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Bei einem Obsorgestreit bleibt oft das Kindeswohl auf der Strecke. Deshalb möchte ich als Betroffener gerne Stellung nehmen und mehr Bewusstsein dafür schaffen, dass bei einem Obsorgestreit nicht prinzipiell immer die Väter die Schlechten sind: Es gibt Gute und Böse in unserer Gesellschaft, ganz unabhängig vom Geschlecht.
Gemeinsame Obsorge und Kindeswohl
Die Diskussion ist nicht neu. Sie war unter der früheren Justizministerin Bandion-Ortner nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in den Medien geführt und vonseiten der Koalition seither leider totgeschwiegen worden, um keine Koalitionskrise herbeizuführen, denn Frau Ministerin Heinisch-Hosek - nicht nur Frauenministerin, sondern auch für die Agenden der Gleichstellung zuständig - bekämpft die erforderlichen Änderungen massiv, obwohl die betreffenden Punkte klar der Gleichstellung widersprechen.
Bis dato versucht die Regierung die Vertreter der Betroffenen (Vereine) tunlichst nicht ins Gespräch an einen Tisch zu holen, und der eigentlich dafür am meisten zuständige Minister für Familienangelegenheiten hält sich mit dem Denken auch so weit zurück, dass noch von niemandem bemerkt wurde, dass er neben dem Wirtschaftsministerium auch diese Aufgaben zu betreuen hätte.
Betroffene haben sich hingegen schon viele Gedanken zu diesem Thema gemacht, und das Problemfeld ist mittlerweile so umfangreich, dass es in wenigen Zeilen gar nicht wirklich darzustellen ist.
Die Bedeutung der Obsorge in der Praxis
Ein Elternteil, der keine Obsorge hat, erhält auch beispielsweise keinerlei Information über Leistung und Gesundheitszustand des Kindes. Ein (neuer) Lebensgefährte der Mutter hat damit fast schon mehr Rechte als der leibliche Vater.
Aber gerade Fälle wie der des kleinen Luca machen deutlich, dass die Bedrohung für das Kind häufig auch von einem neuen Lebensgefährten ausgehen kann. (Der Fall Luca: Das 17 Monate alte Baby starb im November 2007 nach schweren sexuellen Misshandlungen durch den Lebensgefährten der Mutter.)
Kindeswohl - Kindeswert
Anders als beim Aktienkauf, bei dem in der Bank das Vier-Augen-Prinzip gilt, scheint eine weitere Bezugsperson für das Kinderwohl momentan nicht vorgesehen bzw. nicht möglich. Ganz im Gegenteil: Frau Ministerin Heinisch-Hosek will darüber nur reden, wenn es Besserstellungen anderer Art für Frauen gibt!? Da geht es dann aber nicht um das Wohl der Kinder! Kinder werden als Faustpfand benutzt, und so nennt sich die österreichische Version von Menschenhandel: Feminismus!
Warum nicht Frankreich nachmachen?
Dann könnte statt der über Jahre gehenden Streitigkeiten gleich sichtbar sein, wer nach dem Gesetz handelt oder eben nicht.
Was sind die Konsequenzen bei Zuwiderhandeln (wieder gleich ins Gesetz): Das würde Klarheit schaffen, die Verfahren drastisch verkürzen und bei konsequenter Einhaltung durch Gerichte und Exekutive dazu führen, dass Kinder nicht mehr so leicht zu Machtzwecken missbraucht werden können.
Warum sollte etwas geändert werden?
Vorweg: Mir ist klar, dass es kein einziges Gesetz gibt, das nicht manchmal missbraucht wird, und Strafen sind deshalb auch sozusagen ein Teil der Gesetzesumsetzung (wer würde, wenn es kein Strafmandat gäbe, sich schon an Kurzparkzonen halten?). Fakt ist aber: Mütter dürfen Besuchszeiten ignorieren, ohne eine Strafe zu erhalten. Das ist schon fast wie die Ermunterung zur Straftat.
Aus dem Vater wird ein Besucher
Wenn aus Vätern Besucher werden, darf man sich nicht wundern, dass sie es nicht schaffen, der Elternrolle gerecht zu werden!
Bitte auch nicht auf die Großeltern vergessen: Einerseits sollen die verschiedenen Generationen im Miteinander eine Selbstverständlichkeit sein, andererseits kommt das den Kindern auch sehr zugute: je mehr Augen, desto sicherer. Je mehr Lebensmodelle und Erfahrungen ein Kind aber so auch mitbekommt, desto eher findet das Kind dann auch das richtige für sich selbst.
Daher sollen bei so einer Diskussion die Betroffenen an den Tisch geholt werden, und es darf nicht von irgendwelchen Politikern aus irgendeiner verkannten Ideologie heraus ein Gesetz aufgepfropft werden.
PAS - das elterliche Entfremdungssysndrom
Für mich ist es erschreckend, dass Personen, die hierzulande tagtäglich mit dieser Materie zu tun haben (z. B. beim Jugendamt), nicht einmal wissen, was das ist. PAS ist eine Erkrankung des Kindes (ähnlich dem Stockholmsyndrom), die aufgrund der erzwungenen Trennung von einem Elternteil hervorgerufen wird und diese Personen oft ihr Leben lang beeinträchtigt.
In etlichen Ländern gilt das Verursachen von PAS als Körperverletzung und daher als Straftat. So auch in Brasilien, Österreich ist in dieser Hinsicht ein echtes Entwicklungsland. Hier könnte man wieder einmal anführen, dass Tiere häufig einen höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft haben als Kinder und auch besser geschützt werden. So wurden zwar nach langem Kampf Kinderrechte in die Verfassung aufgenommen - aber natürlich wieder nicht alle, sondern nur die, die bequem waren.
Es ist schwer, in diesem Rahmen alle Aspekte darzulegen. Was ich möchte, ist, eine ehrliche, offene Diskussion anzuregen. Ich wünsche mir, dass wir damit zeigen, dass wir hier in Österreich die demokratische Reife haben, die wir gerne anderen Ländern absprechen.
Klar, das ist nicht mit einem kleinen Artikel getan. Es soll aber auch andere zum Mitreden ermuntern, damit nicht die Politiker alleine über unsere Köpfe hinweg alle Entscheidungen treffen. (Leserkommentar, Robert Fuchs, derStandard.at, 23.4.2012)
Autor
Robert Fuchs lebt in Wien und ist Vater von zwei Kindern, die er seit sechseinhalb Jahren nicht mehr sehen kann.
Links
2012 Katharina Essmann über ihren Leidensweg am
Kongress Kinderrechte Kinderschutz
http://www.youtube.com/watch?v=n... el&list=UL
Rede Katharina Essmann zu ihrem Leidensweg
http://www.youtube.com/watch?v=w... laynext=14
Um nicht zu vergessen in Österreich herrscht nicht nur d.strikte Vaterverbot u.wenn dann nur im überwachten Besuchscafe, wohlweislich bitte aber auch bei unbescholtenen Vätern - nur weil es d.Mutter so will. In Österreich herrscht auch Besuchs u.Kontaktverbot zwischen Brüdern u.Schwestern wenn es d.Mutter so will!
2012 Schwesternverbot des jungen Mädchens Katharina Essmann
1., http://www.youtube.com/watch?v=o... ature=plcp
2., http://www.youtube.com/watch?v=a... ature=plcp
3., http://www.youtube.com/watch?v=_... ature=plcp
4., http://www.youtube.com/watch?v=B... ature=plcp
5., http://www.youtube.com/watch?v=k... el&list=UL
6., http://www.youtube.com/watch?v=5... re=channel
Gardners Theorie und diesbezügliche Forschung wurden extensiv kritisiert und die EKE [PAS] wird weder von Ärzten noch Juristen als Störung anerkannt.[4][5][6][7][2] Eine Fachjury sowie das Court of Appeal (England und Wales) haben die EKE unter Beweisverbot gestellt. Das kanadische Justizministerium hat sich gegen die Verwendung der EKE als Beweismittel ausgesprochen, allerdings tauchte die EKE in einigen Familienrechtstreitigkeiten in den Vereinigten Staaten auf.[8][9] Die EKE wird weder im Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders der American Psychiatric Association noch in der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme der WHO als Störung klassifiziert.
Also ich finde, dass in dieser Sache so schnell wie möglich was passieren muss.
Als erstes müsste man für das Jugendamt ein Kontrollorgan einführen, bzw. eine Beschwerdestelle, die Misstände überprüft, damit es nicht passieren kann das sich das JA auf eine Seite stellt und alle Anzeichen und Beweise auf Kindesvernachlässigung etc. einfach ignorieren kann. Zurzeit ist es ja so, dass der gewinnt, der bessere Kontakte hat.
Grundsätzlich gehört eine gemeinsame Obsorge für beide Eltern, die nicht ohne Gründe aufgehoben werden kann, nur weil ein Elternteil das so will, um dann die Kinder als Machtmissbrauch gegen den anderen zu benutzen.
Genauso gehören die horrenden Kosten bei Antrag auf Besuchsregelung abgeschafft. € 300 pro Kind!!! Abzocke
http://www.vaterverbot.at/fileadmin... online.pdf
Es ist zwar für einen fühlenden Menschen kaum zu glauben, aber der Verdacht dass es nur ums Geld geht bestätigt sich auch bei einem Blick auf die Webseite der SPÖ,dDort steht wörtlich:
„Eine Doppelresidenz könnte auch dazu führen, dass
künftig weniger Unterhalt gezahlt werden muss!”
klar gehts ums geld, nicht nur, aber auch, die menschen müssen halt von was leben
von beiden seiten :D
eine änderung der betreuungspflichten würde die notwendigkeit der doppelresident als konsequenz haben
das würde bedeuten, dass beide elternteile in etwa ähnlich viel zeit mim beruf und kind verbringen würden, das beide naturalalimente aufbringen müssten, und daüber hinaus noch geld aufbringen müssen für leistungen, die über die in der anwesenheit des kindes zu erbringenden (naturalalimente) hinausgehen.
es wäre eine weitgehende umstellung der alimentation nötig.
Ich bin schon froh wenn ich meinen sohn einfach nur sehen darf. Ich möchte ihn mir jede 2. woche für Sa und So holen aber da ist alles wichtiger als ich. Dann wenn ich mich mal nicht beschimpfen lasse dann bekomme ich ihn wieder mal ein monat nicht oder stehe vor der tür und sie sagt mir das er krank ist. also kann ich einfah nur alles über mich ergehen lassen und hoffen dass alles besser wird.
wo bleiben die Kinder?
Man stelle sich vor:
Alle Menschen sind frei und gleich an Rechten geboren, ES SEI DENN EINE GESETZLICHE BESTIMMUNG WIDERSPRICHT DEM.
Nationale Kinderrechte werden grundsätzlich mit derartigen Nebensätzen relativiert.
Niemand käme auf die Idee, zu sagen, alle Menschen können hingehen wo sie wollen, nur Blinde nicht, die können sich auf einem Weg verletzen.
Wege müssen blindengerecht angelegt werden,
und für Trennungskinder muss eine Art gerechte Haltung (pardon: Kinder gerechte Haltung) geschaffen werden. Insbesondere in deren schwersten Zeit: wenn ihr Daheim auseinander bricht
was hat er getan, um eine trennung so zu dramatisieren, daß solch eine furchtbare situation entstand.
davon steht leider nichts in diesem artikel, und das ist schade, denn nur offenheit und wahrheit wäre geeignet, um etwas zu verändern.
gesetze helfen im grunde wenig, denn der staat ist nicht dazu da, die familien zusammenzuhalten, wenn sie das nicht selbst schaffen.
und auch nicht dazu da, beim scheitern von beziehungen einzugreifen.
Man muss nicht unbedingt was getan haben, damit man die Kinder nicht sehen darf.
Ein Fall in meinem Bekantenkreis beweist dies: Die Mutter will der 4-jährigen Tochter die Mandeln operieren lassen, da diese immer extram groß sind (Wohnung total verschimmelt) - der Vater verbietet die OP und sorgt für eine alternative zur OP, die auch sehr gut anschlägt - die Mutter verweigert ihm darauf hin die Kinder und beantragt die alleinige Obsorge. Obwohl die Kinder nachweislich von ihr seit Jahren vernachlässigt werden, wird der Vater als Krimineller hingestellt, da er gegen den Willen der Mutter gehandelt hat. Alle Beweise werden ignoriert!!! Seit 1 Woche weiß er nicht wo sich die Kinder aufhalten, da er keine Auskunft mehr bekommt - von niemanden!!
dazu gehören auch beide Darstellungen.
Gerade wenn diverse Medien (Print, TV, Radio, etc.) einen Bericht erstellen und dann den jeweiligen anderen Elternteil vor die bspw. Kamera holen wollen, verweigern diese dann die Aussage. Warum wohl?
Sehr viele Berichterstattungen werden dann nicht ausgestrahlt, lagern im Archiv und die Arbeit war umsonst. Nicht zu vergessen was die emotionale Seite des Betroffenen (meist sind es Väter) angeht, die ja wieder gewaltig "aufgewühlt" wurde und Hoff-nungen geweckt hat, die dann jäh zerstört werden.
Das ganze Dilemma belastet unvorstellbar die Psyche und strahlt auf viele Lebensbereiche.
Meist werden auch Beschuldigungen erfunden um die Umgangsverweigerung zu erklären.
für Sie wiederhole ich mich gerne:
das ist das allerliebste "Todschlagargument" , nämlich: "wie bös muss ein Vater/Mutter gewesen sein".
Nonsens.
1.) Die Standardredaktion wird mit Sicherheit keinem abstrusen Fantasten etc. die Möglichkeit geben einen Artikel zu veröffentlichen...
2.) Aus der Sicht der Kinder ist diese Kontaktunterbrechung der absolute (psychologische) Wahnsinn und man kann nur hoffen, dass sie nicht durch den Irrsinn dieses Richters irreversibel traumatisiert wurden.
Die Mutter hat ihm den umfangreichen Zugang massiv zu erschweren begonnen und dann ganz verhindert. Grund: Der häufige Aufenthalt beim Vater begann sich finanziell auszuwirken und eine gegenseitige Aufhebung von Alimenten und Transferleistungen drohte.
Sowohl er als auch seine ExFrau sind bekannt. Da seine Exfrau noch viel bekannter ist, muß er sich sehr zurückhalten denn die Wahrheit würde als "Einmischung in die Privatsphäre" gewertet werden obwohl seine Ex selbst und mit unwahrheiten an die Öffentlichkeit geht.
Außerdem will er es seinen Kindern nicht zumuten bei einer öffentlichen Diskussion seines Falles mit ins Rampenlicht gezerrt zu werden.
Daher versucht er allgemein für die Familien die Situation zu verändern, um anderen Kindern das selbe Leid zu ersparen. Von seinen Kindern hört und sieht er nichts und ist so weit entfremdet, dass er keine Hoffnung hat, dass er sie wieder sieht und dass sie sich mit der Familienvergangenheit auseinandersetzen und diese aufarbeiten.
Ihre vermutung ich hätte nicht gegoogled ist eine unterstellung, die falsch ist. ich hab nachgeschaut, ich hab nichts gefunden.
warum begeben Sie sich auf eine diskussionsplattform, wenn Sie die eine wesentliche Vorasussetzung *einander zuhören* nicht erfüllen wollen? reicht es Ihnen aus, hier zu unterstellen, was ich nicht getan hätte? Oder wollen Sie doch eine Diskussion?
Sagen wir's so: Bei diesen Themen bemühe ich mich immer die ärgsten (auch Rechts-) Irrtümer richtig zu stellen. Ich bin nicht auf eine "Diskussion" hier angewiesen.
Aber natürlich stehe ich nicht an mich bei Ihnen zu entschuldigen wenn Sie sich durch mich angegriffen fühlen. Ein kleiner Tipp sei mir trotzdem gestattet: Wenn Sie hier (und bei solchen Themen) mit-"diskutieren" wolen dann sollten Sie sich eine wesentlich dickere Haut zulegen.
wer ist schon auf eine diskussion angewiesen, aber wozu geht man auf eine diskussonsseite, wenn man den diskussionspartnern in erster line ein *ma bist du doof* an den kopf schmeissen will?
nein, nicht verletzend, es nervt nur. ich finds schade, weil auch hier eine reform not wendend wäre, aber auch hier wirds beim *führe eine neiddsiksusion und bediene die lautesten schreier* bleiben.
eine lösung würden Sie in den bedürfnissen, nöten benachteiligungen beider gruppen finden, das geht aber nur mit dem verständnis für die andere seite.
(die schwarzen schafe beider gruppen ausser acht lassend)
Sie treten bei mir offene Türen ein. Aber ich habe es aufgegeben hier in Standard-Foren intensiv auf einen Meinungsumschwung hinzuarbeiten.
Klar haben Sie Recht damit dass mein Link nix aufgeklärt hat - aber hie und da habe ich eben einen schlechten Moment und dann verlasse ich den mir selbt vorgegebenen Pfad der Korrektheit (damit meine ich bei anderen Leuten als gewisse Forums-Aggressoren hier).
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