mehr als noch vor Beginn der Wirtschaftskrise 2007. Nach Berechnungen der Behörde wird der Bedarf bis 2014 weiter steigen.

Erst danach wird sich den Prognosen zufolge die allmähliche Erholung der Wirtschaft auf die Bedürftigkeit der Niedrigverdiener im reichsten Land der Welt auswirken. "Nichtsdestotrotz wird die Zahl der Bezieher von Unterstützung auf einem historischen Hoch bleiben", heißt es in dem Bericht des Haushaltsbüros.

"Präsident der Lebensmittelmarken"

Zahlreiche Städte in den USA haben sich nicht von der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 erholt. Eine Studie des US-Städtetags zu Hunger und Obdachlosigkeit Endes 2011 ergab, dass in fast allen 29 untersuchten Städten die Nachfrage nach Lebensmittel-Beihilfen stieg. Die meisten Städte erklärten, dass ihr Budget dafür nicht reiche. Über ein Viertel der Menschen, die Unterstützung benötigten, hätten keine erhalten.

Das Thema spielt auch eine Rolle im US-Wahlkampf. Republikanische Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur warfen Präsident Barack Obama vor, der "Präsident der Lebensmittelmarken" zu sein. Obamas wahrscheinlicher Herausforderer Mitt Romney hielt Obama vor, die USA in einen Wohlfahrtsstaat nach europäischem Modell zu verwandeln. (APA, 20.4.2012)

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Das bush-regime hat sehr viel ruiniert -

auch heute noch müssen zigtausende us-bürger vor sporthallen in den usa tagelang auf kostenlose (= leistbare) krankenversorgung warten...!
Wo kriegführen an erster stelle steht...

und jeder dritte ist adipös

weil billiges essen kaum proteine enthaelt.unteranderem. natuerlich spielt auch die hyperphagie eine rolle, doch gesundes essen ist teuer.

U-S-A! U-S-A! U-S-A!

U-S/A U S/ A U S /A

charity statt Zwangssolidarität ! Romney for President !

so schaut halt das neoliberale paradies aus

gruß an schellhorn

genau

und deswegen muss man gegen eine Reform des Sozia- und Gesundheitssystems stimmen, die Europäer als Kommunisten verunglimpfen und stattdessen eine Krachn kaufen und Republikaner wählen

dann wird sicher alles besser ...

die sind schon bei Lebensmittelmarken angelangt - unfassbar, aber wohl deshalb sind sie das reichste Land der Welt ...

Jeder 8. in Österreich,

wenn man die Äpfel mit Birnen vergleicht und die Anzahl der armutsgefährdeten Personen in Österreich herannimmt (Statistik Austria).

- die argen zustände in den usa werden von der eu anscheinend bevorzugt kopiert.

Es wird nichts dauern
und amerikanische Wirtschaftsflüchtlinge
werden versuchen
sich nach Mexiko und Kuba durchzuschlagen.

Von den Republikanern nur erwünscht. Dort befinden sich ähnliche Gestalten wie in der ÖVP. Seitdem die Finanz- und Konzernmarionette Reagan den Kapitalisten alle Türen geöffnet und sie an alle Schaltstellen befördert hat, ist es aus mit der Verteilungsgerechtigkeit in den USA.

Das kommt dabei heraus, wenn man einen Dauergrinser zum Präsidenten wählt, der nichts kann außer Reden vom Teleprompter ablesen. Obamas Rücktritt wegen erwiesener Unfähigkeit ist überfällig.

Sie sind der beste

in Ironie hier oder ein absoluter V***t***l

o lord

will you buy me a mercedes benz,..

Jetzt ist klar ...

.... warum sie die Einreise so stark überwachen. Dieses Elend soll nicht jeder sehen.

Das ist keine "Krise".

Der institutionalisierte Konzernfaschismus hat System.

Nicht Krisenbedingt. Systembedingt.

Und das ist ein Unterschied, lieber Standard!

Rhetorik mit System

von der Krise zu sprechen ist das System

Damit die Rendite für die Standard-Eigentümer und -innen stimmt wurde nicht selbst recherchiert, sondern mit copy & paste von der APA weitergeleitet.

Auch so ein Systemfehler, der sich zunehmend an der Oberfläche unserer Bildschirme zeigt ;-)

Doch zum Glück gibt es aufmerksame LeserInnen, danke!

Wo bleibt mein Posting?

Nochmals:
Lebensmittelhilfe in den USA kann man mit der Familienbeihilfe oder Sozialhilfe bei uns vergleichen.
Wenn man nun vergleicht wieviele bei uns Familienbeihilfe oder Sozialhilfe beziehen müssen wir uns genieren.

In den USA ist man zum Glück noch nicht so weit die Sozialgelder mit der Gießkanne zu verteilen sondern Bedarfsgerecht.

Familienbeihilfe kriegt bei uns *jeder*

auch die Millionäre!! Das kann man komisch finden, hat aber mit US-Lebensmittelmarken *NULL* zu tun....

"bedarfsgerecht", genau. dem bedarf weniger reicher, keine steuern zahlen zu müssen und immer reicher zu werden wird ebenso nachgekommen wie dem bedarf, jeden siebten bürger gerade nicht verhungern zu lassen. das ist schliesslich das "erfolgsrezept" der freien welt.

für wen wäre das nicht die gesellschaft seiner träume? kein wunder, dass die usa von allen so beneidet werden :)

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