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Superkräfte wie der Röntgenblick könnten dank einer neuen Technologie bald Realität werden. Forscher an der University of Technology in Dallas (UTD) haben einen Chip entwickelt, mit dem Smartphones durch Wände und andere Gegenstände sehen können. Zum Einsatz kommt dabei das Terahertz-Wellenspektrum.
CMOS-Technologie
Das UTD-Team um Kenneth O, Professor für Elektrotechnik hat ein Verfahren erarbeitet, das Bilder mit Nutzung von Wellen im Terahertz-Bereich anzeigt und ohne mehreren Linsen auskommt. Die Mikrochips basieren auf komplementären Metall-Oxid-Halbleitern (CMOS), die bereits in vielen Geräten der wie Rechnern, Smartphones und Spielekonsolen verbaut sind. Den Forschern zufolge sei zudem eine günstige Produktion möglich.
Privatsphäre schränkt Erfassungsreichweite ein
Die Chips und die Empfänger könnten auf der Rückseite verbaut werden und dem Smartphone so ermöglichen, durch Gegenstände zu schauen. An der Umsetzung arbeiten die Wissenschaftler gerade. Aus Gründen der Privatsphäre betrage die Reichweite lediglich zehn Zentimeter.
Großes Potenzial
Experten sehen großes Potenzial im Terahertz-Wellenspektrum, das erst seit Anfang der 1990-er Jahre erforscht wird. Mögliche Hindernisse sehen sie darin, dass ein empfindlicher Detektor und eine ausreichend starke Terahertz-Quelle notwendig seien. (ez, derStandard.at, 19.4.2012)
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"Aus Gründen der Privatsphäre betrage die Reichweite lediglich zehn Zentimeter. "
reicht aus, den Nachbarn auszuspionieren.
Und sterben wir dann alle an Krebs, weil jeder jeden BESTRAHLT?
Zu viele Strahlen sollen ja nicht gesund sein!
Das könnte ernsthaft passieren. Unser Gehirn speichert nur das was es muss, wenn es weiß, dass es die Informationen irgendwoanders finden kann, so merkt es sich nur den Pfad.
Deshalb merkt man sich nichts, was man bei Google findet, aber die Keywords sehr gut.
Terahertz - ist das die Strahlung, die für die Nacktscanner an den Flughäfen verwendet werden? (Ich hoffe nicht, sonst seh ich da echt ein Riesenproblem!)
Davon abgesehen: Gibt es gesundheitliche Bedenken, wenn z.B. dann die Kids beginnen, sich dauernd gegenseitig zu durchleuchten?
Es ist die gleiche Technik (gleiche Frequenzen), d.h. man könnte wohl mit so einem Smartphone, das "durch wenige Zentimeter" durchschauen kann, leichte Sommerkleidung zum Verschwinden bringen. Zur zweiten Frage: Terahertz-Wellen werden vom Menschen afaik in sehr geringer Intensität natürlich abgestrahlt d.h. man braucht ihn nicht erst "anzuleuchten" um etwas zu sehen, wobei ein "Terahertz-Fotoblitz" vermutlich die Bildqualität verbessern würde. Dieser wäre allerdings nicht schädlich, da es sich (wie bei allen elektromagnetischen Wellen unterhalb von UV) um nichtionisierende Strahlung handelt - keine chemischen Reaktionen (ich weiß eh dass ich für die Aussage von ein paar Handystrahlungsevangelisten virtuell aufgehängt werden werde).
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