Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Bukarest - Die seit Februar amtierende rumänische Regierungskoalition aus Liberaldemokraten (PDL), dem Ungarnverband (UDMR) und der Fortschrittspartei (UNPR) ist am Mittwoch mit dem ersten Misstrauensantrag seitens der Opposition konfrontiert worden. Das Oppositionsbündnis "Sozialliberale Union" (USL) wirft der Regierung und dem parteilosen Premier Mihai-Razvan Ungureanu vor, bei der Minderheitenpolitik, bei den Privatisierungen sowie den Gemeindefinanzierungen "nachgegeben" zu haben.
Nachdem der UDMR gedroht hatte, aus der Regierung auszutreten, bewilligte die Regierung im März die Einrichtung einer ungarischsprachigen Abteilung an der Medizinuniversität Targu Mures, was laut der USL gegen das verfassungsrechtlich verankerte Prinzip der universitären Autonomie verstößt. Zudem lenkte der Premier kürzlich im Streit mit PDL-Vertretern bezüglich Zusatzfinanzierungen für Bürgermeisterämter ein - die lokalen Finanzspritzen stellen aus Sicht der Opposition eine deutliche Begünstigung der "PDL-Lokalbarone" dar.
"Kapitulation vor ausländischen Interessen"
Auch beanstandet die Opposition die Privatisierungsabsichten der Regierung als "Kapitulation vor den ausländischen Interessen, das, was von den Ressourcen übrig geblieben ist, zu verkaufen". Gemäß der Vereinbarung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) hatte die Regierung im März die wirtschaftlich unrentable Kupferförderanlage "CupruMin" bei Abrud in den Westkarpaten zum Verkauf freigegeben. Der Verkauf an das kanadische Unternehmen, das die öffentliche Ausschreibung gewonnen hatte, scheiterte jedoch unter anderem an den Umweltauflagen der Regierung.
Der Misstrauensantrag wurde von 116 Parlamentariern, der gesetzlichen Mindestanzahl, unterzeichnet. Die Abstimmung darüber erfolgt Ende April. Sowohl die PDL als auch die UDMR kündigten an, bei der Sitzung zum Misstrauensantrag zwar zugegen sein zu wollen, sich aber der Stimme zu enthalten. Laut dem Chef der größten Oppositionspartei, den Sozialdemokraten (PSD), Victor Ponta, fehlen der Opposition im Parlament 15 Stimmen zur erfolgreichen Durchsetzung des Misstrauensantrags. Für die Bewilligung des Misstrauensantrags sind 231 Stimmen notwendig, derzeit verfügt die Opposition aber nur über 212 Sitze, gegenüber 237 Abgeordneten der Regierungsparteien. (APA, 18.4.2012)
Verurteilter Sozialdemokrat Nastase muss 760.000 Euro Schaden wegen illegaler Wahlkampffinanzierung entrichten
"Vorschläge landen in der Lade"
Bizarrer als Berlusconi: Rumäniens drittstärkste Partei köderte ihre Wähler mit Trash-TV und Versprechungen Marke Füllhorn
Mit rund 60 Prozent der Stimmen errang das linke Regierungsbündnis Rumäniens bei den Parlamentswahlen einen Erdrutschsieg
Nach Aufruf des Staatschefs zum Wahlboykott als Protest gegen Verweigerung der Parlamentsverkleinerung
Deutlicher Sieg für Sozialliberale Union von Premier Ponta bei Parlamentswahl am Sonntag
Nach Nominierung zur Verfassungsrichterin - Justizressort wird interimistisch von Premier Ponta übernommen
Sozialliberale Union von Premier Ponta erhielt laut Hochrechnungen 54 Prozent für Abgeordnetenhaus und 55 Prozent für Senat
Nastase war in historischem Prozess wegen Korruption verurteilt worden - Einladung zu Rückkehr in die Politik
Außenminister Titus Corlatean ist zuversichtlich, dass Rumänien 2013 dem Schengenraum beitreten wird
Verlängerung der Einspruchsfrist bei Inkompatibilitätsurteilen von 15 auf 45 Tage nicht zulässig
Daniel Morar, bis vor kurzem Leiter der Antikorruptionsbehörde: Korruptionsmentalität in Rumänien wandelt sich
Wegen Bestechungsannahme und Begünstigung einer Firma bei öffentlichen Ausschreibungen
Universität Bukarest kann Rumäniens Premier den Doktortitel aber nicht aberkennen
Kommission fordert Festigung des Rechtsstaates, sieht aber auch Fortschritte
Korruptionsbekämpfer: Auch Häftlinge und Afghanistan-Soldaten als Abstimmende in ihren Heimatgemeinden geführt
Neuregelung mit großer Mehrheit beschlossen
Will als Teil der "Mitte-Rechts-Allianz" bei den Parlamentswahlen im Dezember siegen
Weil Rumäniens Koalitionspartner, Sozialdemokraten und Nationalliberale, viele Ministerposten haben wollen, wurden einige Regierungsämter neu geschaffen
Schwierige Kohabitation mit Mitte-Links-Koalition zeichnet sich ab
Nominierung nach kurzen Verhandlungen mit Präsident Basescu - Pontas Allianz hatte Parlamentswahl klar gewonnen
Urteil zur Ungültigkeit des Referendums zur Absetzung Basescus vor Parlament verlesen - Veröffentlichung im Amtsblatt steht aus
Sozialdemokraten und Nationalliberale dürften die Parlamentswahlen in Rumänien kommenden Sonntag gewinnen. Die Konservativen trauen sich nicht mal mehr, ihr Logo zu verwenden.
Beliebtheit nach dem gescheiterten Absetzungsreferendum von 13 auf 23 Prozent gestiegen
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.