Schuss auf Wiener U6 bleibt rätselhaft

17. April 2012, 12:28

Mit ziemlicher Sicherheit keine scharfe Munition

Wien - Der Schuss auf eine Garnitur der Wiener U-Bahn-Linie U6 vom Ostersonntag bleibt weiter rätselhaft. Im Zuge einer neuerlichen Tatortbegehung konnten die Kriminalisten am gestrigen Montag keinerlei Spuren entdecken. Fest stehen dürfte jedoch, dass es sich um keine scharfe Munition gehandelt haben kann. Der 34-jährige Fahrer der U-Bahn hatte bei dem Zwischenfall ein Knall-Trauma erlitten. Der Zug mit der beschädigten Kabine ist laut Wiener Linien bereits wieder im Einsatz.

Die Garnitur hatte sich im Bereich der Station Tscherttegasse befunden, wo die U6 aus dem Untergrund auf eine offene Strecke gelangt, als plötzlich das Sicherheitsglas der rechten Seitenscheibe zerschossen wurde. Laut Polizei-Sprecherin Adina Mircioane hatten sich die Ermittler bei der gestrigen Begehung vom 34-Jährigen noch einmal den Ablauf des Zwischenfalls zeigen lassen.

Kein Hinweis trotz akribischer Suche

Laut dem Opfer soll es sich bei den Tätern um zwei Jugendliche handeln bzw. sollen die beiden Personen, deren Gesichter der Fahrer nicht erkennen konnte, jugendlich gekleidet gewesen sein. Trotz akribischer Suche wurden keine Hinweise gefunden.

Nach dem Vorfall hatte der U-Bahn-Fahrer die Garnitur noch in die nächste Station gelenkt und die Passagiere aussteigen lassen, ehe er Alarm schlug. (APA, 17.4.2012)

Also, so wirklich Sinn ergibt das nicht. Entweder es ist tatsächlich mit einer (Projektil-)Waffe auf den Zug geschossen worden. Dann war die Munition aber halt schon scharf - was sonst hätte die Scheibe kaputtgemacht?
Oder aber es war gar keine Waffe im Spiel, sondern es war, sagen wir, ein Stein - warum ist dann überhaupt die Rede von 'Schuss' und 'Munition'?

Bei einem Zug von 'lenken' zu sprechen entbehrt übrigens auch nicht einer gewissen Abstrusität ;)

Vielleicht ein aufgebohrter Gasrevolver

was erklären würde, warum man am Tatort nicht fand, oder eine Zwille (Schleuder), aus der eine Stahlkugel oder Glasmurmel verschossen wurde?

Das schätze ich auch so ein

Steinschleuder und eine Glasmurmel - dann knallt es wohl wenn die Scheibe zerspringt, aber vom Projektil bleibt nichts übrig, bzw, die Reste verschwinden unter dem restlichen Glas.

Keine scharfe Munition und trotzdem die Scheibe “zerschossen“ ?
Ich würde mir gleich auch den Hersteller des “Sicherheits“glases zur Brust nehmen

kann mir gut vorstellen, dass die aufgeklebte scheibe der u6 unter umständen mit einem lauten knall, von selbst springen kann.

Kenn mich nicht aus ...

Wie kann man "mit ziemlicher Sicherheit keine scharfe Munition" und "Knall Trauma" unter einen Hut bringen?

Wie kann man keinerlei Spuren finden, wenn eine Scheibe zerschossen wurde?

Kann man ein Knall-Trauma bekommen, wenn in ein paar Metern hinter einer dicken Glasscheibe jemand schiesst?

Kenn mich nicht aus ...

Wars vielleicht ein Steinderl? Steinderltrauma, hmm?

Samma ein bissal ein Schweinderl? Schweinderltrauma, hmm?

sama bisserl a spezizist? spezizismustrauma?

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