In fünf einfachen Schritten zum Bau einer Dyson-Sphäre

18. April 2012, 16:41
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    coverfoto: orion publishing

Eine Bastelanleitung der größeren Art auf der Website "Sentient Developments"

Vergessen wir mal Kleinigkeiten wie einen bemannten Marsflug und wenden uns wirklich ehrgeizigen Weltraumprojekten zu. 1960 stellte der britische Physiker Freeman Dyson ein Konzept vor, das später nach ihm benannt werden sollte: die Dyson-Sphäre. Um die von einem Stern abgestrahlte Energie optimal auszunutzen, wäre es doch am besten, diesen mit einer bewohnbaren Kugelschale zu umhüllen - so der Grundgedanke dahinter. Varianten des Grundkonzepts reichen von einer durchgängigen Schale bis zu einem kugelförmig verteilten Schwarm aus Einzelobjekten.

Nicht nur das SETI-Institut ist auf Dysons Idee angesprungen und hat im Rahmen seiner Suche nach außerirdischem Leben auch nach Anzeichen für die Existenz solcher Sphären gespäht. Besonders freudig wurde die Vorstellung natürlich in der Science Fiction aufgegriffen: Autoren von Larry Niven über Stephen Baxter bis zu Allen Steele haben ihre fiktiven Welten mit Dyson-Sphären bevölkert, sei es im Vollbild, sei es als "Fragment" bzw. ähnlich geartete Konstruktion wie Nivens berühmte "Ringwelt" (siehe das Bild links).

Dyson selbst hat sich nicht weiter um die Details einer solchen Konstruktion gekümmert. Auf der Website "Sentient Developments" ist dafür vor kurzem eine Bauanleitung veröffentlicht worden. Na dann mal los!

--> Sentient Developments: "How to build a Dyson sphere in five (relatively) easy steps"

Ein paar schöne Bilder von Dyson-Sphären und ähnlichen Konstruktionen gibt es hier:

--> Dark Roasted Blend: "Megastructures: Bigger-Than-Worlds"

(red, derStandard.at, 18.4.2012)

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Das erinntert mich daran,

dass ich dringend in meiner
"Dyson-Sphäre" zu Hause staubsaugen muss...

nur zum visualisieren: so stellt sich star trek das vor:
http://www.youtube.com/watch?v=ECLvFLkvY7Y

Ich ahne schon:

Beim Wissensstand der Poster hier, dem unserer Spinnprinzessinnen uns Spinnprinzen samt Abgeordneten kriegen wir bald eine Abgabe, auf dass so eine Studie über sowas bezahlt werden kann. Denkt denn keiner an die Kinder; öhm, nein, das Klima!

haha ur lustig .-)

alles selber ausgedacht?

man muss das ganze nur irgendwie mit dem finanzmarkt in verbindung bringen

dann steht die finanzierung spätestens ende nächste woche.

Mit dem finanzmarkt in verbindung bringen....?

Oh gott die aussage ist sowas von 80er.... Alles muss zum finanzmarkt.... Sogar mein ar...
Menschenrechte und naturkatastrophen, fingernägel und schweissbänder.... Alles
Gift und galle , liebe und angst , bewunderung und hoffnung, staaten und bündnisse , romeo und julia , dick und doof .... Alles
Kaufen , kaufen,..... Verkaufen ,... Geld und zwar noch mehr, ..... Muhahahh ,druck es, druckt es , jeeeeetzt und bis in alle ewigkeit..... Hahahahahahahaaaaaa

There is no neo my dear spoon!?

Peace

drehmomentschluessel!

verdammt noch mal, wem hab ich meinen drehmomentschluessel geborgt?

Ups der liegt noch bei mir, gleich neben den Gewichten für die Wasserwaage.

waage kannst behalten. brauch aber das wasser wieder!

Wozu brauchst einen Drehmomentenschlüssel?

Hast denn kein Gefühl in den Händen?

nach studium dieses topfens gewinnt sogar die hohlwelt theorie an attraktivität;-)

Ich hoffe, dass daran gedacht wurde, dass eine Dyson-Sphere keine geschlossene Kugel sein darf, sondern (nicht mal wenige) Öffnungen haben sollte. Der entstehende solare Druck würde sie sonst auseinanderreißen bzw. die Abstrahlungswärme der Sonne die Innenseite immens aufheizen, bevor die Wärme erfolgreich nach aussen abgeleitet werden könnte (hab mal gehört, dass das Vakuum des Weltalls ein GANZ SCHLECHTER Wärmeleiter sei).

Durch Manipulation der Öffnungen in der Dyson-Sphäre könnte man daraus den wohl größten in einen Sternsystem baubaren Antrieb bewerkstelligen und mit dem ganzen Sonnensystem durch die Galaxis reisen.
/dreamoff

Größenordnung

Das Teil soll ja nicht einfach "bloß" eine Hülle um einen Stern sein...

Nein, nein, vielmehr soll gleich auch noch die inneren Planeten mit eingeschlossen werden. Sprich von der Größenordnung her wie die Elektronenschale eines Atoms und dessen Kern...

Wenn schon klotzen, dann aber richtig... ^^

Dann fehlt aber das Material - zumindest in unserem Sonnensystem, wenn man die Hülle in der Enfernung von 1 AE um die Sonne baut.

Wie sieht es eigentlich aus mit der Wechselwirkung der Schwerkraft. Eine komplette Hülle um den Stern wäre nicht an dessen Schwerkraft gebunden und bräuchte ein Antriebssystem, da sie sonst mit der Zeit ihre relative Position zum Stern verändern würde und evtl. mit ihm kollidiert.

Aus dem gleichen Grund würde ja dann jegliche Form von Biosphäre an der Innenseite in den Stern fallen, da sie ja nicht von der inneren Oberfläche der Sphäre angezogen werden würde. Selbst wenn man die Sphäre drehen würde, ginge die Schwerkraft zu ihren Polen gegen 0.

Der Verlust der Heliosphäre hat darüberhinaus sicherlich auch Auswirkungen auf das Verhalten stellarer Körper die unser Sonnensystem von zeit zu Zeit passieren.

jo eh

das problem mit der gravitation konnten wir durch ein künstliches schwerefeld lösen. dieses wirkt gleichmässig an der innenseite der sphäre.
um die freie energie innerhalb der sphäre auf ein für die sie ungefährliches niveau zu senken, haben wir auf einem drittel distanz vom stern energiesenken installiert. diese befinden sich in einem orbit um den stern und haben mit schwarzen löchern die ähnlichkeit, dass sie masse und energie schlucken. sind jedoch - salopp gesagt - kleine wurmlöcher. alles was sie schlucken wird bei ausserhalb der sphäre liegenden energiequellen wieder ausgespuckt. durch diese höherdimensionalen konstrukte konnten wir die notwendige "durchlässigkeit" der geschlossenen dyson-sphäre realisieren.

www.OthersTalkWeDo.net

Das künstliche Schwerefeld an den Polen wird nicht verhindern dass die Struktur dort kolabiert.

Sehr gut.

Bevor wir aber anfangen so ein Ding zu bauen könnten wir doch ganz einfach mal versuchen unseren Planeten zu retten.

Dazu bräuchte es auch nicht viel, nur
1) Die Abschaffung des Kapitalismus
2) Eine Gesellschaftsordnung mit gerechter und nachhaltiger Ressourcenverteilung
3) Globales Denken (insbesondere im Bereich Produktion und Umweltschutz)
4) Bevölkerungsrückgang

Das sollte uns dann 1-2 zusätzliche Jahrhunderte geben um uns Gedanken über Megastrukturen machen zu können.

Bevölkerungsrückgang brauchen wir dann bestimmt nicht mehr...

Wenn wir das Ding bauen, brauchen wir unseren Planeten nicht mehr.

Wenn wir das Ding aber so bauen, dass wir gewinnorientierte Unternehmen dafür bezahlen müssen, werden wir es uns nie leisten können.

ich bin dafür es zu bauen - dann schicken wir mit dem ersten raumschiff politiker, bänker, konzernvorstände, ölbarone, geldverleiher usw. los - wir kommen dann mit dem 2. u. 3. raumschiff nach.

copyright: per anhalter durch die galaxis;-)

die telefondesinfizierer nicht zu vergessen ;)

LG
Dein trollkind

da gibts eine gute episode von star trek tng
http://tinyurl.com/844l6kr

daher kenn ich das konzept auch :)

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