Greenpeace: Apple und Microsoft Spitzenreiter bei "Dirty Cloud"

18. April 2012, 11:20
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    foto: dpa/a3295 uwe zucchi

Datenzentren werden immer größer - "Steinzeit-Technologien wie Atom- und Kohlekraft" nicht innovativ

"Wenn die 'Cloud' ein Land wäre, hätte dieses den weltweit fünfthöchsten Stromverbrauch", sagt Greenpeace-Elektronikexperin Claudia Sprinz. Die Umweltorganisation erkennt in ihrem aktuellen Cloud-Computing-Bericht "How Clean is Your Cloud?" (PDF) bei diversen Unternehmen einen steigende Nachfrage nach Kohle- und Atomstrom, die dem rasanten Wachstum im Cloud-Bereich geschuldet sei. Spitzenreiter sind Greenpeace zufolge Apple, Amazon und Microsoft.

Kluft zwischen "sauberen" und "schmutzigen" IT-Firmen wächst

Das Speichern von Datenmaterial im Internet führt zu einem erhöhten Stromverbrauch durch den Bau immer größerer Rechenzentren. Manche verbrauchen den Energieumfang von 250.000 Haushalten und seien sogar vom Weltall aus sichtbar, kritisieren die Umweltschützer. Zu den wenigen Firmen, die auf erneuerbare Energie setzen, zählen Google, Yahoo und Facebook. Die Kluft zwischen "sauberen" und "schmutzigen" IT-Unternehmen werde zudem zunehmend größer, so Greenpeace. 

"Steinzeit-Methoden wie Atomkraft" nicht innovativ

Im Bericht wurden 14 Cloud-Computing-Anbieter und 80 Rechenzentren nach der Transparenz des Energieverbrauchs, der Infrastruktur sowie ihren Bemühungen bei erneuerbaren Energieträgern bewertet. Von innovativen Unternehmen wie Apple und Amazon wäre eigentlich ein ebenso innovativer Ansatz bei der Stromproduktion im Cloud-Bereich zu erwarten, kritisiert Greenpeace-Sprecherin Sprinz. Diese erfolge bei den "Energiefressern" aber immer noch in Form von "Steinzeit-Technologien wie Atom- und Kohlekraft". 

Apple: Greenpeace rechnet falsch

Als Reaktion wirft Apple der Umweltorganisation vor, in ihrem Bericht falsch gerechnet zu haben. Ein derzeit entstehendes Datencenter von Apple wurde mit einem Energieverbrauch von 100 Megawatt eingestuft, während es tatsächlich nur 20 Megawatt seien. Da aber weder Apple noch Amazon ihre Stromverbrauchsdaten transparent machen, müsse man sich auf Schätzungen verlassen, so Greenpeace. (ez, derStandard.at, 18.4.2012)

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Als Reaktion wirft Apple der Umweltorganisation vor, in ihrem Bericht falsch gerechnet zu haben. Ein derzeit entstehendes Datencenter von Apple wurde mit einem Energieverbrauch von 100 Megawatt eingestuft, während es tatsächlich nur 20 Megawatt seien

Wie können die von Greenpeace sich nur wagen, gegen die "heilige IT-Kuh" etwas kritisches zu sagen ...

Leider wird die Reaktion von Microsoft bzw. Stevieboy Ballmer unterschlagen ... oder wurde etwa der Überbringer der Botschaft mit einem Sessel erschlagen?

Wisch und Weg!

Und wieder ein bissal Regenwald weg, aber he dafür weis ich immer wer wann online ist und was er gepostet hat, finde das gleicht sich aus =)

und wenns gar nicht mehr anders geht ... muss wieder mal der

prestigue-trächtige Regenwald dafür herhalten. Hat nicht GP in den 80ern so was behauptet wie "3 Fußballfelder / Sekunde Regenwald würden zerstört" hm . da gäbe es aber heute gar keinen mehr ...

VDS

Hat mal schon wer nachgerechnet, was die Vorratsdatenspeicherung an Energiekosten in Österreich mehr MEHR benötigt? Das sind sicher wesentlich mehr als nur ein paar kWh!

Österreich hat 5 Atomkraftwerke.

Kraftwerke, nicht Reaktoren. - Laut einem Flyer von Greenpeace, den anfang 2000er Jahre in die Hände bekam.

Das Problem ist, dass Greenpeace keine neutrale Quelle ist.

ich fände es gut, hätte Ö 5 "Atomkraftwerke" (bevorzugt Typ CANDU)

meinen Sie seisendorf?
in wien beider stadionbrücke gibts glaub ich auch einen forschungsreaktor

ein Forschungsreaktor ist kein "Atomkraftwerk".

Es gibt den Reaktor im Prater von der TU Wien. s. zB. hier http://www.ati.ac.at/index.php?id=113 und ich wüsste nicht was an dem schlecht sein sollte!! Klar, er ist alt, aber das sind die meisten Forschungsreaktoren.

in meinen post ist keine wertung enthalten

Höh?

Eines lass ich mir noch einreden (Zwentendorf ist ja fertig gebaut worden), vielleicht auch drei (zwei weitere neben Zwentendorf waren geplant), aber fünf?

Ach, Bulgarien hatte 17... (es hat eines)

... aber Hauptsache auf einem Haufen Geld sitzen,

man muss Prioritäten haben. Eine Runde Verständnis für die Shareholder unter uns ...

Was ... gibt GP etwa Aktien aus?

"... und seien sogar vom Weltall aus sichtbar, kritisieren die Umweltschützer."

Da muss ich Greenpeace aber recht geben. Als ich letztens meine Runde im Orbit drehte, und meine Augen gemütlich über die Rockies gen Süden schweifen ließ, sprang mir tatsächlich so ein Datenpunkt unangenehm ins linke Auge.

und diese depperte chinesische Mauer erst ... ui ist die sichtbar. ;-)

Naja...

Typischer pro - google und anti apple und microsoft bericht. Einmal drübergeflogen und den schwachsinn dezent ignoriert...

so richtig ticken tun sie wohl noch, die Greenpeacler?

Und die entscheiden auch wer leben darf und wer nicht, oder wie? Die bestimmen auch dass Atomkraft "Steinzeit" sei (stimmt, die Sonne und auch unser Erdinneres nutzen diese schon lange). Wer Energie VERBRAUCHT (was immer das heisst; wir hätten dann ja das perpetuum mobile 2. Art), der ist sowieso par tout böse! Und haben die GPler schon mal gegenüber gestellt wieviel weniger Strom durch den rigorosen Wegfall mechanischer "Wählämter" benötigt wird? Ökol. Fußabdruck ist sowieso eine heikle Sache die nahe am Rechtsradikalismus vorbeischrammt! Es fehlt gerade noch dass nur die 144.000 Auserwählten das Recht haben, Energie umzusetzen. Abscheulicher Fanatismus ws GP hier so an den Tag legt. Und nun los! Bitte lauter rote Stricherln!!

Oi Jeeh! Da hat Apple sicher recht, die würden doch nie lügen, oder?

Apple: Greenpeace rechnet falsch

"Als Reaktion wirft Apple der Umweltorganisation vor, in ihrem Bericht falsch gerechnet zu haben. Ein derzeit entstehendes Datencenter von Apple wurde mit einem Energieverbrauch von 100 Megawatt eingestuft, während es tatsächlich nur 20 Megawatt seien. Da aber weder Apple noch Amazon ihre Stromverbrauchsdaten transparent machen, müsse man sich auf Schätzungen verlassen, so Greenpeace."

"Steinzeit-Technologien"

Na klar sind Datenzentren Energiefresser, es benutzen halt schon sehr viele Menschen das Internet. Letztens haben's uns "vorgerechnet", wieviel CO2 eine Google-Anfrage verursacht. Da hab ich ein schlechtes Gewissen bekommen, hab meinen PC runtergefahren, und bin mit meinem alten Diesel in die Bibliothek recherchieren gefahren.

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In kurz: Apple pfui, Google hui

Genauso wie die Leute es nicht schaffen zu Hause auch nur ein wenig energiesparend zu leben schaffen sie es virtuell. Fortschritt schön und gut aber dieses ganze Cloud-computing ist höchst überflüssig.

"[...] dieses ganze Cloud-computing ist höchst überflüssig."

Wow. Sie müssen sich echt gut auskennen wenn sie solch qualifizierte Meldungen bringen. </ sarcasm>

Jetzt mal im Ernst, warum glauben Sie dass Cloud Computing unnötig ist?

Weil ich der Meinung bin, dass nicht jeder Hinz und Kunz sein Graffl auf einem virtuellen Speicher abladen muss. Mir ist schon bewusst, dass die Cloud sehr nützlich sein kann, leider wird aber (wie es im Netz so üblich ist) mehr Schrott als Sinnvolles hochgeladen und somit müssen Kapazitäten geschaffen werden, welche wiederum Energie brauchen.

Wer bestimmt bitte, was Graffl ist und was nicht? Sie? Eine Kommision?

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