Keine Ausbildung an schweren Waffen: FPÖ alarmiert

  • Die Leopard-Panzer des Bundesheers haben in der Ausbildung zumindest vorläufig ausgedient.
    foto: apa/hbf

    Die Leopard-Panzer des Bundesheers haben in der Ausbildung zumindest vorläufig ausgedient.

Oppositionspartei beantragt Einberufung des Nationalen Sicherheitsrats und verlangt Aufklärung über Einschränkungen der Ausbildung

Wien - Die FPÖ hat wegen der geplanten Einstellung der Ausbildungstätigkeit des Bundesheers für die Waffengattungen Artillerie, Fliegerabwehr und Kampfpanzer die Einberufung des Nationalen Sicherheitsrats beantragt. Das Bundesheer plant, für das Jahr 2013 die Ausbildung von Unteroffizieren, also Gruppen- und Zugskommandanten, in diesem Bereich auszusetzen. Danach will man evaluieren, wie es weitergeht. Von den Maßnahmen sind laut Ministerium 80 bis 100 Personen betroffen. Mit jedem Einzelnen soll ein "Karrieregespräch" geführt werden, um Ausbildungsverluste möglichst zu vermeiden.

Zwei Drittel der Panzer weg

Das Ministerium begründet die Maßnahme damit, dass die geplante Reduktion der Panzer und Artilleriegeschütze - das Bundesheer trennt sich von zwei Dritteln seiner gepanzerten Fahrzeuge - logischerweise auch eine "Anpassung der Personalstruktur" erfordere. Man betont aber, dass alle Waffengattungen bestehen bleiben würden.

Das genaue Gegenteil befürchtet die FPÖ. Diese Entscheidung bedeute in Wahrheit das Ende der Ausbildung an schweren Waffen und somit auch das Ende dieser Waffengattungen im Bundesheer. Die Erhaltung von militärischen Kernfähigkeiten sei dadurch nicht mehr möglich, weil der Kampf der verbundenen Waffen nicht mehr ausgebildet werden könne, meinte Wehrsprecher Peter Fichtenbauer in einer Aussendung am Donnerstag.

FPÖ befürchtet schrittweise Abschaffung

Dieser Einschnitt in die Fähigkeiten des Bundesheeres komme einer Abschaffung des Heeres nahe. Aufgrund dessen verlange die FPÖ die Einberufung des Nationalen Sicherheitsrats, um dort von Minister Norbert Darabos (SPÖ) Aufklärung zu erhalten, so Fichtenbauer.

Ministersprecher Stefan Hirsch hatte zum "Kurier" gesagt, dass keine Abschaffung der schweren Waffen geplant sei, aber eine eine Verringerung der Stückzahl zugegeben. Mit dem Ausbildungsbefehl solle nur ein Überschuss von Unteroffizieren vermieden werden. Fichtenbauer befürchtet jedoch eine komplette Aufgabe dieser Waffensysteme. (APA, 19.4.2012)

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Bitte die Fpö mit den Panzern Mitverschrotten , danke !

das ist ganz einfach nur know how vernichtung.
wenn ich die wahl zwischen primitiven rechten und primitiven linken populismus habe, ich wuerde jedenfalls den rechten nehmen. ist langfristig billiger.

fragens mal unter restitutionszahlungen beim dt. bundeskanzleramt nach. das würde ich mir echt nochmals überlegen ;)

ach ja

warum haben wir nun soviele untersuchungsausschüsse zu diversen dingen ?

weil die rechten so ehrlich waren und so sorgsam mit dem staatvermögen umgegangen ist ?

auf deine gegenargumente bin ich nun gespannt

Zischen Isdtanbul und Wien werden sehr bald nur noch

ein paar serbische Panzer stehen und ach ja die 400 griechischen die die USA verkauft hat, was ja ungemein ein zeichen für die Friedfertigkeit Europas ist.

Ich wünsche mir EINMAL, wirklich nur ein EINZIGES Mal, daß die Grünen eine Posizion bezögen, die nicht konträr zu jener von 99,5% aller Heeresbediensteten ist.

Das k ann nicht sein, weil es nicht sein darf

Bei denen ist Militär böse. Nicht weil es das tatsächlich ist. Es gab zu viele Generationen bei uns, die so erzogen wurden, dass Krieg immer schlecht ist. So als hätte es Hitler nie gegeben.

Dann ist es wem gelungen in die Herzen einzupflanzen dass damit ja auch Soldaten schlecht sein müssen. Egal worum es im K ampf geht.

Wenn dann aber der Kampf in Kuba, Venezuela oder der der FARC zum Thema wird, dann gewinnt militärischer Kampf revolutionäre Qualität und wird sogar heftig begrüßt.

Auf schön wienerisch: A Schmäh!

gott sei dank !

Danaer-Geschenk Eurofighter

Schau' an, dass der Eurofighter so rasch das Ende des BH, hätte sich wohl nicht einmal P. Pilz erträumt. Und wer hat's umgesetzt? Ein schwarzer Bundeskanzler, ein blauer Verteidigungsminister und ein blauer (oder doch schon schwarzer) Finanzminister...

EF treiben österrichische Heurige in den Abgrund !!!

Hören Sie doch bitte endlich mit diesen schwachsinnigen Michmädchenrechnungen auf. Dem achtreichsten Staat der Welt dürften 18 -pardon 15 kastrierte- Eurofighter aber sowas von nicht kratzten. Das Problem, welches die EF aber sehr gut aufzeigen ist, dass eine betimmte Reichshälfte Ö überhaupt keine Sichhheitspolitik will. Es ist zum Genieren, wie sich Ö in vielen EU-Fragen aufplustert und gleichzeitig als Sicherheitsnutte agiert. Und wie viele darin eine morbide Ersatzbefriedigung fürs Robin-Hoodspielen sehen. Die Ministermarionette ist da nur ein kleines militärisches Rädchen: nämlich ein braver Parteisoldat

Bis die Eurofighter starten ist das Fremde Flugzeug dreinmal über Österreich drübergeflogen

Die EF starten bereits, bevor die Maschine die österreichische Grenze erreicht hat.

Schon mal den Begriff Radar gehört?

aber nur bei Schönwetter

Und dann tun sie das Flugzeug bis an die grenze begleiten weil abschießen können wir es eh net (siehe F117 2002)

Ich finds immer besonders grauslich

wenn Leute wie Sie in Kategorien denken wie vor 70 Jahren: Wenns nicht schießt dann ist es kein Militär. Dann brauchen wir das nicht.

Inzwischen sind wir eine demokratische Republik wo nur dann geschossen wird, wenn alle anderen Mittel versagen.

Wozu abschießen und einen intrnationalen Zwischenfall verursachen? Sind die Abfangjäger an der Grenze, bevor der Einflug erfolgt, wird dieser durch entsprechende Flugmanöver verhindert.

Dazu braucht es nicht viel, weil die meisten Maschinen dann ohnehin abdrehen. Sollte die Maschine bereits im Luftraum sein, wird sie begleitet um die Flugsicherheit aufrecht zu erhalten und der Fall mittels Foto dokumentiert und entsprechende Protestnote geschickt. Die Konsequenz ist üblicherweise eine Entschuldigung inklusive Notbegründung, Nachzahlung der Überflugsgebühr und eine Versetzung des zuständigen Kommandanten, was für den nicht so angenehm ist (auch wenn es Karrieremäßig keine Auswirkungen hat, da er "fast" immer auf Befehl von Oben gehandelt hat) da er damit die Einsatzzulage verliert die nirgends leichter verdient ist als im Überseeeinsatz in Europa.
Macht jedes andere Land nicht anders.

Aber ein gaaaaanz böses Foto mit keinerlei Konsequenzen können sie machen(nur bei schönwetter).

:-)

Natürlich

Oder wollen Sie lieber gleich schießen, wenn der Amerikaner drüberfliegt über Tirol?

Besser ein Foto machen und in der Hinterhand behalten. Und wenn einmal was hochkocht, dann kann es sich ein Obama nicht leisten, dass ein neutraler Winzigstaat wie Österreich von US-Flugzeugen bewaffnet überflogen wurde. Das nennt man nämlich Aggression.

österreich braucht

mit seiner lage und den natürlichen ressourcen (wasser!!!!) unbedingt eine schlagkräftige armee.
wollen wir warten, bis sich die eu-gremien durchgerungen haben, an der seite österreichs einzugreifen, wenns wirklich brenzlig wird??

jetzt bei den schweren waffen (und den €fightern einzusparen ist der gipfelpunkt ministerieller und ideologiebedingter kurzsichtigkeit!

omg, was geht mit dir bester?

Kleine Zwischenfrage:

Wenn ich mir unsere aktuelle Lage ansehe und wir auf eine Entscheidung eines EU-Kremiums warten müssen ob sie unser Wasser verteidigen oder nicht, wer ist dann der Feind? Die Schweiz?

gegen die schweiz hätten wir nicht den hauch einer chance...

Dazu müßten wir die Schweiz aber angreifen,

was eher unwahrscheinlich ist. Die Strategie der Schweiz beruht einzig una Allein auf Verteidigung.
Aber noch einmal: es ging hier NOCH NIE um die Armee der Schweiz sondern darum das sie nicht in der EU sind.

Das ist relativ

Die Schweiz betrachtet ihre Umgebung miltärgeographisch sehr genau. Im Kalten Krieg haben die Österreich als Vorfeld betrachtet, das ihnen eine lange Vorwarnzeit verschafft.

Umso mehr ist die K onsequenz der Schweizer zu würdigen. Die haben begriffen, dass ein Land nicht dadurch verteidigt werden kann, dass es durch befreundete Staaten umgeben ist. Die haben im 2. Weltkrieg ganz böse Erfahrungen damit gemacht. Aber im Gegensatz zu den erfolglosen Weltkriegsneutralen Holland, Belgien, Dänemark und Norwegen haben die sich zum Alleingang entschieden: Eine furchtbar schlechte Aufstellung 1932 wurde durch eine potente Landesverteidigung ersetzt. Das gilt bis heute.

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