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Das skandalgebeutelte BZÖ wurde nicht nur von der Telekom Austria, sondern auch von der Restaurantkette "Wienerwald" mit außergewöhnlich hohen Mitteln unterstützt. So stellte die BZÖ-Werbeagentur "Orange" im August 2006 eine Rechnung in Höhe von 360.000 Euro an den Hendlspezialisten "Wienerwald". In der entsprechenden Rechnung, berichtet "Die Presse", ist von einer "Werbevereinbarung vom August 2006 für Beratungsleistungen, Marketing, Konzeptentwicklung und Umsetzung" die Rede. Zentrale Gegenleistung war offenbar vor allem ein "Inserat für Wienerwald" in einer österreichweiten Publikation des BZÖ.
Laut der Tageszeitung gehen Nationalratsabgeordnete davon aus, dass der damalige "Wienerwald"-Eigentümer Harald Fischl mit der Schaltung weniger eine adäquate Gegenleistung erwartete, als vielmehr das marode BZÖ unterstützen zu wollen. Fischl, der lange BZÖ-Finanzreferent war, sieht das anders: Er habe dem BZÖ zwar helfen wollen, aber er habe "diese österreichweite Schaltung sehr gern gemacht, die Zeitung ging an jeden Haushalt, und das Ziel der Werbung wurde erreicht". Mitgliedern des parlamentarischen U-Ausschusses richtete er aus: "Das war mein Geld. Ich war ja hundertprozentiger Eigentümer." Vor den Abgeordneten werde er sich nicht weiter rechtfertigen. (red, derStandard.at, 19.4.2012)
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Die haben mir in einer Wiener Filiale gebackene Champignons serviert, die man ohne sich ohne Panier zumindest bei Licht nicht mehr hätte bringen trauen. Der Salat war gut abgelegen. Von dem trockenen Hendl, das meine Mutter bekommen hat, wollen wir gar nicht erst reden.
Zumindest ist meine Mutter jetzt gegen solch komische Ideen gefeit, die Lokale ihrer Jungend noch einmal aufsuchen zu wollen ;-)
Das Geld scheint bei denen in Wahlwerbung statt die Qualität ihrer Produkte zu gehen.
Liegt ziemlich nah beim "öffentlichen Ort", dementsprechend hat es dort auch geschmeckt, da passt das BZÖ auch gut hin.
Was waren das noch für Zeiten, als die Grillhendeln sich in den Auslagen drehten und die Hähne ihren Sonntagsspaziergang beratschlagten: "Gemma Wienerwald, nackerte Weiber anschauen!".
Herzelichst
Ihr Lappe
wienerwald war "gemeindenah" als es eine fusionierung mit WIGAST gab. die WIGAST ist ein bauchladen unterschiedlichster gastronomiebetriebe. wienerwald war systemgastronomie. die erhofften synergieeffekte waren endenwollend. eine der viele management-/eigentümerfehlentscheidungen die für den niedergang des einstmals größten österreichischen gastronomiekonzerns. wienerwald ist vom orangen letztbesitzer so hinuntergefahren worden, dass es nicht einmal mehr für ein "armengrab" reicht. die marke wienerwald existiert nicht mehr wirklich in österreich und ist auch keinen pfifferling mehr wert!
Wienerwald war eine Kette vom Linzer Jahn in den 60ern in München gegründet, die damals ziemlich trendig war. Erst duch die ungebremste Expansion und die betriebswirtschaftliche Unkenntnis von Jahn ging die Kette pleite und wurde mehrere Male verkauft.
Das was Sie wahrscheinlich meinen, ist das Naschmarkt, das von der Wiener Holding als Nachfolger der WÖK in der Gastronomie Fuß fassen sollte aber wie so vieles, was von der Winer Holding privatwirtschaftlich betrieben werden sollte, war das auch en Flop
Wienerwald ist ein Privatunternehmen, kein öffentliches.
Somit ist es keine illegale Parteienfinanzierung.
Wenn Herr Fischl als ehemaliger Chef von Wienerwald das BZÖ sponsern wollte, ist das seine Sache.
Die Betriebsprüfer interessieren sich allenfalls für die Abzugsfähig dieser Ausgabe, sofern sich diese ohnehin schon darum gekümmert haben - denn ich nehme an, dass das Jahr 2005 schon von der Finanz geprüft wurde.
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