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Monte Carlo - Jürgen Melzer hat sich auch bei seinem zweiten Sandplatz-Einsatz der Saison nach dem Davis Cup in Spanien keine Lorbeeren verdient. Der 30-jährige Niederösterreicher musste sich in Monte Carlo am Mittwoch als Vorjahres-Halbfinalist in seinem zweiten Match dem gleichaltrigen Franzosen Julien Benneteau nach 68 Minuten 4:6,3:6 geschlagen geben. Zuletzt hatte Melzer auf der ATP-Tour bei einem weiteren Turnier der Masters-1000-Serie in Miami auf Hartplatz ebenfalls eine Zweitrunden-Niederlage bezogen.
Die Punkte für das Halbfinale des Vorjahres hatte Melzer schon in dieser Woche verloren und war in der ATP-Rangliste um acht Plätze auf den 29. Rang zurückgefallen. Benneteau (ATP-Nummer 31) erwies sich als der erwartet schwere Gegner. Melzer schaffte zwar in jedem Satz das erste Break (zum 1:0 bzw. 2:1), gab danach aber jeweils zum 2:2 seinen Aufschlag ab. Benneteau hatte in der Folge bei eigenem Service Vorteile (er ließ nur zwei Breakbälle zu), Melzer hatte hingegen mehrfach Probleme.
Nächster Stopp Bukarest
Während auf dem Center Court gleichzeitig der topgesetzte Serbe Novak Djokovic einen klaren 6:1,6:4-Erfolg über den Südtiroler Andreas Seppi feierte, kassierte Melzer die vorentscheidenden Breaks zum 4:6 bzw. 3:5. Der ÖTV-Davis-Cup-Spieler geriet jeweils 0:40 in Rückstand und vermochte diese zwei Games und das Match nicht mehr zu drehen.
In den Duellen mit Benneteau, der im Achtelfinale auf den Schotten Andy Murray trifft, liegt Melzer nun 2:5 zurück. Für den Deutsch Wagramer geht es nächste Woche in Bukarest (450.000 Euro) weiter, wo er 2006 seinen ersten von bisher vier Turniersiegen gefeiert hatte. Seit seinem jüngsten Erfolg in Memphis Ende Februar hat Melzer aber auf fünf Stationen (inklusive Davis Cup) nie mehr als ein Match gewonnen. (APA, 18.4.2012)
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Immer wieder faszinierend wie schwer sich Djokovic mit variabel spielenden Gegner tut,konnte zwar dieses Spiel bislang leider nicht live sehen,aber es wäre nicht das erste mal,dass er Mühe mit diesem Stil hat. Wäre Dolgopolv etw konstanter und sein Spiel ausgereifter wäre er sicher ein ernstzunehmender Anwärter auf die Top10.
Benneteau auch umgeknickt und musste w.o. geben und Murray beschwerte sich über die Löcher im Platz..offenbar reicht es nicht fast ausschließlich auf,für die Gelenke katastrophalen Hardcourts zu spielen,jetzt muss man auch noch Fallen auf den anderen Belägen einbauen,damit sich die Spieler verletzen ("Kopfschüttel")!
Nein das wusste ich nicht und hat sein Spiel sicher sehr beeinflusst!
Trotzdem tut er sich gegen diese Art Spieler am schwersten. Ein giftiger Slice, mit dem er nicht viel anzufangen weiß und den er meist nur reinspielen kann,sodass man darauf einen sehr guten Angriffsball spielen kann. Das ist die Strategie mit der man gegen Djokovic mMn am besten ankommt.
Für Platz 20, 25 ist Melzer allemal gut genug, wenn er fit bleibt. Melzer ist ein guter Spieler, er hat kaum Schwächen, aber auch keine herausragenden Stärken. Manchmal hadert er auch zu sehr mit sich selbst und spielt dadurch schlechter. Und generell fehlt ihm etwas die Konstanz. Es ist immer ein leichtes Auf und Ab im Spiel von Melzer. Aber es ist bei Gott keine Schande, jahrelang schon in den Top 50 im Tennis zu sein und zudem ist er auch im Doppel vron dabei. Es ist schwer genug, überhaupt mal ins Profitennis hineinzukommen und dort zu bestehen.
Da hats jeder durchschnittliche Pemperl-Kicker bei Rapid oder Mattersburg leichter als ein Tennisspieler, der in kein gemütliches Team eingebettet, sondern quasi "Einzelunternehmer" ist.
Das Gute: ab jetzt muss er nicht mehr übermäßig viel bei einem Turnier verteidigen, nächste Woche 90 Punkte (Viertelfinale) vom 500er in Barcelona, dann noch ein paar Mal 90 Punkte und 45 Punkte, aber bis Jahresende fällt auf einen Schlag nicht mehr so viel aus der Wertung. Von dem her kann er wieder voll angreifen und schauen, dass er Punkte dazugewinnt - denn die 500 aus Memphis bleiben schließlich auch nur ein Jahr in der Wertung ;)
und verliert dann gegen scott draper - das war richtig bitter - und mich überrascht gerade, dass ich noch weiß, dass das gegen draper war... da sieht man, schallers größten erfolg (abgesehen vielleicht vom sieg gegen ivanisevic im davis cup) verbindet man gleich mit seiner wohl bittersten niederlage.
das spezialistentum hatte früher schon einen speziellen reiz. welcher gesetzte wird in paris früh ausscheiden?
welcher ungesetzte weit kommen?
heute scheiden die sandspieler andujar und ramos (finalisten in casablanca) sogar gegen nishikori und wawrinka aus.
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