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Fluglärm kann zu Bluthochdruck und Gefäßerkrankungen führen.
Menschen, die in der Umgebung eines Großflughafens wohnen, haben ein erhöhtes Risiko, Bluthochdruck zu entwickeln. Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention begrüßt daher das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, das ein Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen bestätigte, und hofft auf eine bundesweite Umsetzung des Verbots.
Seit längerem ist bekannt, dass permanenter Fluglärm den Blutdruck steigen lässt und somit ein Gesundheitsrisiko für die Anwohner in der Nähe von Flughäfen darstellt. Das hat auch die Hyena-Studie, eine große Studie im Umfeld verschiedener europäischer Flughäfen aus dem Jahr 2008 gezeigt. Die Ergebnisse zeigten eine direkte Verbindung zwischen Lärmbelästigung (nächtlicher Fluglärm, aber auch Straßenlärm am Tage durch die Zubringerwege) und dem Bluthochdruckrisiko.
Eine Erhöhung des nächtlichen Lärmpegels durch startende und landende Flugzeuge um 10 Dezibel war mit einem signifikanten Anstieg des Blutdrucks assoziiert. Eine Erhebung aus dem Jahr 2010 hat ergeben, dass vor allem Menschen, die den nächtlichen Fluglärm bewusst wahrnehmen und auch als störend empfinden, mit einem Blutdruckanstieg reagieren. Männer waren in dieser Studie häufiger davon betroffen als Frauen.
Cofaktor Verschmutzung
Derzeit wird untersucht, ob es „nur" der Lärm ist, der den Blutdruck steigen lässt, oder auch die erhöhte Verschmutzung der Luft in der Nähe von Großflughäfen einen Einfluss hat. Darauf deuten die Daten von Fuks et al., denen zufolge eine längerfristige Luftverschmutzung Gefäßverkalkungen (Atherosklerose) begünstigen könnten, durch die dann wiederum der Blutdruckanstieg zu erklären sei. Umgekehrt ist aber bekannt, dass auch eine Hypertonie die Gefäßverkalkung vorantreibt.
„Bluthochdruck ist gefährlich und daher sollten alle Präventionsmaßnahmen ergriffen werden. Bereits jetzt müssen wir von 35 Millionen Betroffenen in Deutschland ausgehen - und nur ein Bruchteil wird behandelt und kann damit Folgerisiken vorbeugen", so der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Hochdruckliga, Ulrich Kintscher. „Zu den Präventionsmaßnahmen gehört auch eine erholsame Nachtruhe ohne dauerhafte Lärmbelästigungen, weshalb wir uns für ein Nachtflugverbot in ganz Deutschland stark machen. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, das dem Großflughafen Frankfurt ein Nachtflugverbot auferlegt hat, begrüßen wir sehr und hoffen, dass auch die anderen Flughäfen in Deutschland nachziehen".
In Wien gibt es derzeit kein Nachtflugverbot, sondern eine Nachtflugregelung, die weniger Flugbewegungen über Wien verspricht. Von 21 bis 7 Uhr sind Starts und Landungen nur für die Piste 29 erlaubt. Zwischen 23 Uhr 30 und 5 Uhr 30 darf zudem maximal vier Mal gestartet beziehungsweise gelandet werden. In Salzburg, Graz und Innsbruck herrscht ein siebenstündiges Nachtflugverbot zwischen 23 und 6 Uhr. (red, derStandard.at, 19.4.2012)
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es ist doch schon lange bekannt, das lärmbelastung -egal ob flugzeuge oder autobahn - auch wenn sie vom bewohner ausgeblendet wird - zu einer beeinträchtigung des herz-kreislaufsystems beitragen. leider ist es nicht jedem möglich, von solchen lärmquellen wegzuziehen.
diese wurden aus Gründen der Kosteneinsparung immer mehr Richtung dicht besiedelte Gebiete im Süden Wiens wie Liesing und Perchtoldsdorf verlegt. Hier haben Infrastrukturministerin und ihre nachgeordnete Dienststelle dringenden Korrekturbedarf. Wien und seine Siedlungsachsen müssen - wo immer möglich umflogen werden - das ergibt sich schon aus den Luftverkehrsregeln!
Könnten sie das mit den "aus Gründen der Kosteneinsparungen" auch belegen, oder posten sie einfach nur Gerüchte?
Im übrigen sind an den Flugrouten auch die Gemeinden und Bürgerinitiativen (so daran interessiert) beteiligt. Ein Blick in den veröffentlichten Mediationsvertrag hilft.
gewinnen Aussagen Beteiligter, dass es bei der Flugroutenverlegung nach Liesing nur um Kosteneinsparungen ging, nochmals an Glaubwürdigkeit. Und genauso argumentiert Infrastrukturministerin Bures noch immer: "Großräumiges Umfliegen wäre eine Lösung des Lärmproblems aber die Kosten." Nur dass die Kosten für den Steuerzahler für das Überfliegen dicht besiedelter Gebiete um vieles höher sind, als das was sich die Airlines damit ersparen. Damit wäre es für den Steuerzahler billiger, die Airlines, die ohnehin schon unglaubliche Steuerprivilegien geniesen, dafür zu bezahlen, dass diese nicht den kürzesten Weg fliegen. Es gäbe aber auch die Möglichkeit, Flugrouten per Verordnung auch volkswirtschaftlich sinnvoll zu gestalten - mit Kurven!
Sag mal, wie oft müssen dir denn verschiedenste Leute das noch schreiben??? Liesing war zuerst da, jahrzehntelang erholsames Gebiet, in das viele Leute eigens wegen der Grünruhelage hinzogen, und nach jahrelanger idyllischer Ruhe wurde dann erst die Flugroute mehr oder weniger überfallsartig drüberverlegt. Eine Mediation gab es damals nicht, bzw. wenns eine gab, war naturgemäß niemand aus Liesing dabei, da ja niemand damit gerechnet hatte, plötzlich ausgerechnet dort eine Flugroute hinverpflanzt zu bekommen, in dichtestbesiedeltes!!! Gebiet dort, es wurde nicht einmal vorher angekündigt. Das wurde dir nicht nur von mir, sondern auch von anderen schon zigmal erklärt, und scheint bei dir bei einem Ohr rein, und beim anderen rauszugehen.
Naja, der Flughafen Schwechat wurde 1954 errichtet, die Westautobahn z.B. 1938,.....
Also wer dort schon seit 70-80 Jahren wohnt, darf sich gerne gerechtfertigterweise darüber aufregen.
Und bevor man in ein geerbtes Haus einzieht, informiert man sich normalerweise auch. Oder verkauft es...
die meisten wiener bezirke werden aber erst seit 2006 in diesem ausmass überflogen, ausserdem besteht gar keine chance sich zu erkundigen - offiziell gibt es kein fluglärm problem in wien (sagt das lärmschutzprogramm des flughafen wien).
@Mahnende...: dir scheint das thema ja besonders wichtig zu sein, so häufig wie du postest ;)
Dass ausgerechnet du von informieren sprichst ;-)
Vielleicht gehst du einmal mit gutem Beispiel voran, und, wenn du schon zahlreichen PosterInnen keinen Glauben schenkst, informierst dich, ab wann die Fluglärmbelastung in Liesing zeitweise besonders unerträglich wurde in den letzten Jahren - seit wann genau, und warum, und inwiefern die betroffenen LiesingerInnen, über die hinweg da die Flugroute überfallsartig und unangekündigt verlegt wurde (sodass naturgemäß niemand bei einer Mediation war, wusste ja niemand, was da "blüht") das irgendwie hätten verhindern können.
Das ist nicht der Lärm selbst, der Blutdruck erhöht sich, weil sich die Menschen drüber ärgern und diesen Lärm als störend empfinden.
Und je mehr er stört, desto bewusster wird er wahrgenommen und desto störender wird er empfunden. Ein Teufelskreis...
Eine Erhebung heute Vormittag hat ergeben, dass sich in der Nähe von Großstädten von Flughäfen, Autobahnen, Strassenbahnen, Eisenbahnen, und viele andere Lärmquellen befinden.....
Wenn ich dies als störend empfinde, empfiehlt es sich als Lebensmittelpunkt eine ruhigere Gegend zu wählen.
ich verstehe garnicht, wie politiker ihren wählern gegenüber erklären können, daß es ganz normal ist, wenn start- und landerouten über ihre häuser hinweg ziehen.
ich hoffe, wenigstens die piraten fordern ein flugverbot über dicht besiedelten gebieten.
hietzing, schönbrunn, mariahilferstraße, favoriten zählen bei Ihnen also zu flughafennähe?
http://flugspuren.at/jart/prj3... ode=active
Wenn sie sich vorher nicht informieren, dass es bei einer Großstadt auch Flugverkehr gibt, sind sie naja sagen wir mal nicht sehr klug.
Wenn sie ein vom Fluglärm belastetes Grundstück oder eine Wohnung kaufen und wissen dass es dort Fluglärm gibt, sind sie wahrscheinlich ziemlich blöd.
Wenn sie dort schon gewohnt haben bevor es den Flughafen (1954) gegeben hat, akzeptiere ich ihren Ärger.
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