"Vorsteuerabzug im Schulbau beibehalten"

Städtebund: Bau von Bildungseinrichtungen würde für heimische Kommunen sonst bis zu 100 Millionen Euro teurer werden

Der Städtebund fordert die Regierung dazu auf, das Sparpaket in einem wesentlichen Punkt noch zu entschärfen: Der Bildungsbereich sollte aus der geplanten Abschaffung der Vorsteuerregelung ausgenommen werden. Andernfalls würden sich Investitionen in den Bau von Schulen und Kindergärten für die heimischen Kommunen um 60 bis 100 Millionen Euro verteuern, befürchtet Generalsekretär Thomas Weninger.

Weiters plädiert er für eine Grundsteuerreform, die den Gemeinden 25 Prozent Mehreinnahmen (rund 150 Mio. Euro) bringen könnte. "Die Grundsteuer ist die zweitwichtigste Steuer der Gemeinden und ist auf Grund der jahrzehntelangen Nicht-Aktualisierung der Einheitswerte bereits mehrfach vom Verfassungsgerichtshof kritisiert worden. Wir brauchen dringend ein neues Modell, um die Finanzen von Städten und Gemeinden auch mittelfristig zu sichern." (red/APA, 18.4.2012)

Share if you care
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.