Google-Chef im Oracle-Prozess: "Wir haben nichts falsch gemacht"

18. April 2012, 10:21

"Ich weiß, es gibt einige Streitereien zu einigen Daten" - keine "starke Beweislage"

Beim Patentstreit zwischen Oracle und Google waren am Dienstag die Geschäftsführer der Unternehmen vor Gericht in San Francisco geladen. In seiner Aussage versuchte Oracle-Chef Larry Ellison die Geschworenen zu überzeugen, dass Google Oracles Java-Rechte verletzt habe - der WebStandard berichtete.

"Must take java-licence from Sun"

Wie TheVerge berichtet, wurde Google-CEO Larry Page mit einer Reihe von Fragen konfrontiert, unter anderem, wie es bestimmte Teile von Oracles (vormals Suns) Codes ins eigene Betriebssystem Android geschafft haben. Der Google-Mitbegründer musste Stellung zu einer Android Strategie-Präsentation aus dem Jahr 2005 nehmen, aus deren Inhalt hervorgeht, dass die Java-Lizenz von Sun notwendig sei. Page betonte aber: "Wir haben nichts falsch gemacht."

Beweislage "nicht sehr stark"

"Ich weiß, es gibt einige Streitigkeiten zu einigen Daten", sagte der Google-Chef zu Oracles Vorwurf zu Urheberrechtsverstößen. Larry Ellison habe ihn bei einem Abendessen über die Anschuldigen informiert. Allerdings sei ihm zufolge die Beweislage dazu "nicht sehr stark". Er persönlich sei außerdem nicht dafür verantwortlich gewesen, sicherzustellen, dass die Mitarbeiter im Android-Entwicklungsteam nicht auf das geistige Eigentum von Sun oder Oracle zugreifen. Andy Rubin sei als Android-Chef dafür zuständig. Page zufolge habe aber kein hochrangiger Google-Manager sichergestellt, dass Codes nicht kopiert wurden. Falls das, was Oracle Google vorwirft, tatsächlich passiert ist, würde der Internetkonzern es aber "sehr ernst nehmen". 

Am Mittwoch soll Larry Page noch einmal vor Gericht erscheinen. (ez, derStandard.at, 18.4.2012)

Offenbar ist das Interesse am Prozess selbst nur sehr Gering,

da das Hauptthema die Fertigkeiten des Zeichners sind....

Seit wann ist Larry Page Chinese?

Der Gerichtszeichner gehört vor Gericht, nicht ins Gericht.

nein: der gesichtszeichner gehört vors gesicht und nicht ins gericht.

Vielleicht wurde das ja mit Draw Something gemalt?

Dann wärs eh top :)

Genau! Unerhört!

2 Jahre für Zeichner, die bei schnellen Portraitskizzen ihr Motiv nicht gut erkennbar wiedergeben!

soll doch der Zeichner die Oracle/Sun-Lizenzen bezahlen!

Es kommt ja auch noch dazu, dass die Skizze links oben vom 24. August 2011 ist, also sicher nicht von diesem Prozess ;)

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