Rodriguez gewann Fleche Wallonne

Spanischer Kletterprofi vom russischen Team Katjuscha entscheidet den Klassiker nach einem Antritt an der Mauer von Huy für sich

Huy/Belgien - Der spanische Radprofi Joaquin Rodriguez hat am Mittwoch den Fleche Wallone gewonnen. Der Kletterspezialist aus der russischen Equipe Katjuscha setzte sich am Mittwoch dank eines unwiderstehlichen Antritts an der berüchtigten Mauer von Huy durch. Rodriguez verwies Michael Albasini aus der Schweiz (GreenEdge) und den belgischen Vorjahressieger Philippe Gilbert (BMC) um vier Sekunden auf die Plätze.

Der 32-Jährige sorgte nur zwei Tage nach dem EPO-Dopingfall von Denis Galimsjanow für sportlich positive Schlagzeilen im russischen Elite-Team. "Ich liebe diesen Klassiker", meinte der Spanier. Rodriguez gehört nun auch bei Lüttich-Bastogne-Lüttich - dem ältesten Radklassiker der Welt - am Sonntag zu den Favoriten.

Die Mauer von Huy

Die Entscheidung bei der 76. Auflage des Traditionsrennens fiel wie erwartet auf der Schlusssteigung, der Mauer von Huy. Auf dem zum Teil mehr als 20 Prozent steilen Finish lancierte Rodriguez, der den Klassiker schon zweimal als Zweiter beendet hatte, im richtigen Moment die Attacke und siegte nach 194 Kilometern.

Der Tiroler Stephan Denifl (Vacansoleil-DCM) landete mit 8:09 Minuten Rückstand auf Platz 109, der Steirer Georg Preidler (Type 1-Sanofi) wurde mit 9:57 Minuten Verspätung 121.(APA/Reuters, 18.4.2012)

Radsport-Ergebnisse 76. Fleche Wallonne vom Mittwoch 

Herren (Charleroi - Huy/194 km/WorldTour): 1. Joaquim Rodriguez (ESP) Katjuscha 4:45:41 Stunden - 2. Michael Albasini (SUI) Greenedge 0:04 zurück - 3. Philippe Gilbert (BEL) BMC - 4. Jelle Vanendert (NED) Lotto, alle gleiche Zeit - 5. Robert Kiserlovski (CRO) Astana 0:07 - 6. Daniel Martin (IRL) Garmin 0:09 Weiter: 109. Stephan Denifl (AUT) Vacansoleil-DCM + 8:09 Minuten - 121. Georg Preidler (AUT) Type 1-Sanofi 9:57

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2 Postings
Gilbert

Super Leistung von Rodi. Da hatte die Konkurrent nicht den Funken einer Chance.

Schade das Gilbert anscheinend um ein zwei Wochen hinten ist im Formaufbau und somit genau in seiner Ruhepause seinen Formhoehepunkt haben wird. Vielleicht geht am Sonntag ja noch was.

well done

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