Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Ein kleiner Ausblick auf den Sommer: Modisch gesehen ist das eine schwierige Zeit.
Es ist an der Zeit, einen kleinen Ausblick auf den Sommer zu wagen. Modisch gesehen ist das eine schwierige Zeit. Während sich der eigene schlechte Geschmack im Winter unter Schichten von mausgrauen und schwarzfaden Jacken und Mänteln gut verstecken lässt, schlägt im Sommer die Stunde der Wahrheit.
Jetzt zeigt sich, wer die Vorzüge des eigenen Körpers zu unterstreichen weiß - beziehungsweise den eigenen Speckröllchen, Farbunsicherheiten und Nackte-Haut-Vorlieben gnadenlos ausgeliefert ist. Der Sommer ist die Hochzeit von spannenden T-Shirts, käselnden Flipflops und kunterbunten Kurzarmhemden. Womit wir beim Thema der heutigen Kolumne wären.
Alles-ist-möglich-Wahn
Einschlägige Lifestyle-Magazine sagen uns für den Sommer nämlich ein erhöhtes Aufkommen an Kurzarmhemden voraus, was weniger damit zu tun haben dürfte, dass jetzt alle auf Piloten oder Busfahrer machen, als mit einer ziemlich unverantwortlichen Laune der Mode. In ihrem Alles-ist-möglich-Wahn entert sie auch die letzten Bastionen des schlechten Geschmacks. Jetzt ist also das verstümmelte Langarmhemd, sprich das Kurzarmhemd dran.
Statt die Ärmel einfach aufzukrempeln oder gleich zum Polo zu greifen, setzen die Designer am Ärmel die Schere an - und das justament genau auf jener Höhe, auf der der Bauch liegt. Das betont besonders schön den Leibesumfang! Wir merken: Über gewisse Kleidungsstücke sollte man einfach hinwegsehen. Oder zumindest einen Mantel (des Schweigens) werfen. (Stephan Hilpold, Rondo, DER STANDARD, 20.4.2012)
"Nie endende Klassenfahrt mit Freibier": Wie aus Modebloggern innerhalb weniger Jahre Markenmaskottchen wurden
Gelb, augenschmerzend orange und verdaut grün: Warum es nicht ganz einfach sein wird, modemäßig über diesen Regensommer zu kommen
Warum männliche Achselhaare derzeit die Gemüter entzweien analysiert Stephan Hilpold in seiner neuen Kolumne
Oder warum es die Herrenwelt wirklich niemandem recht machen kann
Die meisten Fahrradhelme sind die Erfindung von Leuten, deren Sinn für Ästhetik erst an zweiter Stelle kommt - Warum es (noch) keine hübschen Fahrradhelme gibt
Warum man den kleinen Rollkoffer gegen seine Feinde, die mit "No-Trolley-Stickern" mobilmachen, verteidigen muss
Der Tag der verlorenen Socke am 9. Mai: Warum man eine treue Begleiterin nicht mit Füßen treten sollte
Was an den Sprüchen des Karl Lagerfeld dran ist: Am mittelalterlichen Hof wäre jemand wie er wohl Hofnarr geworden
Nicht nur die Länge von Röcken sei konjunkturabhängig, hat die "Financial Times" herausgefunden, sondern auch die Beschaffenheit von Augenbrauen
De Kombination von Blau und Blau wird nun selbst von Bürohengsten getragen - Warum uns der All-over-Denim-Trend nicht lange erhalten bleiben wird
Wo früher ein markanter Strich war, wuchert der Urwald - Warum das Gebiet über den weiblichen Augen zu einem Kampffeld geworden ist
Warum man als Stil-Ikone fast alles darf und dabei auch noch seine Bauchdecke zeigen darf
Warum glänzende Anzüge bald wieder relativ oft zu sehen sein werden: Im Wonnemonat haben sie ihren alljährlich großen Auftritt
Wie man Männer beim Einkaufen austricksen kann: Von den verschiedenen Einkaufsspezies
Warum der Herrenhalbschuh meistens mehr Probleme macht als er löst: Österreichische Männer tun sich damit schwer
Ob beim Seifensieder Lush oder bei Abercrombie & Fitch: Warum Gerüche mitunter mehr schaden als nützen
Warum nicht alles, was früher einmal cool war, auch heute noch leiwand ist
Das Fußbett mit Nerz, das Oberleder mit Glitzersteinen überzogen: Warum man sich vor Birkenstocks nicht unbedingt fürchten muss
Worüber wir mit einem der bekanntesten Modesuperstars - dem Mann, der die deutsche Mode wieder zum Glitzern gebracht hat - gerne geplaudert hätten
Warum in der Mode im Unterschied zu den Medien immer weniger Dekolleté zu sehen ist
Warum Österreich wieder einmal die Nase vorn hat: Mit dem Chinakohl-Dirndl setzen die steirischen Modeexperten auf Lokales
Warum Männern nichts erspart bleibt und was David Cameron damit zu tun hat
"Du warst nervös, du warst verklemmt, du hast es absolut nicht hingekriegt!" - Warum es bei "Austria's Next Topmodel" nur noch aufwärtsgehen kann
Laut Gerüchteküche könnte die US-"Vogue"-Chefin Botschafterin in London oder Paris werden - Welche Personalreserven die Mode sonst noch so hat
Was Yoko Onos Modekollektion für John Lennon mit dem Ende der Beatles zu tun hat
Warum man derzeit an den Parodien von Brad Pitt in der Chanel-Nr.-5-Werbung nicht herumkommt
Über eine Studie, die Österreich nicht am Popsch vorbeigehen sollte - die Falter haben die Nase vorn
Mit geradem Bein, aber ohne Unterhose: Was die erste große österreichische Hosenvolksbefragung rausgefunden hat
Stephan Hilpold berichtet wöchentlich über internationale Mode-Events und -trends
Warum Hauben neuerdings von Fell-Puschel geziert werden und das ganz okay ist
Warum es so schwierig ist, auf die Frage nach der richtigen Hose eine ehrliche Antwort zu kriegen
Welche Regeln bei Abercrombie & Fitch so herrschen - wo Mike Jeffries die Körpermitte zum Nabel der Welt auserkoren hat
Warum das Sandler-Shooting der deutschen "Vogue" ein Griff ins Klo ist
Wann ist es an der Zeit, das erste Mal in den Wintermantel zu schlüpfen? Früher lautete die Regel: Frühestens zu Allerheiligen und spätestens zu Allerseelen
Über welche Dinge man auf dem Blog von Uwe Kröger so informiert wird
Bei mir gibts kein Faux pas.
Manchmal trage ich weisse socken zu schwarzen Hose (a la Blues Brothers). Trage auch hin und wieder unterschiedliche Socken weil ich wenn die eine Socke ein Loch hat nicht das ganze Paar wegschmeisse.
Und im Sommer String Tangas weil die wenig Stoff bieten und ich nicht in Boxershorts schwitzen will.
Arbeitskollegen haben schon mit mir darüber diskutiert und ich sage dass wir alle denselben Job machen und sie wegen ihrer Klamotten jetzt nicht besser sind.
Und wenn eine dicke Person jetzt mit Mini Rock oder Leggings herumrennt stört mich das nicht sondern ich finde das amüsant und mutig.
Solange ein Kleidungstück nicht zerschlissen ist, braucht man einfach kein Neues. Schon der Gedanke an die langen Transportwege und die krankmachende Sklavenarbeit in den fernen Ländern zwingt mich dazu, möglichst wenig dieser Mode zu konsumieren.
das ist alles so was von wurscht, denn es gibt leute, egla ob mann oder frau, denen kannst du einen kartoffelsack überziehen und die schauen trotzdem gut aus. und dann gibts eben die anderen, bei denen hilft alles nichts, die schaun immer zum kotzen aus.
Schön blöd wär einer, wenn er bei 30° und mehr mit einem langärmligen Hemd herumläuft. Und das aufstricken schaut erst recht bochn aus.
Diese ja-keine-Kurzarmhemden-Kampangne kommt alle Jahre wieder und ist lächerlich.
aber es stimmt: kurzarmhemden schauen bei männern einfach blöd aus. super ist ein weitgeschnittenes langarmhemd, vielleicht aus leinen. das ist sehr angenehm zu tragen, aufgekrempelt sehr schön, leinen fühlt sich kühl an. grundsätzlich gilt: es ist einem nicht kühler, nur weil man mehr auszieht. manche kleidung schützt auch vor der hitze. körperferne kleidung ja, aber besser zuviel bedecken als zuwenig. ist doch kein fehler, wenn man sich nett präsentiert :-)
Ich persönlich empfinde die fotografische Zur-Schaustellung eines unvorteilhaft gekleideten Menschen zur Belustigung von Leser & Leserin eine Beleidigung des guten Geschmacks, die mich mehr stört als ein Hemd, das mir nicht gefällt.
Der Lächerlichkeit darf man sich allenfalls selber preisgeben - aber in peinlichen Situationen souverän wirken können wenige Menschen, und ich glaube nicht, dass wir auf dem Foto einen gut verkleideten Herrn Hilpold sehen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.