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Seoul - Die Streitkräfte in Südkorea haben nach eigenen Angaben neue Marschflugkörper stationiert, die potenzielle Ziele in ganz Nordkorea erreichen können. Diese Lenkflugkörper hätten eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern und könnten jede Raketen- oder Atomanlage im Nachbarland treffen, sagte Generalmajor Shin Won-sik vom Verteidigungsministerium am Donnerstag vor Journalisten in Seoul.
Die Waffen würden für den Fall "rücksichtsloser Provokationen" durch Nordkorea eingesetzt. Zudem wurden den Angaben zufolge neue ballistische Raketen mit einer Reichweite von 300 Kilometern in Südkorea aufgestellt.
Das Ministerium machte keine näheren Angaben zu den Marschflugkörpern. Südkoreanische Medien hatten aber bereits vor zwei Jahren berichtet, dass das Land einen neuen Marschflugkörper vom Typ Hyunmu-3C entwickle, der eine Reichweite von bis zu 1.500 Kilometern habe. Damit könnte dieser nicht nur ganz Nordkorea, sondern auch Gebiete in China, Japan und Russland erreichen.
Südkoreas Bekanntmachung über die Aufstellung neuer Raketen und Marschflugkörper erfolgte zu einem Zeitpunkt neuer Spannungen in der Region. Grund dafür ist der Start einer neuen Mehrstufenrakete in Nordkorea am vergangenen Freitag. Die Rakete war kurz nach dem Abheben in der Luft explodiert. Während das kommunistische Land von einem Satellitenstart sprach, sahen die USA, Südkorea und Japan darin den Test einer Interkontinentalrakete, die einen atomaren Sprengkopf tragen könnte.
Südkorea will auch ballistische Raketen mit einer größeren Reichweite entwickeln. Nach einem Abkommen mit den USA von 2001 darf das Land keine solchen Raketen mit einer höheren Reichweite als 300 Kilometer bauen. Dagegen darf das Land die Reichweite seiner Marschflugkörper unbegrenzt ausdehnen, solange die Nutzlast unter 500 Kilogramm bleibt. Die USA haben ihren Bündnispartner Südkorea unter ihren "nuklearen Schutzschirm" gestellt.
Nordkorea verfügt nach Angaben des südkoreanischen Militärs über 600 Scud-Raketen, die Ziele in Südkorea treffen könnten. Außerdem besitzt Pjöngjang demnach Raketen, die 3.000 Kilometer weit, also bis zu US-Stützpunkten in Japan oder auf Guam im Pazifik reichen. (APA, 19.4.2012)
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Wozu denn, wenn sie schon jetzt ganz Nordkorea abdecken können.
Sich mit China oder gar Russland anlegen zu wollen, ist trotz der US-Unterstützung schlicht Wahnsinn, dafür sind diese beiden Nachbarn zu groß, zu mächtig und vor allem zu dicht.
weil es so nicht stimmt.
suedkorea baut ein angriffspotential gegen die nordkoreanischen atomanlagen auf, von denen es bedroht wird. sowas ist voelkerrechtlich seit jeher okay.
und obamas menschenrechtsauffassung von voelkerrecht erlaubt sowieso jeden angriffskrieg jederzeit gegen jeden, solang nur die medien mitmachen, aber das ist eine ganz andere geschichte.
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