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Nach dem Wahlsieg der jahrzehntelang unterdrückten Opposition in Burma überschlagen sich die westlichen Staaten, die Isolierung des Landes aufzugeben. Die EU setzt ihre Sanktionen aus, darunter die Einfuhrverbote für Edelhölzer, Edelsteine und Edelmetalle und die Einreiseverbote für 491 Führungspersonen der burmesischen Regierung. Japan legte am Wochenende mit einem generösen Geldgeschenk nach, dem höchsten Schuldverzicht von Yen-Krediten in Japans Geschichte.
Japan will Burmas Schulden von fast drei Milliarden Euro erlassen und nach langer Pause die Entwicklungshilfe wieder aufnehmen, falls die Militärjunta ihre Reformen weiterführt. Dies versprach Japans Ministerpräsident Yoshihiko Noda Myanmars Präsident Thein Sein am Samstag in Tokio. Überfällige Zinsen von 176 Milliarden Yen werden jedoch nur dann gestrichen, wenn Burma seine Reformen weiterführt. Für die Rückzahlungen der restlichen Kredite werden Vorzugskonditionen in Aussicht gestellt.
Der Grund zur Eile der westlichen Staaten hat einen Namen: China. Das Reich der Mitte hatte die lange andauernden Sanktionen des Westens gegen die Militärdiktatur gut genutzt, sich einen Brückenkopf in Südostasien aufzubauen. Chinas Marine hat Zugang zu Häfen in Burma. Darüber hinaus hat das Land in Infrastrukturprojekte und vor allem die Rohstoffförderung in dem rohstoffreichen Land investiert, während westliche Unternehmen zusehen mussten. Die Aussicht auf einen reichen Geldregen soll nun Burma aus Chinas Umarmung lösen.
Japan versucht seit Jahren die Beziehungen zu den Ländern in der Region zu stärken, um Chinas Einfluss einzudämmen. Die Hilfe für Burma ist dabei nur eine Maßnahme. Insgesamt stellte Japan Vietnam, Thailand, Kambodscha, Laos und Myanmar in den kommenden drei Jahren fast sechs Milliarden Euro an Entwicklungshilfe in Aussicht. Darüber hinaus kündete das Land 57 Infrastrukturprojekte an, deren Investitionen sich auf mehr als 20 Milliarden Euro belaufen sollen.
Machtkampf mit Suu Kyi
In Burma zeichnet sich indes ein Machtkampf zwischen Präsident Thein Sein und der Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi ab. Sie boykottiert den heute, Montag, geplanten Einzug ins Parlament, weil sie den Amtseid verweigert. Sie will wie ihre 36 Parteifreunde nicht schwören, dass sie die Verfassung schützen wird. (Martin Kölling aus Tokio, DER STANDARD, 23.4.2012)
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Auch hat die "Entwicklungshilfe" Japans (wie auch anderer reicher Länder) nur den Zweck, der eigenen Wirtschaft zu helfen. Es geht um riesige Investitionen in einem verarmten, aber potentiell reichen Land. China hatte die Sanktionen des Westens zwar gut genutzt, hatte aber in Myanmar nie den wirschaftlichen oder politischen Einfluß, der hier kolportiert wird. Die größten Investoren unter der Junta waren Total aus Frankreich und Chevron aus den USA, der größte Importeur Thailand, dessen Industrie mit Gas aus Myanmar läuft. China ist erst dabei, einen Hochseehafen in der Bucht von Bengalen zu bauen, die Straßen und Eisenbahn dorthin sind aber erst in Planung.
die japaner helfen den myanmars schon seit wenigstens 30 jahren und zwar um teilweise ihre schaeden zu kompensieren die sie im 2WK angerichtet haben. z.b. haben die halb mandalay per fliegerbomben zerstoert u.a. wurde der mandalay palace total zerstoert und in 1989 wieder aufgebaut. die japaner haben auch riesigen laenderei ohne gegenleistung aufgeforstet die die englaender abgeholzt haben. was hier immer nicht erwaehnt wird (offensichtlich weiss es keiner) ist das koreanische firmen wie dewoo und andere riesigen landflaechen im westen des landes gekauft/gelaest haben und auf agrar machen. im moment entstehen zwei tiefseehaefen (die bauen schon) in der naehe von dawai/tavoi usw.
Wie auch das hier zeigt:
http://www.erlassjahr.de/cms/uploa... nkrise.pdf
ohne vergangenheit gibts keine zukunft denn alles hat mit lernen und versuchen und wieder lernen etc. zu tun, wer in der vergangenheit nichts gelernt hat wirds in der zukunft zu nichts bringen.
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