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Nachsehen kann man die Sendung hier.
Moskau/Berlin - Wikileaks-Gründer Julian Assange ist am Dienstag erstmals als Moderator bei dem russischen, vom Kreml finanzierten Fernsehsender RT aufgetreten. Sein Interview-Gast beim englischsprachigen Kanal war der Anführer der libanesischen Hisbollah, Hassan Nasrallah. Assange befragte ihn von London aus über eine Videoschaltung mit Hilfe von Dolmetschern von einem "geheimen" Ort.
Zur Entwicklung in Syrien sprach sich Nasrallah für Dialog und Reformen aus - und warf den USA vor, das Land zu destabilisieren. Zum Schluss stellte Assange Nasrallah eine provokante Frage zur Religion: "Sie haben gegen eine Hegemonie der Vereinigten Staaten gekämpft. Ist nicht Allah oder die Vorstellung eines Gottes die ultimative Supermacht und sollten Sie nicht als Freiheitskämpfer auch dafür eintreten, die Leute vom totalitären Konzept eines monotheistischen Gottes zu befreien?" Nasrallah antwortete, "die schöne Harmonie des Universums" könne nur von einem Gott geschaffen worden sein.
Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks wehrt sich in Großbritannien, wo er sich unter strengen Auflagen aufhält, gegen seine Auslieferung nach Schweden. Dort wirft ihm die Justiz Vergewaltigung und sexuelle Belästigung von zwei Frauen vor. Assange befürchtet, von Schweden an die USA ausgeliefert zu werden und sieht hinter dem Verfahren einen möglichen Racheakt für Veröffentlichungen von Wikileaks.
Die Enthüllungsplattform hat Ende 2010 rund 250.000 interne Mitteilungen aus US-Botschaften in aller Welt veröffentlicht. Bereits zuvor hatte die Plattform große Mengen vertraulicher Daten aus dem US-Verteidigungsministerium zu den Kriegen im Irak und in Afghanistan öffentlich gemacht.
Der russische Sender RT ("Russia Today") gilt als Instrument der russischen Regierung bei der Verbreitung ihrer Standpunkte in der Welt. Die Assange-Sendung soll in Zukunft in Englisch, Spanisch und Arabisch ausgestrahlt werden. (APA, Reuters, 17.04.2012)
Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte sind zigtausende Palästinenser auf der Flucht - dieses Mal vor der Gewalt in Syrien. Doch im Libanon werden sie als Flüchtlinge nicht anerkannt - Ein Lokalaugenschein
Designierter Premier Salam will Hisbollah-Wünsche nicht erfüllen
Sunnit Mikati war seit 2011 Premier
Tammam Salam mit Regierungsbildung beauftragt
Der Prozess eines Hisbollah-Mitglieds in Zypern zeigt, wie die Gruppierung innerhalb Europas operiert - Der Druck auf die EU, die Hisbollah auf die Terrorliste zu setzen, wächst
Streit innerhalb der Regierung
Wie immer vor Parlamentswahlen im Libanon läuft der Versuch, sich auf ein modernes Wahlgesetz zu einigen. Nun gab es eine Vorentscheidung im Parlament: Aber der von Christen eingebrachte Gesetzesentwurf würde die konfessionelle Spaltung nur verschlimmern
War auf dem Weg von Damaskus nach Beirut
Der Versuch einer zivilen Eheschließung beschäftigt im Libanon sogar die Staatsspitze. Der Großmufti schäumt vor Wut
Mamlouk soll über Sprengstofftransport in Minister-Auto aussagen
Noch kann die libanesische Regierung - inklusive der Hisbollah - ein Überschwappen des Bürgerkriegs aus dem Nachbarland verhindern. Mit zunehmendem Flüchtlingsstrom werde die Lage aber immer fragiler, heißt es bei den UN-Blauhelmen im Süden des Landes
Fünf libanesische Soldaten und ein gesuchter Islamist getötet
Bürgerkrieg in Syrien führt zu Spannungen im Libanon
Hintergründe laut Polizei unklar
Technische Unterstützung nach Ermordung von Geheimdienstgeneral
Auch drei Hisbollah-Kämpfer unter den Opfern
Libanesischer Abgeordneter berichtet über Drohung vor Attentat - Gespannte Ruhe
Schüsse auf christlichen Hisbollah-Bündnispartner in Saida
Konfessionsproporz in der Verfassung legt den Staatsaufbau fest
Auseinandersetzungen zwischen Alawiten und Sunniten halten an
Begräbnis des bei Anschlag getöteten Geheimdienstchefs als Demonstration gegen die Regierung
Granaten schlugen auf Markt ein - unbestätigte Berichte über Luftangriffe
Proteste bei Beisetzung von Anschlagsopfer - Regierung bietet Rücktritt an - Landesweite Proteste libanesischer Sunniten
Schusswechsel zwischen Alawiten und Sunniten in Tripoli
Wütende Proteste nach Terroranschlag gegen Geheimdienstchef Wissam al-Hassan - Libanesische Regierung bot Rücktritt an, Kabinett bleibt aber vorerst im Amt
…er -nach seiner Wahl zum Potus- für eine "noch nie dagewesene Transparenz und Offenheit" im amerikanischen Regime sorgen werde.
"Die Attacken gegen RT und Assange verraten uns viel über die Kritiker":
http://www.salon.com/2012/04/1... singleton/
Nun, Obama wurde Präzi - und das einstmalige Vorzeigeprojekt für Freiheit und Menschlichkeit wurde in einer Weise demontiert, daß gegen diesen Obama sogar die Bushs aufgeklärte Herrscher(?) waren:
http://derstandard.at/plink/133... 6/25492744
Das Obama im Schafspelz:
http://derstandard.at/plink/133... 1/25300349
Putin wird vor allem von den USA und ihrem hörigen Hündchen Nato-EU-verrissen. Warum? Weil der die US-Ausweitung und Grabschung der Bodenschätze in den ehem. UdSSR-Republiken gestoppt hat.
Und wer den Zirkus im Nahen Osten für fair hält, der dank allen Beteiligten inkl. USA und Israel abgeht...
Und warum wird Assange von den USA verfolgt und durch CIA-Machenschaften vor Gericht gezerrt? Weil er die Gräuel der US-Army im Irak publik gemacht hat. Darum.
Und darum meine ich, sollten alle mal die Gelegenheit bekommen, gehört zu werden. Selbst dann, wenn man nicht derselben Meinung ist - das bezeichnet man als "Meinungs- und Pressefreiheit", die gab es tatsächlich mal.
Das Interview kann auch als Retourkutsche gelten: 2005 hatte der US-Sender ABC ein Interview mit dem Tschetschenischen Rebellenführer Schamil Bassajew ausgestrahlt. Daraufhin hatte Russland den Journalisten die Visa entzogen und sie außer Landes verwiesen. Zur Begründung hatte das russische Außenministerium damals erklärt, das Gespräch mit dem zu jener Zeit meistgesuchten Mann Russlands sei ein klarer Fall von Beihilfe zum Terrorismus. Wenn nun der russische Propaganda-Sender dies tut gilt das natürlich nicht. Ein Regime dass die Meinungs- und Medienfreiheit in Russland mit den Füssen tritt, darf natürlich im Forum von den immer gleichen Ewiggestrigen Beifall erwarten. Reiner Zirkus....
aber haben Sie in der Tat gerade einen Kommandanten, der aktiv in Kampfhandlungen verwickelt war und der Terroranschläge anordnete und auch selbst durchführte mit Julian Assange verglichen?
Noch bei Trost?
"Der russische Sender RT ("Russia Today") gilt als Instrument der russischen Regierung bei der Verbreitung ihrer Standpunkte in der Welt."
und das von den heroen freier, unabhängiger,objektiver berichterstattung reuters und apa.
mein vorschlag: schliessen Sie Ihre presseagentur, denn Sie können sie ohnehin nicht professionell betreiben und eröffnen Sie ein kabarettheater, denn wenn Sie mich so zum lachen bringen wie gerade eben, haben Sie damit gute chancen auf erfolg.
Zur Situation meint Dimitri Muratow, Chef der regierungskritischen "Nowaja Gaseta" : Seit 1990 gab es mehr als 200 gewaltsame Todesfälle von Journalisten, nur jeder 20. wurde aufgeklärt. Normal ist eine Aufklärungsrate von einem Drittel aller Fälle. Zwischen 1993 und 1999 wurden in Russland gemäß einer Statistik der russischen Journalisten-Gewerkschaft 201 Journalisten ermordet. Der Kreml kontrolliert die Medien. Regimekritische Medien werden abgeschaltet. Es ist schon ein schöner Humbug hier über westliche Agenturen zu lästern und den Kreml in Sachen Presse hoch leben zu lassen. Erkundigen Sie sich bei Reporter ohne Grenzen!!!
hat mir das problem mit medien einmal so erläutert:
ost medien mit west medien vergleichen, hirn einschalten und schlüsse daraus ziehen.
das gilt für "truther"sites wie "antitruther"sites genauso.
das netz ist voll von sockenpuppen und kontrollierter opposition, wer nicht fähig ist selbstständig zu denken und informationen zu filtern ist:
selbst schuld.
sapere aude...
Julian Assange, der sich gerne zum verfolgten Märtyrer des Journalismus stilisiert, hat kein Problem damit, für den Propaganda-Sender eines Regimes, das seine Journalisten-Kollegen tatsächlich ermorden lässt, zu arbeiten:
http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/04/1... lidaritat/
Schlimmer als Fox-News kann dieser Sender auch nicht sein. Eher besser.
Übrigerns: Was ist noch mal aus Bradley Manning geworden?
Du weißt schon, das ist der, für den Mike Huckabee, Mike D. Rogers und andere amerikanische Politiker die Todesstrafe fordern.
Und damit bist du auch schon entlarvt als das, was du nunmal bist: Ein kleiner Propagandaschreiberling ohne Verstand.
Bradley Manning wäre für seine Aktivitäten von jeder Armee der Welt zur Verantwortung gezogen worden.
wie glaubst du wären wohl der Iran und Russland mit einem "Bradley Manning" umgesprungen.
Der Herr hatte Glück, dass er bei der amerikanischen Armee ist...
für ihre Standards bewundere, gilt hier meine Sympathie diesem Computerheini. Wäre ein furchtbarer Gedanke, wenn ihn die Amis unter irgendeinem fadenscheinigen Grund in die Finger bekämen. Wikileaks hat mehr getan, als die korrupten und scheinheiligen EU-Politiker, die immer nur von Gerechtigkeit heucheln aber für jedes Verbrechen zu haben sind, wenn es opportun scheint - siehe Folterungen in einigen EU-Staaten für die Amis.
Dass sich die Russen das nicht entgehen lassen, ist selbstredend.
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