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Der Mikroblog Twitter will Patente künftig nur noch für "defensive Zwecke" nutzen. Dies geht aus einem Eintrag im Firmenblog hervor. Das dafür ausgearbeitete "Innovator's Patent Agreement" (IPA) soll gewährleisten, dass die Kontrolle über Patente in den Händen von Designern und Entwicklern bleibt.
Abkehr vom bisherigen Prozedere der Branche
Mit defensiv ist gemeint, dass Erfindungen von Mitarbeitern nicht ohne deren Genehmigung in einem Patentstreit verwendet werden. Bisher erhielt Twitter die Rechte an neu entwickelten Patenten. Entwicklungsvorstand Adam Messinger schreibt im Blogeintrag, dass dies eine "Abkehr von der bisherig üblichen Vorgehensweise in der Branche" bedeute.
Entspannung in der Patentstreit-Hysterie
Der Schritt lässt auf eine Entspannung der gegenwärtigen Patentstreit-Hysterie bestehend aus (absurden) Klagen und Gegenklagen hoffen. Entwickler und auch Patent-Urheber können sich damit auf eine Stärkung ihrer Position freuen.
Kritik
Die Twitter-Community diskutiert den Vorschlag zum Abkommen, das noch 2012 umgesetzt werden und rückwirkend für alle Firmenpatente gelten soll, unter dem Hashtag #IPA und zeigt sich begeistert. Der Plan sieht zudem vor, auch andere Unternehmen ins Boot zu holen. Von der Electronic Frontier Foundation (EFF) gab es bereits positives Feedback, berichtet CNET. Es sei ein Schritt, der die Innovationsdynamik von Unternehmen wieder herstellen soll. Gleichzeitig äußert ein Patentexperte Bedenken zu den IPA-Plänen. Eine kleine Entwicklergruppe bekäme möglicherweise zu viel Macht und könnte mit den patentierten Ideen zur Konkurrenz wie Google oder Facebook abwandern. (ez, derStandard.at, 18.4.2012)
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"With the IPA, employees can be assured that their patents will be used only as a shield rather than as a weapon."
Ein Schild ist genau so eine "Waffe". Es schützt diejenigen die unter dem Schild stehen. Gebe ich jemanden eine Lizenz auf ein Patent, dann steht er unter dem (Schutz)Schild des Patentes. Damit das Schild auch als solches wirksam ist, müssen gegebenenfalls Schritte gesetzt werden, so dass jene die nicht unter dem Schild stehen sollen eben nicht "hinein" kommen.
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