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Jeder vierte Erwerbstätige wird von der Novelle betroffen sein.
Wien - Im Ministerrat ist die Reform des heimischen Pensionskassen-Systems beschlossen worden. Mit der Novelle soll den Pensionskassen-Kunden unter anderem die Wahlmöglichkeit zwischen konservativen und risikoreichen Veranlagungen geboten werden. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) betonte nach der Regierungssitzung, dass von der Reform jeder vierte Erwerbstätige betroffen sei. Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) lobte die Novelle als "Mega-Paket".
Auch Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) zeigte sich erfreut: Damit habe man eine Antwort darauf, "was auch viele Bürger zu recht bewegt hat", sagte er. Man werde zwar auch weiterhin vom Markt abhängig sein, aber die Betroffenen werden damit in Zukunft Mitsprachemöglichkeit haben - eben ob sie risikoreich oder "ganz, ganz konservativ" veranlagen.
Auch Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) lobte das Paket: Damit habe man drei Jahr "sehr komplexer und komplizierter" Verhandlungen abgeschlossen, so der Ressortchef. (APA, 17.4.2012)
Verwaltetes Vermögen um 2,5 Prozent über Vorquartal
Mehr Transparenz für Kunden zu den Kosten
2,2 Prozent in den ersten vier Monaten. Das langjährige Ganzjahres-Veranlagungsziel liegt bei 5,65 Prozent
Die Finanzierung des Wohnungsbaus sollte auf Pensionskassen und Versicherungen als weiteres Standbein ausgeweitet werden
Veteranen und Frühpensionierte aus geschlossenen Staatsbetrieben belasten System
Im Vorjahr haben die Pensionskassen im Durchschnitt einen Veranlagungsertrag von plus 8,39 Prozent erwirtschaftet
...um die betriebliche Zusatzpension, nicht um jene die vom ASVG (Staat) kommt! Einige Poster scheinen das durcheinander gebracht zu haben.
Die betrieblichen Pensionskassen die allesamt private Unternehmen sind, haben zu Beginn behauptet dass sie 7%! Rendite erwirtschaften könnten. Als nach kurzer Zeit klar war dass dieses Versprechen nicht zu halten war, hat die damalige Schwarz-braune Regierung den betr. Pensionskassen jede Verpflichtung erlassen Gewinne aus diesem Kapital auch darstellen zu müssen. Seit damals gings bergab. Statt Gewinne gabs fast nur noch Verluste. Drei Jahre Verhandlungen und dann sooo ein Ergebnis? Dazu braucht man keine drei Jahre, das schafft man in fünf Minuten.
Ich freu mich auf die nächsten Wahlen...
Absurd-hohe Management-Gebühren, lächerliche Renditen. Da leben so einige Parasiten wie die Maden im Speck in diesem geschützten Biotop, ganz ohne Leistungsdruck.
Man sollte das so machen wie in den USA, wo jeder selbst das Geld, das er für die Pension zurücklegt, eingenständig steuerbegünstigt anlegen kann. Vernudeln kann ich das Geld auch selber, da brauche ich keine hocgbezahlten Finanzgurus.
Was bekommen Sie denn vom Staat garantiert. Glauben Sie, dass die Pensionen so wie sie heute in Aussicht gestellt werden auch ausbezahlt werden? Haben Sie eine Garantie dafür - ich habe keine.
Und wenn Sie erwarten, dass Finanzprodukte langfristig keinen Ertrag bringen, glauben Sie der Staat kann dann mit dem Füllhorn kommen? Das wird genau nicht der Fall sein, denn dann haben wir auch kein Wachstum. Damit wird auch der Staat sparen müssen und in weiterer Folge die Ausgaben reduzieren. Und da die Ausgaben für Penionen ja laufend steigen (müssen) wird hier der Hebel angesetzt werden.
Also - welches System ist nun das beste?
Oder glauben sie, dass Veranlagungen nicht auch in Staatsanleihen erfolgen? Und wenn der Staat keine Pension zahlen kann, dann wird er die Anleihen bedienen können?
Sicher, falls es über ein Bankenrettungspaket passiert!
ungebunden und flexibel, wenn auch nicht steuerbegünstigt, dafür gleich steuerfrei oder nur kest. dafür geringe spesen und keine gebühren usw.
das kann mal 3 drei jahre die börse (fonds, aktien, rohstoffe) sein, 2 jahre cash halten, 1 jahr sparbuch und dann eine immobilie oder mal 3 jahre kredite rückführen oder mal etwas in edelmetalle ansammeln oder in zukünftige ersparnis investieren (heizung oder ähnliches). oder von allem ein bisschen.
je nach laune und lage, immer flexibel, dann schafft man auch leicht seine 10% p.a. (unversteuert).
von finanzprodukten, die ohne steuervorteile keine berechtigung bzw. keine kunden hätten, sollte man die finger lassen
die goldenen börsenzeiten sind vorbei. und jene, wo man sich noch getrost 30 jahre an eine versicherung/bank vertrauensvoll (aber wenig gewinnbringend) binden konnte, ebenso.
im endeffekt freuen sich darüber:
der staat (steuern)
die finanzdienstleister (margen,gebühren,...)
die verkäufer (provisionen)
und einer nicht.
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