Discovery nimmt Platz der Enterprise ein

19. April 2012, 19:16
  • Treffen der Generationen: Links die "Enterprise", rechts die "Discovery".
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    foto: apa/epa/michael reynolds

    Treffen der Generationen: Links die "Enterprise", rechts die "Discovery".

Letzte Funktion als Museumsstück in Washington - der Prototyp der Shuttle-Reihe wird nach New York gebracht

Washington - Die "Discovery" ist als erste der drei verbliebenen US-Raumfähren offiziell zum Museumsstück geworden: Unter den Augen tausender Schaulustiger nahm das Space Shuttle am Donnerstag seinen Platz in einer Außenstelle des Nationalen Luft- und Raumfahrtmuseums in der Nähe der Hauptstadt Washington ein. NASA-Chef Charles Bolden erinnerte bei der Zeremonie an die "viele Momente des Stolzes", die die Raumfähren dem Land gegeben hätten. "Wir sind nun froh, dieses Erbe mit Millionen Besuchern zu teilen."

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hatte das Shuttle-Programm im vergangenen Jahr nach drei Jahrzehnten eingestellt, im Juli war die "Atlantis" als letzte Raumfähre von einem Flug ins All zurückgekehrt. Die "Discovery", mit insgesamt 39 Missionen und 365 Tagen im Weltraum die dienstälteste Raumfähre, war bereits im März 2011 eingemottet worden. Am Dienstag war sie auf dem Rücken einer Boeing 747 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida nach Washington geflogen worden, wo sie fortan im Steven F. Udvar-Hazy Center in der Nähe des Flughafens Dulles zu sehen ist.

Letzte Ruhestätten

Die "Discovery" ersetzt im Raumfahrtmuseum die "Enterprise", die am 23. April an ihren neuen Ausstellungsort New York geflogen werden soll. Sie war der Prototyp der Shuttle-Reihe und diente ab 1977 für Testflüge innerhalb der Atmosphäre. Für einen Raumflug war sie technisch nicht ausgerüstet - auch wenn sie infolge einer US-weiten Kampagne von Trekkern Mitte der 70er Jahre nach dem berühmten Raumschiff aus "Star Trek" benannt worden war.

Die "Atlantis" soll künftig im Besucherzentrum des Kennedy Space Center in Florida eine letzte Heimat finden, das Shuttle "Endeavour" im California Science Center in Los Angeles. (APA/red, derStandard.at, 19.4.2012)

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12 Postings
Ein Artikel ohne ...

... "...Innen"! Schöööööön! :)

mM

"Trekker"?

ist imho bundesdeutscher slang fuer eine in der landwirtschaft zum einsatz kommende zugmaschine...

"Trekkie(s)" ist wohl das passendere wort.

Also persönlich...

würd ich mich als Trekkie bezeichnen. Trekker klingt so nach Wanderschuhen und Rucksack.

Andere nennen mich dafür "Spinner". Ich hab noch nicht rausgefunden ist wofür das steht...

Redaktion derStandard.at/Wissenschaft
07
20.4.2012, 14:15

Unser letzter Wissensstand war, dass die das Wort beleidigend finden und "Trekker" vorziehen. Vielleicht ist das ja schon wieder veraltet - Traktor wäre allerdings "Trecker".

hab im sommer leider nur wenig zeit zum umsteigen in washington

sonst würd ich mir das museum beim dulles airport gern anschauen. ist ja schon das haus an der mall sehr gut!

Also nichts für ungut, dass diese Meldung Rot bekommt...ist absolut unverständlich!

Das Smithsonian Air and Space Museum ist doch exzellent!

Die Mall ist doch diese Achse... ;-)

rot steht für "uninteressant"

Und die Meldung, dass Zapata im Sommer keine Zeit haben wird, ein bestimmtes Museum zu besuchen, wobei er gleichzeitig einfließen läßt, dass er das Nat. Air and Space Museum schon besucht hat, dass er also schon mal in Washington, DC war, gehört eindeutig zu den 10 Dingen auf der Welt, die wir alle nicht wissen müssen.
Daher ist rot hier mehr als angebracht.

Schön...Und Sie kriegen auch ein "uninteressant", denn Ihre Meinung interessiert wahrscheinlich noch weniger Leute...

gerade einen gewissen superstring interessierte das offenbar sogar sehr - siehe post oben. ;o)

Aber es ist in Amerika

und somit böööse, daher die roten Striche...

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