AUA zieht Sparpaket gegen Gewerkschaft durch

Claudia Ruff, 19. April 2012, 07:44
  • Im Streit zwischen Gewerkschaft und Geschäftsführung gibt es nur wenige 
Lichtblicke. Der AUA-Aufsichtsrat macht nun Ernst mit dem 
Betriebsübergang.
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    Im Streit zwischen Gewerkschaft und Geschäftsführung gibt es nur wenige Lichtblicke. Der AUA-Aufsichtsrat macht nun Ernst mit dem Betriebsübergang.

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Die AUA will den Betriebsübergang auf die kostengünstigere Tyrolean beschließen. Insider sprechen von bevorstehenden Änderungskündigungen und Einzelverträgen

Der AUA-Aufsichtsrat beschließt heute den Betriebsübergang per 1. Juli auf die kostengünstigere Regionaltochter Tyrolean. Über die konkreten Folgen dieses seit langem angedrohten Schrittes wollte ein AUA-Sprecher am Mittwoch nichts sagen. Wie Der STANDARD erfuhr, will die Airline Einzelverträge mit dem fliegenden Personal abschließen - auch deshalb, weil die Gewerkschaft den Tyrolean-Kollektivvertrag gekündigt hat, um den Betriebsübergang zu verhindern. Es wird sogar spekuliert, dass die Gehälter unter dem jetzigen Tyrolean-Niveau liegen.

 

Nach mehreren ergebnislosen außerordentlichen Aufsichtsratssitzungen in den vergangenen Wochen will die AUA heute den Betriebsübergang von der AUA auf die Regionalflugtochter Tyrolean durchziehen. Die chronisch defizitäre Airline erhofft sich damit nachhaltig günstigere Personalkosten.

Wie der STANDARD im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung erfuhr, plant die AUA Änderungskündigungen und den Abschluss von Einzelverträgen für die 2300 Bordbeschäftigten (Piloten und Flugbegleiter). Aus der AUA heißt es, man habe "die Möglichkeit von Änderungskündigungen, die wir optional ziehen können". Definitiv festlegen will man sich in dieser Frage aber noch nicht.

Laut Gewerkschaft sei diese Maßnahme erst ein Jahr nach Auslaufen der Kündigung des Kollektivvertrags (KV) möglich. Alles andere wäre höchst riskant und stünde im Widerspruch zur ständigen Judikatur in Österreich.

Mit dem Betriebsübergang erspart sich die AUA die hohen (zuletzt sieben Prozent) automatischen jährlichen Gehaltsvorrückungen und den Anspruch auf eine Pensionszahlung (egal wie die Pensionskasse performt).

Tyrolean-Piloten umschulen

Dass es gerade in der Sommersaison, wie zuletzt vom Bord-Betriebsrat befürchtet, zu einem Personalengpass kommen könnte, wird AUA-intern nicht befürchtet. Zum einen werden erstmals im Mai Tyrolean-Piloten auf den Airbus A320 umgeschult - und zwar je nach Bedarf. Die Umschulung von der Fokker auf den Airbus dürfte mindestens fünf Wochen dauern. Zum anderen müssen weitere 1,5 Monate mit einem Supervisor rund 100 Flugstunden geflogen werden. Dem Vernehmen nach werden 36 Tyrolean-Piloten umgeschult. Gewünschter Nebeneffekt für die Betroffenen: Kopiloten rücken rascher in der Hierarchie zu Kapitänen auf.

Gleichzeitig wird die Ausmusterung der betagten elf Boeing 737 verschoben. Wie berichtet, sollen dafür bis zu sieben A320 angeschafft werden. Statt elf B737 werden jetzt nur vier ausgemustert.

Nach letzten Informationen haben sich bisher rund 40 Piloten mit dem Unternehmen auf ein freiwilliges Ausscheiden verständigt. Das heißt Abfertigungen von bis zu 39 Monatsbezügen und 500.000 Euro Abfertigung. Dem Vernehmen nach wollen einige von ihnen aber künftig als Freelancer weiter für die AUA fliegen. Wie viele tatsächlich die AUA Richtung Asien oder Dubai verlassen, ist offen. Manche sprechen von bis zu 170 Abgängen im Zuge des privilegierten Selbstkündigungsrechts, andere sprechen von 100 bis 120 Mitarbeitern.

Die AUA stützt sich bei ihrer Vorgangsweise wie berichtet auf ein Gutachten, das Anwalt Georg Schima für den Vorstand erstellt hat. Demnach kann dieser den Betriebsübergang "unabhängig von den verschiedenen Positionen" trotzdem durchführen. Denn weder Arbeitnehmer noch Betriebsrat hätten dabei etwas mitzureden, es reiche, wenn das Unternehmen seine Informationspflichten einhalte. Das sei geschehen.

Schima: "Die Arbeitnehmerseite hat durch die Tyrolean-KV-Kündigung ihr eigenes Risiko maximal erhöht, weil ein kollektivvertragsfreier Raum droht." Die gerichtliche Klärung der vertrackten Situation, ob also für die AUA-Mitarbeiter nach dem Betriebsübergang überhaupt ein KV - und wenn ja, welcher - gilt, sei "mit hoher, um nicht zu sagen an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" nicht vor Ende Juni zu erwarten. Der Bord-Betriebsrat will nach der Aufsichtsratssitzung die Mitarbeiter über den Status quo informieren. (Claudia Ruff, DER STANDARD, 19.4.2012)

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ich denke die Gewerkschaft bzw die mitarbeiter sollten zum Wohle des unternehmens handeln.

wenn das unternehmen keinen gewinn macht und es nachweislich an den hohen personalkosten liegt (die auslastung der AUA ist nicht so schlecht), dann wird das unternehmen etwas unternehmen dürfen.

Dein Bild von der Gewerkschaft ist ein bissl retro.

unternehmen arbeiten für den gewinn der besitzer. arbeitnehmer arbeiten für ihr gehalt. weder das unternhemen arbeitet für die mitarbeiter, noch ist das wohl der firma das primäre anliegern der mitarbeiter.

um in diesem interessenskonflikt die arbeitnehmerseite zu vertreten gibt es die gewerkschaft. und die ist weniger um die renditen der bosse besorgt als um das wohl der mitarbeiter!

gefangendillema

Also wenn die Firma aufgrund gieriger Mitarbeiter zugrundgeht, dann hat der Mitarbeiter ztwar kurzfirstig mehr herausgeholt aber in Summe trotzdem verloren.

Umgekehrt, wenn der Unternehmer seine Mitarbeiter schlecht behandelt, dann sind sie unmotiviert, werden mehr krank oder verlassen die Firma (da fallen uns sicher noch mehr Konsequenzen ein, zb erhöhte Sozialkosten, die wiederrum von den steuern - also auch den unternehmenssteuern - getragen werden müssen).

Es ist also ebensowenig im Sinne des Unternehmens (bzw dessen Eigentümer).

insofern wäre diesbezüglich eine führung des unternehmens zu wünschen die nicht renditeinteressen von privatbesitzern in den fordergrund stellt, sondern volkswirtschaftliche interessen und das wohl der gesellschaft bevorzugt.

einfallen würde mir da in erster linie die führung durch die öffentliche hand. auch wenn das auch immer mit problemen verbunden ist, ist das immer noch die bessere alternative als die renditegeilen privatkonzernen, denen das wohl eines staates und dessen volkes völlig egal ist. aufgrund dieser mentalität verliert europa immer mehr an produktion und wird immer mehr zum spielball von mächtigen internationalen konzernen. einfluss hat der bürger auf solche unternehmen nicht mehr. bei staatsbetrieben schon noch ein wenig.

???

Dein Conclusio lässt mich erschaudern.

Nein, ich bin kein Kommunist und ja, ich glaube an den freien Markt.

Das man trotzdem CSR als Unternehmer zeigen kann, muss nicht unbedingt nur mit wirtschaftlichen INteressen zusammenhängen aber auch.

also sie sind lieber vom goodwill eines konzerns abhängig als von einer demokratisch legitimierten öffentlichen hand? zwar machen die staaten momentan auch vieles falsch, aber sie haben zumindestens die grundintention sich fürs wohl des volkes einzusetzen. das haben private konzerne einfach nicht.

Solange die demokraitsch legitimierte Regierung die Spielregeln klar und fair definiert hat, ja.

regierungen sind zwar demokratisch legitimiert, die exekutive (also alle Beamte des Staates) sind es nicht.

Ich bin selbst unternehmer, und unser unternehmen schlagt den öffentlichen Arbeitgeber um längen. Das einizge, was ich nicht bieten kann, ist eine 100% Jobgarantie.

natürlich mag es bei unternehmern auch ausnahmen geben. wenn sie zu einer diesen ausnahme zählen ist das löblich. aber die überwiegende mehrheit der privaten unternehmen/konzerne haben primär rendite und gewinninteressen im auge. eine gesellschaft sollte aber möglichst alle beteiligten, unternehmer sowie arbeitnehmer, an der gesamtwirtschaftsleistung beteiligen und nicht die großen gewinne auf eine kleine 1prozentige elite aufzuteilen. dies trift zwar weniger auf kleine unternehmen zu, die in meinen augen ein wichtiger standbein unserer gesellschaft sind. hingegen die großkonzerne, dessen besitzer oft kaum kontakt zu ihren arbeitnehmern haben, haben das wohl einer gemeinschaft längst gegen maximalrendite um jeden preis getauscht.

Ich habe als unternehmer natuerlich auch gewinn interessen im auge, das ist auch fuer jedes unternehmen wichtig, in krisenzeiten wird das kapital dann benoetigt bzw braucht man auch atem u zu expandieren

Und ja auch ein unternehmer verdient gerne gut und in den allermeiste faellen mehr als die mitarbeiter.

Diese ziele kann man aber nur nachhaltig erreichen,wenn man auch seine mitarbeiter fair/gut behandelt bzw am firmenerfolg beteiligt.

Die mehrheit der menschen arbeitet in der dienstleistungsbranche, wo die mitarbeiter und deren know how ein sehr wervolles gut ist.

Aber was zum geier hat das mit der aua zu tun, man kann ja nicht gerade behaupten, die aua behandelt
Ihre ma schlecht (wenig flugstunden, hohe loehne, automatische vorrueckungen, gratis fluege fuer familie). Trotzdem muss das ziel der aua sein, einen gewinn zu erfliegen.

Ihr Bild von Wirtschaft ist ein bisserl retro

Warum sollten Arbeitnehmer zum Wohle des Unternehmens handeln? Handeln Unternehmen etwa zum Wohle der Arbeitnehmer? Nein, das sind bestenfalls Lippenbekenntnisse. Tatsächlich versuchen sie, aus den Leuten herauszupressen, was geht. Die Grundlage dafür ist die herrschende Doktrin vom Eigennutz, der auf wunderbare Weise die beste aller möglichen Welten herbeiführt.

Daß das in Wirklichkeit so realistisch ist wie der Glaube ans Christkind, hält die Priester der Marktreligion natürlich nicht davon ab, es weiter zu predigen. Komischerweise ist Eigennutz im konkreten Fall aber immer nur für Unternehmer eine Tugend. Wenn Arbeitnehmer das Beste für sich herauszuholen versuchen, werden sie als "Maden im Speck" verunglimpft.

wahrscheinlich habe ich eine andere Sicht, wie Wirtschaft bzw UNternehmertum sein soll.

Aber: Wenn dem so wäre, dann hätte man die AUA einfach zugedreht und basta. Sie wirf keinen Gewinn ab unbd das nachhaltig.

Was würdest du machen, wenn du in den Chef-Etagen sitzt und auf Personalkosten sitzt, die fenr jeglicher Realität ist.

Chefs haben ihre Probleme, und Arbeitnehmer haben andere

Jeder schaut auf sich. Das ist die allseits gepredigte Kardinaltugend.

Auch meine Sicht, wie Wirtschaft sein soll, ist anders. Wenn es nach mir ginge, würde sie nach dem Prinzip Leben und leben lassen zum beiderseitigen Vorteil funktionieren. Für ein paar wenige Jahrzehnte war das zumindest in Ansätzen vorhanden. Aber es waren nicht die Arbeitnehmer, die die Kooperation aufgekündigt haben.

Unternehmen zuzugestehen, daß sie den wirtschaftlichen Realitäten folgend ihren Gewinn maximieren, aber von Arbeitnehmern zu verlangen, nach den Prinzipien einer fiktiven, auf Kooperation basierenden Wirtschaft zu handeln, ist eine unerträgliche Doppelmoral. Wenn die oberste Maxime "Nimm, soviel du kriegen kannst" ist, dann gilt das für alle.

denkst du immer nur so binär ? Gobts nur einen Weg ?

Der AUA kann man nicht vorwerfen, sie hätte Gewinnmaximierung betrieben (eher das gegenteil) und hier agiert die Gewerkschaft der AUA.

Keine Ahnung wo du arbeitest, dass du so ausgebeutet wirst, meine Mitarbeiter sehen das gott sei dank anders.

Und wie es uns wirtschaftlich schlecht gegangen ist, haben sie Kurzarbeit eingewilligt, weil sie gewusst haben, dass die alternative personalabbau oder liquiidation lautet (und die Chefs haben ihre gehälter schon massiv gekürzt gehabt).

Wir werden es ihnen auch finanziell danken, sobald wir können.

Übertragen Sie die Situation in Ihrer eigenen Firma eigentlich immer auf den Rest der Welt?

Glauben Sie, daß es Ihnen jemandes Meinung zu einem allgemeinen Thema grundsätzlich erlaubt, auf dessen persönliche Situation zu schließen? Und duzen Sie prinzipiell alle Leute ungefragt, auch wenn diese das offensichtlich nicht wollen?

Nein, ich wollte nur sagen, dass es der Grossteil der Unternehmen genau nicht nur nach Gewinnmaximierung strebt.

Nein.

Ja, in Foren schon, ich merke mir allerdings nicht wen das genau stört. Ich werde es versuchen mir zu merken, dass Herr/Frau Sterngucker ungern von mir gedutzt wird, sorry.

Und, gibts zum Thema AUA auch was oder war es das ?

blond wie eine semmel sein, blond, blonder als der sonnenschein

zuerst denken dann schreiben

Worum sonst sollte sich eine Gewerkschaft kümmern als um ihre Klientel? Eine Interessenvertretung vertritt eben die Interessen einer bestimmten Personengruppe.
Und was wären die "wahren Probleme" um die sich die Gerwerkschaft kümmern sollte?
Und was hat die Gewerkschaft jetzt mit Sozialdemokratie zu tun?

ist es im interesse ihres Clientels, wenn die Firma zusperrt, weil sie sich irgendwann denkt, "hey, 100 Mio jährlich verlust machen, ist nicht lustig" ?

Denk mal drüber nach .

Hallo! Geht es noch?

"Nach letzten Informationen haben sich bisher rund 40 Piloten mit dem Unternehmen auf ein freiwilliges Ausscheiden verständigt. Das heißt Abfertigungen von bis zu 39 Monatsbezügen und 500.000 Euro Abfertigung."

39 Monatsbezüge + eine halbe Million Euro (nicht Schillinge) als Abfertigung.

Irgendwas läuft in unserer Welt echt völlig falsch, finde ich.

Wer

den Journalisten und den Zeitungen alles glaubt ist selber schuld.

nö, ich glaub das diese Zahl nicht richtig ist.

Das sollte bis zu 39 MG oder bis zu einer 1/2 Mio heissen.

Wieviel hat der AUA Aufsichtsrat eigentlich der Gewerkschaft gezahlt, damit sie den Kollektivvertrag kündigen?

Diese Iudasse sitzen letztlich auch aks Laienrichter

in den Höchstgerichten, wo sie den "Gekreuzigten" nochmal ins Kreuz treten dürfen...

Glauben Sie etwa die Kammernlobbies

haben nicht den Fuss im ASG ?

Kompliment, Frau Ruff

Kompliment, Frau Ruff, dass sie heute schon genau vorhersagen können, was der AUA Aufsichtsrat morgen absegnen wird. Welche Weissagungen haben sie sonst noch auf Lager?

Boeing 737

"Gleichzeitig wird die Ausmusterung der betagten elf Boeing 737 verschoben."
Die Boeing 737 sind mit einem Alter von 6-13,5 Jahren nicht alt, alt sind die Boeing 767 mit bis zu 21 Jahren.
..und laut AUA-Homepage haben sie ganze neun Boeing 737...

Offtopic

Nachdem ich in noch keiner Zeitung was darüber gelesen hab schreib ichs selbst rein. Julian Assange hat eine Sendung gestartet in der er Leute interviewed die normalerweise in den westlichen Medien nicht vorkämen. "The World Tomorrow"
Trailer : http://www.youtube.com/watch?v=TMIDuLA57Kg
Interview über die Sendung: http://www.youtube.com/watch?v=v5nHrCMExaQ
Erste Episode der Sendung ( als Gast der Chef der Hisbollah)

Wer PLEITE ist muss sparen!

Stimmt, ich werde nie AUA fliegen.

Das arme Bodenpersonal.

Wenn das alles stimmt, was da geschrieben steht, kann man nur sagen:

Händde weg, von der AUA als Passagier, die Gefahr, dass da was schief geht, ist groß: Frustrierte Mitarbeiter, Umschulungen auf neue Flugzeuge, alte Flugzeuge bleiben im Flugbetrieb. Lieber zu Hause bleiben, oder Alternativen suchen.

wenn bei dem gehalt und den zu leistenden Flugstunden die Mitarbeiter frustriert sind, dann würde ich aber die anderen carrier noch mehr meiden, zb FlyNiki.

Niki zahlt wesneltich weniger und die Flugstunden werden bis zum Maximum (ich glaub 120 h/Monat) ausgereizt, während die AUA nur 80-90h fliegt.

Das mitarbeiter auf neuere modelle umgeschult werden ist ein laufender Prozess (nenn es fortbildungsmassnahme).

Die Boeing werden ausgemustert, weil die AUA alles auf AIRBUS umstellen will, damit die Flotte homogener wird und nicht weil die Adler schon auseinander fallen. Kann leicht sein, dass du mit einer alten AUA Boeing dann halt mit British Airway oder United unterwegs bist.

ja das was die lufthansa jetzt mit der aua aufführt ist sehr traurig. die aua hätte nie verschenkt werden dürfen. gibt nur probleme dadurch jetzt.

ich werde auch wenns geht lufthansa und aua in zukunft meiden.

Frustriert? Die lachen sich doch alle ins Fäustchen, eine Million schnell einschieben und danach wenns sie interessiert ein bisserl herumfliegen. Pilot ist zwar keine 08/15 Arbeit, aber bei der AUA vollkommen überbezahlt. Wer war der Politiker der denen das unterschrieben hat? Egal, ist eh Lufthansa Problem jetzt.

Ein ganz andere Frage:

Warum ist es eigentlich von der AUA-Homepage nicht möglich einen Flug von Wien nach Sao Paolo zu buchen? (die Lufthansa fliegt ja dort hin)

Wäre doch naheliegend Synergien zu nutzen, oder hab ich das was übersehen?

Weil die AUA ihre Eigenständigkeit beweisen will

Gehn's halt auf Lufthanse.de und buchen Sie's dort. Und um den halben Preis können's auch mit British fliegen.

ihre sorgen möcht ich haben

Recht hat er, das Problem ist, dass die AUA eine typische rote Gewerkschaftsbude ist. Abzocken was geht und das als Erfolg für die "Arbeiterklasse" verkaufen.

In Wahrheit muss der Rest der Österreicher (auch die normalen ASVGler) für den Schwachsinn bezahlen. Wir haben vor dem AUA Verkauf bezahlt und auch beim Verkauf 500 Millionen Euro hingelegt (Das waren bereits die Abfertigungen). Tja, die kleine Angestellte schuftet sich zu Tode damit die Boni der Bonzen bezahlt werden können (Und ja, 39 Abfertigungsgehälter sind auch Bonzengehälter, die der kleine Maurer bezahlt!).

gestern zu tief ins glas geschaut?

wir sollen nicht neidig sein, dass die gewerkschaft der flugbranche so gute konditionen für ihre mitglieder früher aushandelte, sondern wir sollten die gewerkschaften unserer branchen ebenfalls stärken und ermutigen sich noch mehr für uns einzusetzen damit auch wir bessere konditionen bekommen.

dafür müssten halt ein paar bankster und ein paar hauptaktionäre auf ihre boni und dividenden verzichten. aber das volk geht vor und nicht eine kleine elite von bankstern und superreichen die das arbeitende volk ausbeuten.

Hätte jeder so gute Konditionen könntest den Staat einstampfen oder du druckst soviel Geld, dass €10.000 auch nur noch den Gegenwert von €2.000 entspricht.

Gibt noch genug Branchen in Österreich mit folgenden Konditionen:
-Kein 13./14. Gehalt
-Kein Mindestgehalt von z.b. €1.200,-

Solange das nicht erledigt ist brauchst die AUA nicht verteidigen.

das stimmt. da gehört auch dringend angesetzt deren bedingungen zu verbessern. aber nicht in dem wir die anderen runterdrücken auf das selbe niveau, sondern dass wir diese schlechtbezahlten eine menschenwürdige entlohnung bieten. auch wenn dafür superreiche und die finanzelite ihre rendite etwas runterschrauben müssen.

Das Niveau der AUA ist Unternehmens- und Gesellschaftsschädigend. Man kann nicht jedem soviel bezahlen. Wo das hinführt siehst am Beispiel von Griechenland, Portugal, Spanien etc.

Selbst wennst aus der AUA eine Non-Profit Organisation machst geht sich das nicht aus. Die AUA war immer schon schwer defizitär (In der Vergangenheit hats der Steuerzahler ausgeglichen und mit dem 500 Millionen Euro hat man halt jetzt noch ein Weilchen durchgetaucht).

Na ja...

... irgendwer muss sich ja auch ums Business kümmern. Von alleine verkaufen sich die Tickets halt auch nicht :-) Und ich bin auch kein Pilot der Kredit auf Penthaueser im ersten Bezirk mit zukünftigen automatischen Gehaltserhöhungen aufgenommen hat.

Mich wunderts halt einfach das der Ticketverkauf auf der AUA Website keine Konzernsynergien nutzt. Bei der Swiss anscheinend auch nicht.

an die pervertierte gewerkschaft

kümmert euch um unsere modernen sklaven- leiharbeiter- und nicht um überbezahlte privilegienritter

Die roten Bonzen (Brauchst dir nur Blecha und Co. angucken) sind doch die größten Abzockerschweine die es gibt.

wenns schon so gerne abzocker anschwärzen, dann habens sich in der farbe geirrt. bei schwarz-blau-orange müssens nicht so weit in die vergangenheit zurückgreifen. die övp-fpö-bzö gangster sind viel aktuellere beispiele wenn sie abzocker und korrupte politiker aufzählen wollen.

genau, bitte die anderen roten abzocker nicht vergessen, wie grasser, strasser, gorbach, michaelis, molterer, mensdorff usw.

Hui, das waren alles Rote?

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