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Kunst trifft auf Torte: "Ich habe ein Motiv ausgewählt, das etwas Verlockendes haben soll", erklärt Xenia Hausner.
Wien - Die österreichische Künstlerin Xenia Hausner hat zum Pinsel gegriffen und die Verpackung einer der bekanntesten österreichischen Süßspeisen verschönert.
Nun ziert eines ihrer Werke jene Holzkiste, in der die "Original Sacher-Torte" verkauft wird. Insgesamt gibt es davon 1.000 Stück. Diese werden - natürlich samt Inhalt - um 45 Euro angeboten. Der Reinerlös geht an wohltätige Zwecke, wie Hotel Sacher-Geschäftsführerin Elisabeth Gürtler bei der Präsentation am Dienstag betonte.
Kräftige Farben
Das Bild auf der Tortenkiste ist in kräftigen Farben gehalten und zeigt den Kopf eines jungen Mädchens. "Ich habe ein Motiv ausgewählt, das etwas Verlockendes haben soll", erklärte Hausner. Frauen hätten etwas Verlockendes, Verführendes. Das Bild solle zu einer Süßigkeit, aber auch zum Helfen zu verführen.
Die Malerin und Bühnenbildnerin wurde 1951 in Wien geboren. Derzeit lebt und arbeitet sie in der Bundeshauptstadt wie auch in Berlin. Ihre Werke, die zumeist Menschen zum Gegenstand haben, werden in Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt - unter anderem im Forum Gallery New York, im staatlichen russischen Museum in St. Petersburg oder im Shanghai Art Museum China. Auch das Kunsthaus Wien widmete ihr schon eine Schau.
Projekt "Artists Collection"
Die Kistenverschönerung erfolgte im Rahmen des Projekts "Artists' Collection", die es seit 2009 gibt. Dabei gestaltet ein namhafter Künstler für den guten Zweck die Verpackung der Sacher-Torte. Bisher verschönerten Hermann Nitsch, Gustav Peichl alias Ironimus und Christian Ludwig Attersee die Kisten.
Zu kaufen gibt es die künstlerisch gestalteten Exemplare ab sofort in der Sacher Confiserie in Wien sowie im Sacher-Online-Shop. Gegen Vorbestellung ist sie auch im Hotel Sacher sowie in den Sacher-Cafes in Graz und Innsbruck erhältlich. Die Edition ist auf 1.000 Stück limitiert, jedoch gelangten nur 800 in den Verkauf. Die anderen 200 seien an wichtige Personen vergeben worden, so Gürtler.
Der Reinerlös kommt der "H. Stepic CEE Charity" zu Gute. Der von Raiffeisen Bank International-Chef Herbert Stepic gegründete gemeinnützige Verein unterstützt vor allem Kinder, Jugendliche und Frauen in Zentral- und Osteuropa. (APA/red, 18.4.2012)
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diese charities lassen mich immer an den spruch "tue gutes und rede darüber" denken. warum können diese menschen nicht einfach ein paar tausend euro nehmen und spenden? warum brauchen die immer die seitenblicke, birgit sarata, konsel und co dazu?
meine freunde und ich haben vor jahren einer in not geratenen österr. frau und ihrer missbrauchten tochter spontan 6000€ zukommen lassen, die nächsten 2 jahre die miete für eine mietwohnung bezahlt und danach eine gemeindebauwohnung organisiert. und die frau weiß bis heute nicht, wer das bezahlt hat, da es nicht wichtig ist für alle beteiligten.
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