Neugebauer: Bin aus jetziger Sicht kein Kandidat für ÖAAB-Obmann

18. Juni 2003, 10:09
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GÖD-Chef: Wiederantritt als ÖGB-Vize offen

Wien - Der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Fritz Neugebauer (V), will nicht ÖAAB-Obmann werden. In der Fernsehsendung "Report" des ORF am Dienstag sagt Neugebauer: "Aus meiner jetzigen Sicht bin ich kein Kandidat. Ich sage jetzt Nein".

Seinen Wiederantritt als ÖGB-Vizepräsident lässt Neugebauer, der ja wegen seiner Zustimmung zur Pensionsreform unter massiven Beschuss der SPÖ-Gewerkschafter gekommen ist, offen. Dies werde sich im September entscheiden. Wichtig sei die Überparteilichkeit der Gewerkschaft.

Was die Harmonisierung der Pensionssysteme betrifft, rechnet Neugebauer mit Übergangsfristen zwischen 15 und 20 Jahren. "Ich glaube, es wird uns gelingen, bis Ende des Jahres die Harmonsierung zu verwirklichen. "Das gilt für die Eckpunkte und für Neueintretende ab Jänner 2004. Die Harmonisierung ist ein massiver Wunsch der Bevölkerung und dem werden wir uns nicht verschließen. Man muss natürlich zuerst Geld in die Hand nehmen. Das rechnet sich dann mittelfristig. Es ist zwar leicht gesagt, hurra, wir harmonisieren, aber gleichzeitig die Scheuklappen herunter zu lassen, das wird nicht gehen". (APA)

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