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Baden - Ein riesiges Waffenlager ist in den vergangenen Tagen von Polizisten im Bezirk Baden ausgehoben worden. In einer Halle in Blumau-Neurisshof wurden 800 verbotene Waffen, darunter Schlagringe und japanische Schlagwaffen (Nunchakus, Manriki Gusari) sichergestellt.
Weiters fanden sich über 16.300 Klingenwaffen (Springmesser, Läufer, Macheten, etc.) und mehr als 3.200 Soft-Guns. Die Mieterin der Halle, eine 37-Jährige aus Wien, wurde angezeigt, so die Sicherheitsdirektion am Donnerstag.
Waffen in Asia-Shops verkauft
Die sichergestellten Waffen wurden laut Polizei in den zwei Asia-Shops der Verdächtigen in Wien und auf Kirtagen verkauft. Sie stammten überwiegend aus China und wurden teilweise sogar legal per Schiff importiert - entsprechende Zollpapiere wurden entdeckt. Einige davon seien aber als Spielzeuge deklariert worden, ob das rechtmäßig war, müsse man erst überprüfen, erklärte ein Ermittler der Polizeiinspektion Günselsdorf.
Die Behörde und die Exekutive hätten von dem Waffenlager jedenfalls nicht gewusst. Die 37-Jährige wurde daher wegen Vergehen nach dem Waffengesetz und Verstoß gegen gewerberechtliche Vorschriften angezeigt.
Diebstahl durch Jugendliche brachte Fall ins rollen
Aufgeflogen war das Lager, weil eine Gruppe von Jugendlichen im Bezirk Baden Waffen aus der Lagerhalle gestohlen und im Bekanntenkreis weitergegeben bzw. verkauft haben dürften. Bei den Burschen im Alter von 13 bis 17 Jahren wurden 43 verbotene Waffen und 45 Klingenwaffen sichergestellt.
Sie seien alle geständig und hätten sich teilweise sogar selbst bei den Kriminalisten gemeldet, erzählte der Ermittler. Mit Anzeigen müssen sie aber dennoch rechnen - nicht nur wegen Diebstahls, sondern weil für Jugendliche generell ein Waffenverbot herrsche, erläuterte er.
Zu den Waffen waren die Burschen gekommen, weil einer von ihnen, der mit den Örtlichkeiten vertraut war, durch ein unversperrtes Fenster in die Lagerhalle eingestiegen war und sich umgesehen hatte. Er informierte einige Freunde über seinen Fund, die dann auf diesem Weg in die Räumlichkeiten gelangten und sich selbst bedienten. Die mitgenommenen Waffen verkauften und verteilten sie dann an weitere Freunde, alle aus der Gemeinde oder dem Bezirk Baden. (APA, 19.4.2012)
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denn nach diesen parametern muessen morgen sofort alle groesseren supermaerkte zugesperrt werden und deren betreiber ins haefn, warum, da liegen tausende grosse messer, potentielle schlagwaffen wie haemmer usw. man kann nur den kopf schuetteln, wie waers wenn die ein paar kriminelle fangen wuerden, siehe juwelier ausrauben, na ja da braeuchte man ja etwas gribs.
1) Nunchaku (ohne "s") sind in Österreich legal, lediglich in Deutschland verboten (warum auch immer)
2) Wenn es die Softguns waren die als Spielzeug verzollt wurden, würde ich davon ausgehen das es legal war, da sie (meines wissens nach, falls falsch bitte korregieren) nicht ins Waffengesetz fallen.
Und auch stellt sich mir die Frage, worin genau das Vergehen des Lagerhalters besteht. Ok die verbotenen Waffen (wie zb die Schlagringe) sind ein No-Go und hier gehört etwas gemacht, aber der Rest?
ein bisschen lächerlich ist es schon das es dieses waffenlager überhaupt in die zeitung geschafft hat. 16300 klingenwaffen, eine wahnsinnszahl die gut klingt aber letztendlich legal ist ebenso wie die 3200 softguns.
übrig bleiben 800 verbotene waffen wobei ich mich ehrlich frage seit wann nunchakus verboten sind da ich die erst letzte woche im vorbeifahren in einem army shop in der auslage entdeckt habe.
Manriki Gusari war mir persönlich neu, sicher gut das es verboten ist, so wie die dinger aber aussehen tut man sich damit wohl eher selbst weh als jemand anderen damit zu verletzen.
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