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Auf dem Flughafen Portland International im US-Bundesstaat Oregon ist ein Mann verhaftet worden, nachdem er sich beim Security-Check entkleidet und geweigert hatte, die Kleider wieder anzuziehen. John E. Brennan gab an, dass er sich durch die "Screener" belästigt fühle und die Aktion am Dienstagabend ein Protest gegen die Transportation Security Administration (TSA) und ihre Methoden gewesen sei.
Aufgrund seines Auftritts wurden zwei Warteschlangen im Security-Bereich geschlossen, umstehende Passagiere reagierten zum Teil schockiert und bedeckten ihre Augen und die ihrer Kinder. Andere traten aus den Warteschlangen, um Fotos und Videos aufzunehmen. Der Mann wurde wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verhaftet.
Zweiter Vorfall in kurzer Zeit
Erst vergangene Woche hatte sich eine Frau ebenfalls ihrer Kleider entledigt, nachdem sie am Denver International Airport wegen Rauchens im Nichtraucherbereich angesprochen worden war. Als Erklärung gab sie später an, die Nacht davor nicht geschlafen zu haben. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Die US-Bundesbehörde TSA wurde aufgrund des Aviation and Transportation Security Act 2001 ins Leben gerufen und dient der öffentlichen Sicherheit im Verkehr (Autobahnen, Bahn, Häfen, Flughäfen). "Screener" arbeiten für private Sicherheitsdienste und haben die Aufgabe, Flugpassagiere auf verbotene Gegenstände und vieles mehr zu untersuchen. Ihre Tätigkeit dient vor allem der Terrorismusbekämpfung.
"Arbeitsweise von Grund auf ändern"
Die Kritik an den strengen Regeln auf Flughäfen mehrt sich in jüngster Vergangenheit. Sogar ehemalige TSA-Mitarbeiter bezeichnen die Methoden als sinnlos und nicht zielführend. Kip Hawley, ehemaliger Leiter der TSA, berichtet im "Wall Street Journal" über die ungeeignete Vorgehensweise und schlägt vor, die Arbeitsweise von Grund auf zu ändern.
Ein Kindergarten am Flughafen
Mit der derzeitigen Regelung bezüglich Flüssigkeiten und gefährlicher Gegenstände verhalte sich die TSA wie eine Gruppe von Kindergartenbetreuern und mache Millionen Passagieren das Leben schwer, meint Hawley. Die Beschlagnahmungen würden sich auf banale Gegenstände wie Nagelscheren und Eislaufschuhe beschränken, hunderte Menschen müssten harmlose Getränkeflaschen in den Müll werfen.
Hawley ist der Meinung, dass ein wenig Bereitschaft zum Risiko für mehr Sicherheit bei Flügen sorgen könnte. Er geht davon aus, das potenzielle Terroristen sich durch eindeutige Regeln und Listen besser auf die Situation auf Flughäfen vorbereiten können. Und nicht zuletzt würde sich dadurch das Maß an Belästigung, das Passagiere beim Security-Ceck empfinden, wesentlich reduzieren. (ham, derStandard.at, 19.4.2012)
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Ich war seit 2006, 5 x in Amerika. Ich bin in Washington, Atlanta, Fort Myers Miami, Orlando und Chigago weggeflogen und fühlte mich bisher nicht einmal schikaniert. Ich musste die Schuhe ausziehen und einfach weiter gehen. Hatte noch nie Probleme beim Einreisen und habe auch nicht meinen Weiterflug verpasst. Was ihr alle aufführt, verstehe ich wirklich nicht. Aber wer schon mit solch einer Einstellung hingeht, wird halt auch dran glauben müssen. Eher schrecklich find ich London, weil dort das Chaos herrscht. Und wie jeder weiß, gehört das nicht zu den USA. Also, wenn dann beschwert euch über die Engländer. Die Amis waren bis jetzt immer nett und hilfsbereit.
...ein wenig Kooperation seitens des Passagiers und es geht alles relativ reibungslos. In einem Punkt muß ich ihnen allerdings widersprechen. London GEHÖRT zu den USA. Vielleicht nicht geografisch aber ganz sicher in vielerlei sonstigen Aspekten. England ist ein US Flugzeugträger und hat eigentlich nur ein Problem: Es liegt über dem Meeresspiegel.
Irgendwie glaub ich, dass es als halbwegs intelligenter Mensch mit ein paar Wochen Vorbereitung ohne weiteres möglich ist, gefährliche Stoffe oder Gegenstände an Bord eines Flugzeuges zu schmuggeln.
Die aktuellen Kontrollen sind doch alle nur Schein.
Ich darf zwar keine Wasserflasche mit 300ml mitnehmen, aber dafür 10 kleine, mit bis zu 10(?) ml in meinem schönen durchsichtigen Plastikbeuterl...
das zusammenschütten ist ja dann auch nicht sooo schwer...
John E. Brennan
- fühlt sich durch die Screener belästigt,
- möchte gerne dagegen protestieren
- zieht sich deshalb am Flughafen pudelnackert aus
- und wird verhaftet.
Eine Frau
- hat die Nacht davor nicht geschlafen
- wird aufs Rauchen im Nichtraucherbereich angesprochen
- zieht sich deshalb am Flughafen pudelnackert aus
- und kommt ins Krankenhaus.
http://tinyurl.com/7k9hsxp
werner gruber zeigt wie sinnlos die kontrollen sind:
http://www.youtube.com/watch?v=nrKvweNugnQ
und die dort nehmen die Sicherheitskontrollen etwas gelassener: Taschenmesser, Nagelscheren, Wasserflaschen, Duschgels etc. - no problem.
Auf die Frage warum das so sei antwortet mir der Sicherheitsmann: wir sind geschult und erkennen gefährliche Menschen, was sie bei sich haben ist sekundär, bis auf offensichtliche Waffen natürlich. Einer frage mich was in der Wasserflasche sei, ich öffnete die Flasche und nahm einen großen Schluck. Daraufhin lächelte er und sage - ok mister, thank you.
Asiatische Gelassenheit oder grob fahrlässig?
... die Wasserflaschen werden in "normale" Container entsorgt. Wenn der Inhalt tatsächlich Sprengstoff wäre, dann würde ihnen der Müllsammler bald um die Ohren fliegen, aber so ist erkennbar, dass es eine reine Schikane ist. Ansonsten müsste jede Wasserflasche sicherheitsgemäß entsorgt und unter Aufsicht zur Explosion gebracht werden.
Liebe Grüße
*lol*
ja in den UK haben sie mir mal eine 5cm lange, stumpfe Scheere aus meinen kleinen Erste Hilfe Pack rausgefischt und in den Container geworfen. 20m weiter war ein Restaurant wo ich mir ohne Probleme jede Art von Besteck, sogar scharfe Steakmesser usw. mit ins Flugzeuge hätte nehmen können.
Ich finden den Hintern ganz ok. Der nackte Mensch ist auf jeden Fall ein gaaaaaanz schockierendes Erlebnis, wie er da so dasteht und nackt ist. Und wie der Anblick nackten Fleisches sofort Augenkrebs verursacht.
Oder wie einmal ein weiser Mann gesagt hat:
Ich habe Augentinitus. Wo immer ich hinsehe, sehe ich lauter Pfeifen.
wenn man will kann man jederzeit verbotene dinge in ein flugzeug schmuggeln,
security checks wie in london heathrow wo man bevor man einen bereich betritt wo man in restaurants metallbesteck und gläser mitnehmen kann, oder in einer drogerie alles mögliche (nagelscheren, etc) kaufen kann, sind reine augenauswischerei. dass diese checks extrem penibel und auf teilweise unangenehme art und weise durchgeführt werden macht die sache nicht besser.
ich fliege beruflich sehr oft und möchte auch sicher unterwegs sein, die art und weise allerdings, wie man als passagier bei den security checks behandelt wird, ist mehr als bedenklich
In der 1st class gibts in jedem flugzeug metallbesteck. Soll ich mich deshalb fürchten? Israelis haben gelernt, potentielle gefahrenherde zu sehen. Anyway, das eigentliche problem liegt wieder ganz wo anders - man sollte die menschen bilden und erziehen. Das ist der einzig wirksame schutz.
daß mir seit 9/11 in den USA kein wirklich großer Terrorakt mittels Flugzeugen erinnerlich ist.
Auch habe ich keine Wahrnehmung über eventuelle Entführungen mit Lösegeldforderungen oder Gefangenenfreipressversuchen...
Zum Thema Fingerabdruckscan und Nagelscherenphobie entschlage ich mich wegen eines gebuchten Fluges
* achgottchen, wie hat doch dieser U-Ausschuß meine Rethorik geschliffen* ;-)
Also SOOOO sinnlos isses anscheinend doch nicht!
ja, fakt ist, dass keine großen Dinge mehr passiert sind. Aber liegt das an den strengeren Kontrollen, oder ist das Zufall.
Mich ärgert es, dass durch ängstliche Bürokraten und gute Lobbyisten sinnlose Kontrollen oder Vorschriften eingeführt werden.
Diese gaukeln eine Scheinsicherheit vor, und außerdem nehmen sie uns Stück für Stück unsere Freiheit!
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