Frühere Offizierin wird Verteidigungsministerin

18. April 2012, 17:30

Vorgänger war nach Rüstungsdeal mit Saudi-Arabien abgetreten

Stockholm - Die frühere Offizierin Karin Enström ist neue Verteidigungsministerin von Schweden. Ministerpräsident Frederik Reinfeldt ernannte Enström am Mittwoch mit sofortiger Wirkung zur Nachfolgerin von Sten Tolgfors, der Ende März wegen eines Skandals um den Bau einer Waffenfabrik in Saudi-Arabien zurückgetreten war. Die 1966 geborene Enström war zuletzt im Parlament Vorsitzende des auswärtigen Ausschusses und Mitglied des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses. Vor ihrem Ausscheiden aus der Armee hatte sie den Rang eines Kapitäns in einer Schwimmpanzer-Einheit.

Tolgfors war am 29. März nach einer wochenlangen Kontroverse um den Bau einer Waffenfabrik in Saudi-Arabien zurückgetreten. Der schwedische Rundfunksender SR hatte berichtet, das dem Verteidigungsministerium unterstellte Forschungsinstitut FOI arbeite seit 2007 über eine Scheinfirma mit Saudi-Arabien am Bau einer Fabrik für Panzerabwehrraketen. Unter dem Druck der Opposition und der Medien hatte Tolgfors eingeräumt, von der Kooperation mit dem Königreich gewusst zu haben, das Proteste gegen seine Regierung gewaltsam unterdrückt. Er betonte aber bis zuletzt, dabei seien keine geltenden Gesetze verletzt worden. (APA, 18.4.2012)

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10 Postings
Liebe Schweden

wir würden Euch den Darabos geben, der ist der beste Verteidgungsmister aller Zeiten.
Und wir würden noch EUR 500 mio. drauflegen - jährlich - wenn Ihr ihn nehmt.

Danke

Fesch is a no...;-) sorry für das blöde Posting.:)))
Kein Vergleich mit Darabos....;-)

was für ein Blödsinn- die schwedische marine ist eh schon zusammengekürzt auf Sparflamme - die schwedische Luftwaffe ist aber für österreichische Verhältnisse als gigantisch anzusehen-trotzdem ist der unterschied ca 0.7 % vom BIP also das doppelte da kann man viel machen -denn bei uns geht eh defacto alles für Personalkosten drauf -mit Investitionen ist es da nicht

SCHWEDEN, Land ohne WEHRPFLICHT !

SCHWEDEN hat nach den aktuellsten Zahlen gerade mal das 1,5-fache Militärbudget von Österreich.

Abzüglich der riesigen Marine, die man ja in Öst. nicht braucht, hat SCHWEDEN mit einem BERUFSHEER nicht einmal ein Budget wie Österreich zur Verfügung.

Das ist der Beweis, dass ein FREIWILLIGEN-HEER auch in Österreich funktionieren wird.

wer sagt, dass österreich keine marine braucht ?
und wenn sich wieder einmal eine griechische insel
uns anbiedern will ?
was machma dann ?

Kleiner Fehler 1:
Warum braucht Österreich weniger Geld, wenn wir keine Küste haben? Kann man das wirklich so massiv abziehen, wie Sie das vereinfachend machen?

Kleiner Fehler 2:
Unser Militär müsste eigentlich 50% aller beamteten Berufssoldaten, vielleicht sogar noch mehr, per sofort loswerden. Und das geht nicht im jetzigen politischen Umfeld (da müsste jemand die Auseinandersetzung mit der Gewerkschaft suchen bzw doppelt vergoldete Handshakes anbieten oder massiv Frühpensionieren). Da geht bei uns viel, viel Geld verloren.
Als Beleg, vergleiche mal das Investitionsbudget in Schweden mit unserem. Und dann den Anteil der Personalkosten.
(Die dritte Hauptkomponente ist der Betrieb).

was schlagen Sie vor,

einen Krieg anzetteln ?

Also wird nur bei uns jemand Verteidigungsminister , der nicht weiß wo beim Sturmgewehr vorne ist. ;)

Ja. Und?

Welche Feinde greifen Österreich an? Und bei welchen dieser Feinde hilft das Sturmgewehr des Ministers genau?

Schweden: ein Land mit wirklich emanzipierten Frauen.

Und keine Wehrpflicht (schon gar nicht eine nur für solche Menschen, die als Männer eingestuft wurden).

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