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"Weg mit den alten Hüten": Voves und Schützenhöfer verordnen der Steiermark größere Bezirke.
Graz - Die steirische "Reformpartnerschaft" aus SPÖ und ÖVP geht weitere Bezirkszusammenlegungen an: Landeshauptmann Franz Voves (SPÖ), sein Stellvertreter Hermann Schützenhöfer (ÖVP) und die Verhandlungsteams haben sich - nach der am 1. Jänner in Kraft getretenen Fusion von Knittelfeld und Judenburg zum Bezirk Murtal - auf das Zusammengehen von sechs weiteren Einheiten geeinigt. Es handelt sich um Bruck/Mur und Mürzzuschlag, Hartberg und Fürstenfeld sowie Radkersburg und Feldbach. Voves und Schützenhöfer erwarten sich davon ein Einsparungspotenzial von 6,5 Millionen Euro im Jahr.
Auch Auswirkung auf Wahlkreise
Damit würde die noch vergangenes Jahr 17 Bezirke zählende Steiermark (inklusive Graz) auf 13 reduziert werden. Veränderungen auf wahltechnischer Ebene gibt es mit dem geplanten Zusammengehen von Feldbach und Radkersburg: Feldbach liegt im Wahlkreis 2 (West- und Südsteiermark), Radkersburg im Wahlkreis 3 (Oststeiermark).
Mit dem Zusammengehen der beiden großen obersteirischen Bezirke Bruck/Mur (1.307 Quadratkilometer) und Mürzzuschlag (848,86 Quadratkilometer) - beide verkehrs-, siedlungs- und wirtschaftsmäßig bereits eng verflochten - würde mit 2.155,82 Quadratkilometern und rund 107.000 Einwohnern der zweitgrößte steirische Bezirk nach Liezen entstehen. Das Kfz-Kennzeichen - im Falle der aufzulösenden Expositur Bad Aussee im Bezirk Liezen bereits im Vorjahr ein handfester Streitpunkt - könnte mit BM für Bruck (BM) und Mürzzuschlag (MZ) sogar bleiben.
Feldbach und Radkersburg werden "Vulkanland"
Beim Zusammengehen von Hartberg (956 Quadratkilometer) und Fürstenfeld (mit 264 Quadratkilometern der flächenmäßig kleinste Bezirk nach Graz) entstünde ein 1.2011 Quadratkilometer großer Bezirk mit rund 90.000 Einwohnern. Die neuen Namen scheinen schon fix zu sein: Fürstenfeld und Hartberg zu "Hartberg-Fürstenfeld", Feldbach und Radkersburg zu "Vulkanland".
Bei einer Fusion von Feldbach und Radkersburg käme man ebenfalls auf insgesamt 90.000 Bezirksbewohner. Flächenmäßig würde eine Einheit von 1.065 Quadratkilometern geschaffen werden.
Neuer Bezirk "Murtal" bringt zwei Millionen im Jahr
Das Einsparungspotenzial bei Zusammenlegungen zweier Verwaltungseinheiten am Beispiel Judenburg und Knittelfeld (jetzt "Murtal") war mit zwei Millionen Euro pro Jahr beziffert worden. Auf kommunaler Ebene gibt es noch da und dort Sonderwünsche hinsichtlich der Bezirkszugehörigkeit. So hatte zu Ostern die SPÖ in St. Peter am Ottersbach im Bezirk Radkersburg mit mehr als 400 Unterschriften die Durchführung einer Volksbefragung in der Marktgemeinde herbeigeführt. In der demnächst stattfindenden Befragung soll ergründet werden, ob die Bevölkerung im Zuge einer Bezirksverwaltungsreform mit Leibnitz oder mit Feldbach in einem neuen Bezirk vertreten sein will.
Bezirksfusion laut Voves und Schützenhöfer abgeschlossen
"Wir haben uns vorgenommen, die Steiermark neu zu ordnen und wir gehen es an", so LHStv. Hermann Schützenhöfer am Donnerstag in der Grazer Burg zu den nun bekanntgewordenen weiteren Bezirksfusionen, um gleichzeitig zu verkünden, dass die diesbezüglichen Vorhaben für diese Legislaturperiode abgeschlossen seien, was von LH Franz Voves (S) bekräftigt wurde. Die Details sollen von einer vom Landesamtsdirektor zu bildenden Projektgruppe in Abstimmung mit den Bezirken bis 15. Mai ausgearbeitet werden. Dabei soll auch festgelegt werden, wo die künftigen Bezirkshauptmannschaften angesiedelt und welche Angebote die Außenstellen haben sollen.
Neben der Festlegung der Bezirksorganisation sollen auch Gespräche mit dem Bund erfolgen, da es auch um die künftigen Standorte von Bezirksgerichten sowie der Bezirkspolizeikommanden geht. Schützenhöfer sprach von einem "Langfristkonzept", von "strukturellen Änderungen, die es so in der Zweiten Republik noch nie gegeben hat. Es handelt sich um keinen Kahlschlag, sondern eine sinnvolle Reform". Voves sekundierte: "Die Standortfrage bei den Behörden ist für den Bürger relativ sekundär. Die interne Diskussion mit den Bezirken und den Bediensteten werden wir offen führen." (APA, 19.4.2012)
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Gott, oder besser der Landeshauptmann behüte ! Das tut er auch , der Pepi, der Landesbonsai von OÖ., er verhindert was er nur kann, völlig frei von Ideen und Visionen braucht er keinen Arzt ( ehem. BK Vranitzky ). Wichtig ist nur der Machterhalt und die Postenvergabe - da kann er sich Vasallen sichern.
Der Name an sich entstammt wohl schon Tourismus und war bis jetzt eher mit Rad- und Wandertouren sowie Wurstprodukten in Verbindung zu bringen... ;)
Trotzdem hab ich persönlich nix dagegen, Vulkanländler zu werden - dann könnten wir fortan nämlich diesen machen:
http://pageslap.files.wordpress.com/2009/05/l... rosper.jpg
Bislang haben sie außer Belastungen für die Bürger (auch diese Zusammenlegung trifft die Identität Vieler, wenngleich das irrational ist) und Unsinn nichts zusammengebracht (siehe auch die Schnapsidee mit der Umweltzone in Graz, die rein gar nichts bringt außer ein Desaster für hunderttausende Betroffenen).
Aber künftig leben dann in der Steiermark ja auch Vulkanier, vielleicht gehen die die Sache logisch und mit Vernunft an.
...mitsamt dem ganzen Hofstaat!!
Niemand braucht innerhalb Österreichs unterschiedliche Gesetze, Verordnungen und Förderungen!
Niemand braucht die 9 Landeskaiser die nur Schulden machen und sonst nur Feste eröffnen und feste feiern.
Ich verstehe einfach nicht, warum die Journalisten in Zeiten der Sparpakete nicht schon längst diesen Luxus angeschnitten haben - dürfen sie seitens der Arbeitgeber das nicht?
wer schläft hier? nachdem es sogar in unserer gemeinde mit nicht einmal 2000 einwohnern ein lesegerät für fingerabdrücke gibt, gehe ich davon aus, dass es so ein gerät in fast jeder gemeinde gibt. abgesehen davon ist die beantragung eines reisepasses unabhängig vom wohnort möglich.
Die Verwaltung (Magistratische Beziksämter) sind großteils jetzt schon zusammengefasst. (z.B. 13,14Bez. bei der Kennedybrücke) Die Einsparung liegt in der Reduktion der Verwaltung. Wie ich aus Radiointerviews heraushören konnte regt sich der meiste Wiederstand bei den gänderten Kfz-Kennzeichen. Meine Identität hängt jedenfalls nicht davon ab ob mein Pkw ein MZ oder BM Tafrl hat.
1. Bezirk = 16.854 Einwohner (kleinster Bezirk Österreichs)
10. Bezirk = 177.215 Einwohner
10 Bezirke mit ca. 170.000 Einwohner wären mehr als genug.
Aus 1./4.-8. mach 180.000
Aus 2./20. mach 180.000
Aus 3./11. mach 175.000
Aus 12./15. mach 161.000
Aus 13./23. mach 144.000
Aus 14./16. mach 180.000
Aus 17./18./19. mach 210.000
21. & 22. bleiben = 9 Bezirke !!! Juchu!!!
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