Ministerrat beschließt Pensionskassen-Reform

  •  Jeder vierte Erwerbstätige wird von der Novelle betroffen sein.
    foto: apa/georg hochmuth

    Jeder vierte Erwerbstätige wird von der Novelle betroffen sein.

Bundeskanzler Werner Faymann lobt die Wahlmöglichkeit zwischen konservativen und risikoreichen Veranlagungen, auch die Finanz­ministerin ist zufrieden

Wien - Im Ministerrat ist die Reform des heimischen Pensionskassen-Systems beschlossen worden. Mit der Novelle soll den Pensionskassen-Kunden unter anderem die Wahlmöglichkeit zwischen konservativen und risikoreichen Veranlagungen geboten werden. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) betonte nach der Regierungssitzung, dass von der Reform jeder vierte Erwerbstätige betroffen sei. Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) lobte die Novelle als "Mega-Paket".

Auch Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) zeigte sich erfreut: Damit habe man eine Antwort darauf, "was auch viele Bürger zu recht bewegt hat", sagte er. Man werde zwar auch weiterhin vom Markt abhängig sein, aber die Betroffenen werden damit in Zukunft Mitsprachemöglichkeit haben - eben ob sie risikoreich oder "ganz, ganz konservativ" veranlagen.

Auch Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) lobte das Paket: Damit habe man drei Jahr "sehr komplexer und komplizierter" Verhandlungen abgeschlossen, so der Ressortchef. (APA, 17.4.2012)

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