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"Wenn die 'Cloud' ein Land wäre, hätte dieses den weltweit fünfthöchsten Stromverbrauch", sagt Greenpeace-Elektronikexperin Claudia Sprinz. Die Umweltorganisation erkennt in ihrem aktuellen Cloud-Computing-Bericht "How Clean is Your Cloud?" (PDF) bei diversen Unternehmen einen steigende Nachfrage nach Kohle- und Atomstrom, die dem rasanten Wachstum im Cloud-Bereich geschuldet sei. Spitzenreiter sind Greenpeace zufolge Apple, Amazon und Microsoft.
Kluft zwischen "sauberen" und "schmutzigen" IT-Firmen wächst
Das Speichern von Datenmaterial im Internet führt zu einem erhöhten Stromverbrauch durch den Bau immer größerer Rechenzentren. Manche verbrauchen den Energieumfang von 250.000 Haushalten und seien sogar vom Weltall aus sichtbar, kritisieren die Umweltschützer. Zu den wenigen Firmen, die auf erneuerbare Energie setzen, zählen Google, Yahoo und Facebook. Die Kluft zwischen "sauberen" und "schmutzigen" IT-Unternehmen werde zudem zunehmend größer, so Greenpeace.
"Steinzeit-Methoden wie Atomkraft" nicht innovativ
Im Bericht wurden 14 Cloud-Computing-Anbieter und 80 Rechenzentren nach der Transparenz des Energieverbrauchs, der Infrastruktur sowie ihren Bemühungen bei erneuerbaren Energieträgern bewertet. Von innovativen Unternehmen wie Apple und Amazon wäre eigentlich ein ebenso innovativer Ansatz bei der Stromproduktion im Cloud-Bereich zu erwarten, kritisiert Greenpeace-Sprecherin Sprinz. Diese erfolge bei den "Energiefressern" aber immer noch in Form von "Steinzeit-Technologien wie Atom- und Kohlekraft".
Apple: Greenpeace rechnet falsch
Als Reaktion wirft Apple der Umweltorganisation vor, in ihrem Bericht falsch gerechnet zu haben. Ein derzeit entstehendes Datencenter von Apple wurde mit einem Energieverbrauch von 100 Megawatt eingestuft, während es tatsächlich nur 20 Megawatt seien. Da aber weder Apple noch Amazon ihre Stromverbrauchsdaten transparent machen, müsse man sich auf Schätzungen verlassen, so Greenpeace. (ez, derStandard.at, 18.4.2012)
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Wie können die von Greenpeace sich nur wagen, gegen die "heilige IT-Kuh" etwas kritisches zu sagen ...
Leider wird die Reaktion von Microsoft bzw. Stevieboy Ballmer unterschlagen ... oder wurde etwa der Überbringer der Botschaft mit einem Sessel erschlagen?
prestigue-trächtige Regenwald dafür herhalten. Hat nicht GP in den 80ern so was behauptet wie "3 Fußballfelder / Sekunde Regenwald würden zerstört" hm . da gäbe es aber heute gar keinen mehr ...
Es gibt den Reaktor im Prater von der TU Wien. s. zB. hier http://www.ati.ac.at/index.php?id=113 und ich wüsste nicht was an dem schlecht sein sollte!! Klar, er ist alt, aber das sind die meisten Forschungsreaktoren.
Da muss ich Greenpeace aber recht geben. Als ich letztens meine Runde im Orbit drehte, und meine Augen gemütlich über die Rockies gen Süden schweifen ließ, sprang mir tatsächlich so ein Datenpunkt unangenehm ins linke Auge.
Und die entscheiden auch wer leben darf und wer nicht, oder wie? Die bestimmen auch dass Atomkraft "Steinzeit" sei (stimmt, die Sonne und auch unser Erdinneres nutzen diese schon lange). Wer Energie VERBRAUCHT (was immer das heisst; wir hätten dann ja das perpetuum mobile 2. Art), der ist sowieso par tout böse! Und haben die GPler schon mal gegenüber gestellt wieviel weniger Strom durch den rigorosen Wegfall mechanischer "Wählämter" benötigt wird? Ökol. Fußabdruck ist sowieso eine heikle Sache die nahe am Rechtsradikalismus vorbeischrammt! Es fehlt gerade noch dass nur die 144.000 Auserwählten das Recht haben, Energie umzusetzen. Abscheulicher Fanatismus ws GP hier so an den Tag legt. Und nun los! Bitte lauter rote Stricherln!!
Apple: Greenpeace rechnet falsch
"Als Reaktion wirft Apple der Umweltorganisation vor, in ihrem Bericht falsch gerechnet zu haben. Ein derzeit entstehendes Datencenter von Apple wurde mit einem Energieverbrauch von 100 Megawatt eingestuft, während es tatsächlich nur 20 Megawatt seien. Da aber weder Apple noch Amazon ihre Stromverbrauchsdaten transparent machen, müsse man sich auf Schätzungen verlassen, so Greenpeace."
Na klar sind Datenzentren Energiefresser, es benutzen halt schon sehr viele Menschen das Internet. Letztens haben's uns "vorgerechnet", wieviel CO2 eine Google-Anfrage verursacht. Da hab ich ein schlechtes Gewissen bekommen, hab meinen PC runtergefahren, und bin mit meinem alten Diesel in die Bibliothek recherchieren gefahren.
Weil ich der Meinung bin, dass nicht jeder Hinz und Kunz sein Graffl auf einem virtuellen Speicher abladen muss. Mir ist schon bewusst, dass die Cloud sehr nützlich sein kann, leider wird aber (wie es im Netz so üblich ist) mehr Schrott als Sinnvolles hochgeladen und somit müssen Kapazitäten geschaffen werden, welche wiederum Energie brauchen.
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