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Ljubljana - Der slowenische börsenotierte Haushaltsgeräte-Produzent Gorenje soll laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Finance" eine Übersiedlung seines Unternehmenssitzes aus Slowenien nach Wien planen. Die Vorbereitungen dafür seien mit der Gründung des Unternehmens Gorenje Corporate GmbH bereits eingeleitet worden, berichtet die Zeitung.
Gorenje Corporate GmbH soll laut "Finance" der neue Sitz der multinationalen Gesellschaft werden. Das neue Unternehmen ist im März von der Wiener Niederlassung, Gorenje BeteiligungsgesellschaftmbH, gegründet worden, wie ein Auszug aus dem Firmenbuch zeigt. Die beiden Unternehmen teilen sich die gleiche Adresse im 11. Wiener Bezirk.
Verschiedene Optionen werden geprüft
Gorenje, das seinen Sitz in der nordöstlichen Stadt Velenje hat, hat den Bericht nicht kommentiert. "Im Rahmen der Optimierung unserer Geschäftstätigkeit und der Umstrukturierung der Gorenje-Gruppe werden verschiedene Optionen geprüft", teilte das Unternehmen der Zeitung mit. Die Öffentlichkeit werde über alle Entscheidungen, wenn sie einmal getroffen werden, auf dem Laufenden gehalten, hieß es weiter.
Auf den Umzug nach Wien soll laut "Finance" Gorenje-Chef Franjo Bobinac pochen. Er soll das mit der Tatsache begründen, dass Gorenje das am meisten internationalisierte slowenische Unternehmen ist. Im Vorjahr wurde es gemessen an Exportwert auch zum größten Exportunternehmen des Landes. Die Umzugspläne von Bobinac müssen allerdings noch grünes Licht vom Aufsichtsrat bekommen, wo aber nicht alle Mitglieder mit seiner Unternehmensführung einverstanden seien, so die Zeitung. (APA, 19.4.2012)
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Die Bosse wollen halt lieber in Wien als in Velenje wohnen. Das versteh ich:
* kleine, aber eben doch Metropole
* breites kulturelles Angebot
* Anbindung an einen halbwegs internationalen Flughafen (dagegen Velenje 1 Stunde bis Laibach, 2 bis Zagreb)
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