Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Vergessen wir mal Kleinigkeiten wie einen bemannten Marsflug und wenden uns wirklich ehrgeizigen Weltraumprojekten zu. 1960 stellte der britische Physiker Freeman Dyson ein Konzept vor, das später nach ihm benannt werden sollte: die Dyson-Sphäre. Um die von einem Stern abgestrahlte Energie optimal auszunutzen, wäre es doch am besten, diesen mit einer bewohnbaren Kugelschale zu umhüllen - so der Grundgedanke dahinter. Varianten des Grundkonzepts reichen von einer durchgängigen Schale bis zu einem kugelförmig verteilten Schwarm aus Einzelobjekten.
Nicht nur das SETI-Institut ist auf Dysons Idee angesprungen und hat im Rahmen seiner Suche nach außerirdischem Leben auch nach Anzeichen für die Existenz solcher Sphären gespäht. Besonders freudig wurde die Vorstellung natürlich in der Science Fiction aufgegriffen: Autoren von Larry Niven über Stephen Baxter bis zu Allen Steele haben ihre fiktiven Welten mit Dyson-Sphären bevölkert, sei es im Vollbild, sei es als "Fragment" bzw. ähnlich geartete Konstruktion wie Nivens berühmte "Ringwelt" (siehe das Bild links).
Dyson selbst hat sich nicht weiter um die Details einer solchen Konstruktion gekümmert. Auf der Website "Sentient Developments" ist dafür vor kurzem eine Bauanleitung veröffentlicht worden. Na dann mal los!
--> Sentient Developments: "How to build a Dyson sphere in five (relatively) easy steps"
Ein paar schöne Bilder von Dyson-Sphären und ähnlichen Konstruktionen gibt es hier:
--> Dark Roasted Blend: "Megastructures: Bigger-Than-Worlds"
(red, derStandard.at, 18.4.2012)
Mitmachgelegenheit: io9.com bittet um Anregungen nebst Beweisfotos
Aufnahmen der NASA-Sonde "Solar Dynamics Observatory" zu einem hypnotischen Kurzfilm kompiliert
Die aktuelle "Unstatistik des Monats" zeigt am Beispiel Kirchenstaat, wie unseriös manchmal mit Kriminalstatistiken wird
Jahrzehntelange Felderfahrung im Umgang mit fremden Völkern macht diese Berufsgruppe zu den idealen Leuten für den Erstkontakt
Blogger der "Washington Post" zieht das Thema von der systemischen Seite auf und nennt infrastrukturelle Maßnahmen
Biologen übertragen das mooresche Gesetz von der Informatik auf die Biologie und kommen zu einem bemerkenswerten Ergebnis
Der Furahan-Blog listet zum fünfjährigen Jubiläum seine beliebtesten Themen auf - mit Sondererwähnung von derStandard.at
Nobelpreisträger Gerardus 't Hooft erklärt im Interview mit dem "New Scientist", warum er zum Botschafter des kommerziellen Projekts "Mars One" wurde
Zeitraffer zeigt die unwiderstehliche Anziehungskraft zwischen "Hüpfendem Kitt" und stark magnetischen Objekten
Mark Witton gibt die Hoffnung auf ein Umdenken der Filmemacher noch nicht auf und Brian Switek identifiziert die lächerlichste Szene des Original-Films
nur zum visualisieren: so stellt sich star trek das vor:
http://www.youtube.com/watch?v=ECLvFLkvY7Y
Beim Wissensstand der Poster hier, dem unserer Spinnprinzessinnen uns Spinnprinzen samt Abgeordneten kriegen wir bald eine Abgabe, auf dass so eine Studie über sowas bezahlt werden kann. Denkt denn keiner an die Kinder; öhm, nein, das Klima!
Oh gott die aussage ist sowas von 80er.... Alles muss zum finanzmarkt.... Sogar mein ar...
Menschenrechte und naturkatastrophen, fingernägel und schweissbänder.... Alles
Gift und galle , liebe und angst , bewunderung und hoffnung, staaten und bündnisse , romeo und julia , dick und doof .... Alles
Kaufen , kaufen,..... Verkaufen ,... Geld und zwar noch mehr, ..... Muhahahh ,druck es, druckt es , jeeeeetzt und bis in alle ewigkeit..... Hahahahahahahaaaaaa
There is no neo my dear spoon!?
Peace
Ich hoffe, dass daran gedacht wurde, dass eine Dyson-Sphere keine geschlossene Kugel sein darf, sondern (nicht mal wenige) Öffnungen haben sollte. Der entstehende solare Druck würde sie sonst auseinanderreißen bzw. die Abstrahlungswärme der Sonne die Innenseite immens aufheizen, bevor die Wärme erfolgreich nach aussen abgeleitet werden könnte (hab mal gehört, dass das Vakuum des Weltalls ein GANZ SCHLECHTER Wärmeleiter sei).
Das Teil soll ja nicht einfach "bloß" eine Hülle um einen Stern sein...
Nein, nein, vielmehr soll gleich auch noch die inneren Planeten mit eingeschlossen werden. Sprich von der Größenordnung her wie die Elektronenschale eines Atoms und dessen Kern...
Wenn schon klotzen, dann aber richtig... ^^
Wie sieht es eigentlich aus mit der Wechselwirkung der Schwerkraft. Eine komplette Hülle um den Stern wäre nicht an dessen Schwerkraft gebunden und bräuchte ein Antriebssystem, da sie sonst mit der Zeit ihre relative Position zum Stern verändern würde und evtl. mit ihm kollidiert.
Aus dem gleichen Grund würde ja dann jegliche Form von Biosphäre an der Innenseite in den Stern fallen, da sie ja nicht von der inneren Oberfläche der Sphäre angezogen werden würde. Selbst wenn man die Sphäre drehen würde, ginge die Schwerkraft zu ihren Polen gegen 0.
Der Verlust der Heliosphäre hat darüberhinaus sicherlich auch Auswirkungen auf das Verhalten stellarer Körper die unser Sonnensystem von zeit zu Zeit passieren.
das problem mit der gravitation konnten wir durch ein künstliches schwerefeld lösen. dieses wirkt gleichmässig an der innenseite der sphäre.
um die freie energie innerhalb der sphäre auf ein für die sie ungefährliches niveau zu senken, haben wir auf einem drittel distanz vom stern energiesenken installiert. diese befinden sich in einem orbit um den stern und haben mit schwarzen löchern die ähnlichkeit, dass sie masse und energie schlucken. sind jedoch - salopp gesagt - kleine wurmlöcher. alles was sie schlucken wird bei ausserhalb der sphäre liegenden energiequellen wieder ausgespuckt. durch diese höherdimensionalen konstrukte konnten wir die notwendige "durchlässigkeit" der geschlossenen dyson-sphäre realisieren.
www.OthersTalkWeDo.net
Sehr gut.
Bevor wir aber anfangen so ein Ding zu bauen könnten wir doch ganz einfach mal versuchen unseren Planeten zu retten.
Dazu bräuchte es auch nicht viel, nur
1) Die Abschaffung des Kapitalismus
2) Eine Gesellschaftsordnung mit gerechter und nachhaltiger Ressourcenverteilung
3) Globales Denken (insbesondere im Bereich Produktion und Umweltschutz)
4) Bevölkerungsrückgang
Das sollte uns dann 1-2 zusätzliche Jahrhunderte geben um uns Gedanken über Megastrukturen machen zu können.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.