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Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Techniker Krankenkasse (TK) wurden beim Wettbewerb der Financial Times Deutschland "Ideenpark Gesundheitswirtschaft 2012" am 17. April für das Konzept der "Fast Track-Chirurgie" bei Kindern ausgezeichnet, meldet der deutsche Informationsdienst Wissenschaft (idw).
"Fast Track-Kinderchirurgie nutzt modernste Verfahren, damit Operationen für Kinder und Eltern 'unbemerkt', ohne Belastung und mit minimalem Krankenhausaufenthalt erfolgen können. Wir haben hierfür neue Operationstechniken entwickelt und Abläufe konzentriert, sodass sie reibungslos ineinander greifen. Bei Fast Track ist die Fehlerquote sogar niedriger als beim konventionellen Vorgehen", erklärt Benno Ure, Direktor der Klinik für Kinderchirurgie der MHH, an der neue minimal-invasive Operationsmethoden, schonende Narkoseverfahren und neue Schmerztherapieverfahren entwickelt wurden.
Entlassung nach ein bis drei Tagen
Diese Verfahren machen Schläuche, Katheter und Sonden unnötig, so dass die Patienten ohne große Wunden sofort schmerzfrei mobilisiert und ernährt werden. Dadurch werden Körper und Psyche sofort wieder auf Normalität eingestellt.
Die Entlassung erfolgt auch nach großen Eingriffen nach ein bis drei Tagen. Die Besonderheit des Vertrages ist, dass die Struktur- und die Prozessqualität einer sektorenübergreifenden Versorgung auf der Grundlage detaillierter Behandlungspfade und definierter Prozeduren gesichert sind.
Drastische Verkürzung der stationären Behandlung
Eine Qualitätssicherung wird durch die Erreichung der Qualitätsziele über eine entsprechende Checkliste dokumentiert. Die Ergebnisse belegen eine drastische Verkürzung der stationären Behandlung: Bei der Nierenbeckenplastik beispielsweise kann sie im Vergleich zu Kliniken mit herkömmlichen Konzepten von zehn auf zwei Tage verkürzt werden. Auch nach anderen großen Operationen wie Lungen- und Lebereingriffen können Kinder die Klinik bereits nach zwei bis drei Tagen verlassen.
Die Studien belegen, dass Stress- und Angstzustände minimiert und die Lebensqualität nach einer Operation durch diese konsequente Gesundheitsförderung deutlich verbessert wird. (red, derStandard.at, 17.4.2012)
Im "Ideenpark Gesundheitswirtschaft 2012" werden jedes Jahr Deutschlandweit die zehn besten Projekte präsentiert, die die Qualität der Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessern, und anschließend in der "Financial Times Deutschland" vorgestellt.
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Das ist für mich das Gegenteil von "ohne Narkose". Wichtiger als die Vergangenheit zu "Beleuchten" ist, es jetzt besser/richtig zu machen. Falls du persönlich entsprechende traumatische Erlebnisse hattest, dann sollte es doch Entschädigung geben.
Vorweg: Wir sind nicht per Du und meine Motive gehen Sie nichts an.
Vergangenes gehört restlos aufgearbeitet, weil sich das zig tausende Babys/Kleinkinder weltweit verdient haben. Unabhängig davon sind unverarbeitete Traumata nie ohne Folgeschäden für die Betroffenen als auch für die Gesellschaft.
Psychohygiene Arzt/Team: Frag ich mich, wie man als Arzt/Krankenschwester damals die Schreie der Kinder überhaupt aushalten hat können. Gingen die dann abends nach Hause und spielten mit ihren Kindern?
Viele wissen(zurecht)über die entmenschlichten Lebendversuche Mengeles Bescheid – die völlig entmenschlichten Praktiken an vielen Kindern verschweigt man. MÜn ein Bild dafür, wie wir mit kindlichem Leid umgingen/-gehen.
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