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Hier mischen die Insekten mit: In einem niederländischen Restaurant wurde "Het Insectenkookboek" präsentiert
Hongkongs strahlendster Chinese, nichts wie Heen: Beim saftigsten Federviehfitzel überhaupt sieht der Fidler drei Sterne - mindestens
Das Symbol französischer Esskultur ist nicht mehr rein französisch: Das beste Baguette von Paris bäckt neuerdings – und ganz offiziell – ein Tunesier. Ridha Khadher findet, sein Brot rieche vor allem nach geglückter Integration
Hoch über Reichenau liegt ein alter Berggasthof, der toll renoviert wurde und jetzt auch einen wirklich guten Koch hat
Das in melancholischer Würde gealterte Sopile wird von einem wahrhaftig venezianischen Istrier geführt und bekocht
Seit vergangener Woche ist "Der Schweizer" nicht nur am Karmeliter- und Fasanmarkt zugegen, sondern auch mitten in der Stadt
Ob für die Mutter, Tochter, Freundin oder für sich selbst: Diese Torte ist flaumig, aromatisch und ein Vorgeschmack auf den Sommer
Erfrischend einfach und bekömmlich, aber keine schnelle Küche: Prosecco-Huhn mit Rosmarin-Erdäpfeln
Vinzirast mittendrin: 2000 Obststeigen, die Kraft des Rucola und der Saft des Huhns
Harald Fidler wird bei Gockel und Maibock schwach - Schmecks auf Re(h)visite in Riedls Dombeisl, Purzl's, Nguyen und Speisekammer
Die Auswahl von "The World's 50 Best Restaurants" weist lächerliche Unzulänglichkeiten auf
Eine Bäckerei in New York hat mit ihrer Mischung aus Donut und Croissant einen Hype ausgelöst, der seltsame Blüten treibt
Gegenüber der steirischen Riegersburg hat ein junger Salzburger eine Festung der anderen Art eröffnet: Seit kurzem wird österreichischer Spitzenkäse auf besondere Weise veredelt
Am Kärntner Weissensee züchtet und fischt ein Berufsfischer und Ökologe herausragende Speisefische
Im südburgenländischen Gasthaus Sampl sorgte man sich ernstlich um des Schmecksologen Kapazität - leider
Die Grundzutat für dieses köstliche Gericht ist an jedem Wegrand kostenlos zu haben, allerdings nur wenige Wochen im Jahr - Durch das Bier wird die Teighülle besonders knusprig
Ein Kulinarik-Projekt versucht ab kommenden Mittwoch zeitgenössische Kunst schmackhaft zu machen
Auf vielfachen Wunsch unserer LeserInnen gibt es nach längerer Zeit wieder ein Risotto-Rezept - saisonal passend mit frischen Erdbeeren
Lateinamerika ist im Aufbruch, auch kulinarisch - Wolfgang Schedelberger hat recherchiert, warum die Zukunft der feinen Küche in São Paulo und Lima liegt
Der Frühling im Teller: Frische Erbsen und Schnittlauchblüten in einer klaren Gemüsesuppe
Nicht überall, wo "Belgische Schokolade" draufsteht, ist auch Schokolade aus Belgien drin - Hersteller fordern Schutz für ihre Pralinen
Unser Frühlingsomelett ist nicht nur ein bekömmliches Frühstück, sondern eignet sich auch hervorragend als Mittag- oder Abendessen
Irgendwo zwischen Wild(schwein) und Jungrind, bitte ohne Fett, rät unser Testesser und beruft sich auf den amtstierärtzlichen DachsessClub
Sonntagsnudeln und die Nieren: La Torre und Il Centro in Katharina Schells Bildern
Frühling wird's endlich und Ostern noch dazu. Grund genug, diesmal den Osterhasen zu verkochen - Eh nur in seiner Daseinsform als Hauskaninchen, dafür hübsch gefärbt, wie es die Tradition gebietet
Der Schwede Magnus Nilsson vom Fäviken erklärt, warum alle großen Gerichte auf französischer Technik beruhen, warum die Liste der "50 Best" besser ist als ihr Ruf und warum ihm kein Vakuum-Garer in die Küche kommt
wo zu erfahren war dass Marienkäfer ungeniessbar sind, nicht nur für Menschen?
War mir schon in der Kindheit klar diese Tiere eher nicht in den Mund zu stecken. Schmeckte schon das Butterbrot eigenartig wenn man vorher mit Marienkäfer gespielt hatte, ein bisserl zu fest drückte und diese ihren Abwehrsaft auf die Finger verteilten.
ps: Heuschrecken werden auch gekocht, allerdings werden die Flügel dann nicht mitgegessen
Weshalb aber hier Süssspeisen mit Insekten garniert werden erschliesst sich mir nicht. Gugelhupf mit Speckstreifen oder Punschkrapferl mit Blunzenradl würde mit Ernst auch niemanden einfallen.
Ich kenne gebratene Insekten (Wasserkäfer, Heuschrecken, Grillen, Maden usw) aus Südostasien. Ich brauchs nicht, probiert hab ichs natürlich. Auch verbreiten diese Speisen einen penetrant süsslichen Geruch wenn sie in grossen Mengen angeboten werden den man (ich) schon einige Meter bevor so ein Verkaufsstandl kam in der Nase hat. Kommt möglicherweise vom geröstetem Chitinpanzer.
Würde ich so nicht stehen lassen.
http://tinyurl.com/d26gjdl
... auf den Wurstskandal:
Madenprotein in Frankfurtern, Knackwürsten und Leberkäse - auch als Bindemittel für Fleischlaberl, Hamburger u. dgl. durchaus denkbar.
"Immunanalytische Quantifizierung von hitzedenaturiertem Fliegenmadenprotein (Musca spp., Lucilia spp.) in Brühwürsten und Hackfleischerzeugnissen", Z. Unters. Nahrungs- u. Genussm. Bd. XYZ (20XX), S. XXX - YYY.)
Dr. Heinz Anderle, Lebensmittelchemiker und Freigeist
Ich glaube, es hat einen Grund, warum es uns beim Anblick eines Cupcakes voller Maden graust.
Das Hungerproblem in der Welt ist ohnehin ein Verteilungsproblem und nicht ein Ressourcenproblem. Und selbst wenn, dann wird es nicht dadurch gelöst werden, dass einige Köche in Amsterdam ein paar Maden karamellisieren.
essen als die Cupcakes, die meistens ziemlich banal, uninteressant und noch dazu oft einfach schlecht gemacht sind. Wer wirklich gute Back- und Konditoreiwaren kennt und schätzt, kann über den dämlichen Cupcake-Hype der letzten Jahre nur müde lächeln. Lustig ist es immerhin, wenn sich Damen oder Herren mit ihren Cupcake-Herstellungskenntnissen brüsten (der Schwierigkeitsgrad entspricht der Zubereitung von Spiegeleiern oder al dente Pasta) - aber nicht einmal einen anständigen Gugelhupf zustande bringen.
ok, wenn ich denk, die maden leben nicht mehr, sind karamelisiert. vielleicht.
das löst dann das ernährungsproblem auch nicht: schon wieder alles gezuckert!
vielleicht die insekten zu einem würzigen streichbelag gecuttert, auf einem knuspriges baguette.
dann schon!
Ernsthaft.
Auf den ersten Blick irgendwie ekelerregend, auf den zweiten allerdings dann nicht mehr so, weil gute Argumente die einen denken lassen "Warum eigentlich nicht".
ABER: Gehe ich richtig in der Annahme, dass wenn ich ein totes Insekt zu mir nehme, noch jegliche Art von Innereien (insbesondere Gedärme mit entsprechendem Inhalt) vorhanden sind und ich die mitesse?
Oder funktioniert die Verdauung von Insekten generell anders? Oder ist es so wenig, dass man es eh nicht merkt?
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