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Am Donnerstag stimmt das EU-Parlament darüber ab, ob die Besteuerung von Energieerzeugnissen im Europäischen Wirtschaftsraum geändert werden soll. Es geht darum, dass Treibstoffe in Zukunft auf Grundlage ihres Energiegehalts besteuert werden sollen, was bisher nicht der Fall war. Weil Diesel eine höhere Energiedichte als Benzin aufweist, würde das für Deutschland einen Anstieg der Steuer um 22 Cent bedeuten. Für Österreich wäre laut ÖAMTC mit einem Anstieg um 16 Cent zu rechnen, bis 2018 würde noch kein Änderungsbedarf bestehen.
Die Abstimmung im Parlament folgt einem Vorschlag der EU-Kommission vom 8. März. Zwar gilt seit 2003 eine Richtlinie zur einheitlichen Besteuerung von Energie, um Wettbewerbsverzerrungen vorzubeugen. Im Moment sind aber nur Mindeststeuersätze für Kraftstoffe und elektrische Energie festgelegt, die für das verbrauchte Volumen gelten. Mit der Neuregelung soll sich das ändern und eine Besteuerung der CO2-Emissionen und des Energiegehalt des jeweiligen Erzeugnisses eingeführt werden. Offizieller Hintergrund ist, dass die Steueränderung helfen soll, die Klimaziele der EU einzuhalten. Die geänderte Richtlinie soll ab 2013 gelten.
Bei der Abstimmung am Donnerstag handelt es sich allerdings um die erste Lesung. Das Parlament könne Änderungsvorschläge einbringen, dann gehe der Entwurf wieder zurück an die Kommission, sagt Elisabeth Brandau von der Abteilung Verkehrswirtschaft beim ÖAMTC. Wann sich wirklich etwas ändert, stehe "in den Sternen".
Kritik an höherem Dieselpreis
Ob die Maßnahme für fairen Wettbewerb sorgt oder die Energieeffizienz von Diesel darunter leidet, darüber gehen die Meinungen auseinander. Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank, glaubt im Gespräch mit derStandard.at nicht, dass die Preiserhöhung in dieser Form stattfinden wird. "Das würde sicherlich der Diesel-Nachfrage in Europa nichts Gutes tun. Man muss nur in die USA schauen, wo Diesel bei gleicher Besteuerung deutlich teurer ist als Benzin. Da mangelt es an Dieselfahrzeugen, die Technologie kommt in den USA nicht in die Gänge", sagt Weinberg.
Die Maßnahme würde vor allem für die Industrie eine Belastung darstellen, da der größte Teil der Binnentransporte in der EU weiterhin auf der Straße und nicht auf der Schiene stattfinde. Weinbergs Einschätzung nach ist eine Umsetzung unwahrscheinlich: "Im Moment, glaube ich, ist das noch in weiter Ferne."
Dieselboom durch Steuergeschenke
Der deutsche Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer ging zu Jahresanfang in einem Bericht von derStandard.at davon aus, dass der Dieselboom durch Steuergeschenke ausgelöst wurde. Die höhere Energiedichte sei ein zusätzlicher Vorteil. Er argumentiert deshalb für eine höhere Besteuerung: "Um den Wettbewerb zwischen den Kraftstoffen fair zu gestalten, müsste daher die Steuer auf den Liter Diesel höher sein als auf den Liter Ottokraftstoff." Zudem habe Diesel eine schlechtere Abgasbilanz, der Kraftstoff habe daher auch mehr Nebenwirkungen als Benzin.
Die Steuerreform hätte allenfalls für die Autofahrer teure Effekte. Die für die Abstimmung zuständige Berichterstatterin Astrid Lulling schreibt im Entwurf zur Änderung der Richtlinie, dass eine Anhebung des Preises mehr Probleme aufwerfen als lösen würde. Der Eingriff in die Preisgestaltung habe bedeutende Auswirkungen auf die 27 EU-Mitgliedsstaaten. In Deutschland könnte der Preisanstieg bis 2023 sogar 31 Cent pro Liter ausmachen. Auf der Ebene der Industrie sei das daher hinderlich. In Hinblick auf die Klimaziele "20-20-20" sei es allerdings ein wichtiger Beitrag, schreibt Lulling in der Stellungnahme. (Clemens Triltsch, derStandard.at, 17.4.2012)
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Damit wird klar welche Versager in Brüssel sitzen, Dieselkraftstoff hat den besseren Wirkungsgrat - weniger Treibstoffverbrauch bei gleicher Leistung - und die in Brüssel haben nur eine Sorge - bessere ABZOCKE der EU-Bürger.
Ich habe leider für den EU-Beitritt gestimmt (mein grösster Fehler) aber nun stimme ich für - weg von den EU Versagern in Brüssel!
Der TReibstoffverbrauch in Liter ist bei Diesel deshalb geringer, weil dieser einen höheren Energiinhalt hat. Dafüfr wurd bei der Verbrennung von 1l Diesel mehr CO2 frei als bei der Verbrennung von 1l Benzin. Die Physik und Chemie kann man leider nicht betrügen.
Ein Besteurung von Kraftstoffen nach deren Energieinhalt ist sicher wesentlich gerechter als die derzeitige ungerechtfertigte Bevorzugung von Diesel, die lediglich historisch - itschaftsförderung nach dem WKII - bedingt ist und heute, da ca. 50% der PKWs Diesel-PKW sind jede Berechtigung verloren hat.
Weg von der EU = Zollkontrollen, Einfuhrzölle, bla bla bla = höherer Preis für ausländische Ware, auch wenn wir unseren Dieselpreis schön unten halten.
Was den Wirkungsgrad angeht: der Dieselmotor den höheren Wirkungsgrad als der Benzinmotor, weniger Kraftstoff verbraucht er deswegen nicht, den Link dazu haben sie ja schon gepostet bekommen.
Es gibt mehere heizarten für Häuser:
-Erdgas
-Heizöl
-Strom (z.B. bei Wärmepumpen)
etc.
ebenso bei Autos Treibstoff:
-Benzin
-Diesel
-Erdgas
-Elektroantrieb
es wäre doch nur fair, wenn alle diese Energiearten nach deren Energiegehalt (und somit der Energieverbrauch) besteuert wird- EINHEITLICH, nicht für jede Energiewulle eigene Steuergesetze zu machen!
Wer weniger verbraucht zahlt auch weniger- und auch weniger Steuern- wurscht ob Diesel, Strom oder Gas!
Ist doch total sinnvoll!
Das sehe ich anders:
Die Besteuerung sollte sich nach der Umweltverschmutzung richten. So sollte Strom aus Kohlekraftwerken höher besteuert werden als solcher aus Windkraft.
Außerdem ist es nicht einzusehen, dass Schiffsdiesel und Flugkerosin steuerlich massiv begünstigt sind.
Es geht nicht darum Diesel zu verteuern sondern Steuergerechtigkeit herzustellen. Im öster. Wirtschaftsministerium will niemand einsehen, dass Kraftstoffe mit der Temperatur leichter werden und der Energieinhalt pro Liter keine Konstante ist. Für sinnvolle Berechnungen der Wirtschaftlichkeit sind Preise pro kg eine erste Näherung. Benzin darf nicht pro Energieinhalt mehr besteuert werden als Diesel!
weil der Energieinhalt von Diesel und Benzin unterschiedlich ist und auch die CO2-Emission pro Liter. Dh. ein Diesel mit 3l/100km emittiert mehr als ein Benziner mit dem gleichen Verbrauch.
Ihre Frage beweist dass das hierzulande kaum jemand versteht und bei Diesel und Benzin so tut als wäre das derselbe Stoff!
Da die Zahl der EU-Kommissare und Beamten durch die wachsende Zahl der Mitgleidsländer laufend steigt und diese Leute gerne zeigen mchten, daß sie für das viele Geld auch was tun, kommt laufend solcher Blödsinn heraus.
Geht's jetzt auch bei Benzin und Diesel um Gerechtigkeit? Diesel wird überwiegend in volkswirtschaftlich wichtigen Fahrzeugen eingesetzt, während Benzin überwiegend dem Privatverkehr dient. Außerdem wird zur Herstellung von Diesel aus Rohöl weniger Energie benötigt als bei Benzin. Es ist unerträglich, daß dieser Bürokratenabschaum sich unter Verweis auf die Energiedichte ein Bevormundungsrecht gegenüber den Nationalstaaten herausnimmt.
www.tr6-electric.blogspot.com
bzw.
www.evalbum.com
Jeder kann und darf mitmachen!
jetzt mal schnell das Hauptaugenmerk der Bevölkerung auf Benzin und Diesel lenken, die Bevölkerung in stammtischdiskussionen fest spalten und nebenbei, kaum bemerkt von den Diskutanten, elektrische Energie langsam, aber empfindlich mit besteuern.
da das ende der klassischen antriebe absehbar ist und diese durch "saubere" antriebe wie elektroantrieb abgelöst werden (sollen), entgingen dem fiskus in Zukunft Milliarden.
also zeitgerecht entsprechende Gesetze machen, damit Strom, wenn es soweit ist, ebenso teuer wie herkömmlicher Treibstoff ist um die einnahmen nicht zu gefährden.
heute interessiert es keinen, weil kaum wer davon betroffen ist und wenn viele davon betroffen sein werden, ist es zu spät.
eine reine geldbeschaffungsmaschinerie
Die Besteuerung von KRaftstoffen und Strom für Autos ließe dich erheblich einfgacher regeln, u.zw. durch eine kilometerabhängige Maut für alls Strassen. Technich wäre die Erfassung der fahrleistungen überhaupt kein Probllem. auch die zusätzliche Überwachungsmöglichkeit fiele nach dem neune Poliziebefugnisgestz auch nicht mehr ins Gewicht. außerdem sagt die Bewegung eines Autos nichts darüber aus wer fährt und ob jemand und wr mitfährt.
falls sie wirklich meinen, mich zu zitieren, kann es nur ein missverständnis sein.
ich forderte - und bestehe darauf - eine haftpflichtversicherung für radfahrer. das ist aber ein ganz anderes paar schuhe.
wenn sie es aber so aufgreifen, reden wir ruhig darüber: wer zahlt eigentlich die paar millionen, die dieses jahr in ring-radwege und andere kleinprojekte fliessen ?
warum wird wohl vom energiegehalt gesprochen?
der hat mit Mineralöl nichts mehr zu tun; dieser überbegriff trifft auf alle Energien / Energieträger zu.
steuern auf den energiegehalt würde nicht nur Kfz treffen, sondern alle Bereiche des täglichen Lebens.
da aber die Augen und Gedanken der meisten gleich bei Diesel und Benzin hängen bleiben, denkt keiner mehr darüber nach, was mit "energiegehalt" noch alles erfasst werden könnte und wird.
ein Trick so alt wie die Politik selbst ;-)
Was es wohl brauchen würde wäre ein fairer Wettebewerb von energiesparenden Motoren! Aber solange arabische Ölemirate etc. Großaktionäre der Autoindustrie sind und Politiker Lobbyisten ( vorallem Geldempfänger) der Autoindustrie sind werden wir noch lange auf ein 2 Liter Auto warten.
War es nicht absehbar, dass Diesel auf lange Sicht auch teurer wird?
Wenn man sich beim Autokauf mit dem Argument des Verkäufers "Geld zu sparen" für eine Kraftstoffart entscheidet, zeigt dass nur, dass man sich nicht mit den Kosten eines Autos beschäftigt hat und hat jetzt halt Pech gehabt ;)
und sich überlegt hat, wie denn Benzin und Diesel gewonnen werden, musste erkennen, dass das Verhältnis von Diesel zu Benzin, das aus einer Tonne Rohöl gewonnen werden kann nur in einem bescheidenen Ausmaß variiert werden kann. Solange Diesel als eher wenig gewünschtes Nebenprodukt angefallen ist war Diesel billig. Nun ist es aber, insbesondere auch durch die kerosinbetriebenen (Kerosin entsprich weitgehend Dieselkraftstoff)Flugzeuge so, dass eher Benzin ein Nebenprodukt ist. Diesel wird bei weiter anhaltendem Dieselboom auch im Abgabepreis von der Raffinierie teurer wrden.
ist diese maßnahem alles andere als sinnvoll.
sinnvoll wäre es z.b. den spritverbrauch gesetzlich vorzuschreiben. das geht aber nicht, weil der steuerentfall zu groß wäre.
sinnvoll wäre es würden die auf den spritpreis aufgeschlagenen steuern zweckgebunden für die förderung alternativer energien, e-autos etc. verwendet werden. auch das geschieht nicht, weil man mit dem geld unser erbe sichern muss (über die pensionen für omi und opi)...
hat bisher immer dazu geführt, dass das durch die zweckgebundene Steuer eingenommene Geld sehr oft für sinnlose und schädliche Projekte aufgwendet wurde, nur um es zu verbraten. Eine Zweckbindung der Möst für den Strassenbau würde z.B. bedeuten, dass wir weiter Autobahnen bauen müssten und die Natur weiter verschandeln
.
Na dann lassen Sie sie uns einfordern!
Ich habe nichts anderes ausgesagt, dass die Maßnahme unter einer bestimmten Voraussetzung sinnvoll ist.
Besser wäre allerdings eine auch andere nicht erneuerbare Energieträger miteinbeziehende, aufkommensneutrale ökosoziale Steuerreform.
Etwa so:
http://www.gruene.at/umwelt/oe... uerreform/
JEMALS noch eine steuerSENKUNG erleben werden! die verarschen und doch alle nur und kassieren uns gnadenlos ab! wurscht wofür und unter welchen deckmäntelchen! in wahrheit zahlt sich doch arbeiten heutzutage nicht mehr aus! arbeitslose oder mindestsicherung, sich vom staat erhalten lassen und die seele baumeln lassen.........
Ich glaube nicht, das Sie den damit verbundenen Strss lange aushalten. Wieso glauben Sie denn, dass die Lebenserwartung der ärmeren Schichten erheblich geringer ist als jene des Mittelstandes und er Oberschicht?
falsch - gehälter erhöhen bzw. die steuersätze und sozialsätze in ein halbwegs normales maß absenken wäre notwendig.
eine reine senkung der lohnnebenkosten hätte keinen effekt, den unterschied werden die arbeitgeber schon aus praktischen gründen als aussertourliche subvention abgreifen.
und realitätsfremd bzw schlicht abgehoben sind, dann weiß ich wirklich nicht mehr! der sprit ist ohnehin schon kaum mehr leistbar, an der tankstelle hat man das gefühl ausgeraubt zu werden und dann kommen diese wahnsinnigen auch noch mit SOWAS!! denn dann wird ja nicht nur der diesel teurer, sondern ALLE damit transportierten waren und sonstige damit zusammenhängende dienstleistungen! damit wird wieder eine gewaltige inflations- und preisspirale in gang gesetzt, die die bevölkerung NOCH mehr belastet! und dieser plan kommt von leuten, die sich ihre fetten dienstautos und überhöhten gagen von diesen leuten bezahlen lassen! es ist wirklich zeit für eine revolution! denn wen BITTE soll man heutzutage noch wählen? die sind ja ALLE krank......
Der Brotpreis dürfte Sie ja nicht gestört haben, denn bei diesem gab es nie so ein Theater wie beim Sprit. Ich habe den Eindruck Östereich wird zu 95% von Alliens bewohnt, die sich von Sprit ernähren.
Auch die Öffis sind im Preis weit stärker gestiegen als der Spritpreis, ohne dass es dadurch zu einer nennenswerten Aufregung gekommen wäre.
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