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Experten warnen davor, dass eine verfrühte Anzeige nicht immer im Sinne der Kinder sei.

Übersicht, was bei einem Verdacht auf Kindesmissbrauch unternommen wird.
Wien - Es sei nur der Beharrlichkeit der Opfer zu verdanken, dass die Fälle von Gewalt und sexuellen Übergriffen in kirchlichen und staatlichen Einrichtungen nun nach Jahrzehnten bekanntwurden, sagte Martina Fasslabend, die Präsidentin des Kinderschutzzentrums "Möwe" am Dienstag in einem Pressegespräch. "Hilfe haben die betroffenen Menschen über all die Jahre hinweg keine bekommen, dabei gehörte Gewalt bis in die 1990er-Jahre zur täglichen Erziehung."
Sind die Menschen heute eher bereit, sich beim Verdacht von sexuellem Missbrauch an die Behörden zu wenden? Laut einer repräsentativen Umfrage, die vom Verein Möwe in Auftrag gegeben wurde, gaben fünf Prozent - 51 der insgesamt 1000 Befragten - an, dass sie schon einmal einen konkreten Verdacht auf sexuellen Missbrauch eines Kindes gehegt haben. Davon haben 29 Prozent eine Anzeige bei der Polizei gemacht, 21 Prozent haben sich an das Jugendamt gewandt.
Vergleich mit 2009
Bei einer Umfrage, die das Kinderschutzzentrum mit der gleichen Fragestellung 2009 durchführen hat lassen, gaben 23 beziehungsweise 16 Prozent an, ihren Verdacht bei einer der beiden Behörden gemeldet zu haben. Jeweils 15 Prozent suchten das Gespräch mit den Eltern des betroffenen Kindes.
Allerdings gab auch rund ein Viertel derjenigen, die einen Verdacht auf sexuelle Übergriffe hegten, an, nichts unternommen zu haben - 2009 waren es knapp 30 Prozent.
Anzeige nicht immer sinnvoll
Die Meinungsforscherin Sophie Karmasin sieht darin eine gestiegene Bereitschaft, etwas zu unternehmen, wie sie bei der Präsentation der Umfrage-Ergebnisse am Dienstag betonte. Hedwig Wölfl, die fachliche Leiterin der Möwe, bezeichnete die Tatsache, dass 25 Prozent trotz konkreten Verdachts nichts unternahmen, als "schockierend", auch wenn sie einräumte, dass eine sofortige Anzeige "nicht in jedem Fall der erste Schritt" sein müsse. "Eine Verfrühte Anzeige ist oft nicht im Sinn der Kinder", sagte Wölfl.
Beim Wiener Jugendamt ist die Zahl der Meldungen von sexuellen Übergriffen mit rund 200 in den vergangenen Jahren jedenfalls konstant geblieben, wie Magelf-Sprecherin Herta Staffa auf Nachfrage des Standard sagt.
Überforderung als wesentliche Hemmung
Eine Erklärung, warum ein Viertel überhaupt nichts unternommen habe, sieht Wölfl in einer Überforderung durch die Situation. Deshalb sei es wichtig, dass die Betroffenen wüssten, wohin sie sich wenden können. Die Möwe hat eine eigene Hotline und bietet seit einiger Zeit auch Online-Beratung an
Von den Befragten, die noch niemals einen Verdacht auf Kindesmissbrauch gehegt haben, gaben 68 Prozent an, in diesem Fall die Polizei zu verständigen (2009: 63 Prozent). 40 Prozent würden das Jugendamt informieren - um fünf Prozentpunkte weniger als vor drei Jahren. 40 Prozent würden mit einem Vertrauten darüber sprechen, 34 Prozent würden schauen, ob sich der Verdacht erhärtet. 17 Prozent würden den mutmaßlichen Täter zur Rede stellen, 2009 gaben dies noch 23 Prozent an. Und nur zwei Prozent gaben an, dass sie bei einem konkreten Verdacht nichts unternehmen würden.
Maßnahmen gefordert
Im Vergleich zu 2009 (46 Prozent) waren 51 Prozent der Ansicht, dass es nicht genügend gesetzliche, polizeiliche und politische Maßnahmen gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern gebe. 94 Prozent wünschen sich demnach strengere und härtere Strafen für Täter, 72 Prozent befürworten eine verpflichtende Schulung für alle Berufsgruppen, die mit Kindern arbeiten, 72 Prozent wollen, dass Täter verpflichtet werden, einen Therapie zu machen (2009: 81 Prozent).
Deutliche Unterschiede zu 2009 gibt es allerdings auch bei der Frage, welche Handlungen sexuellem Missbrauch zugeordnet werden. Geschlechtsverkehr mit Kindern zählte 2012 nur für 91 Prozent der Befragten dazu, vor drei Jahren bejahten 98 Prozent diese Frage. (Bettina Fernsebner-Kokert, DER STANDARD, 18.4.2012)
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..braucht sich hier gar nicht so hervortun, da gerade dieser Verein gut lebt von den Sexverbrechen an Kindern und sogar Thomas Klinger (12) 2002 in Theraüie hatten und keiner von diesen "Experten" war fähig den Täter herauszubekommen, der ihn immer nach der Therapie dort abgeholt hat und am Ende zerstückelte und in den Müll warf. N.Ö. war "Die Möwe " zuständig auch für Luca! (17Monate tot) Weil diese Vereine nichts unternommen haben!!!
www.gegensexuellegewalt.at
Wie viele Kinder werden dort betreut? Wie viele unangemeldete Besuche gehen sich da aus?
Und dass die Möwe gut von Sexverbrechern lebt, ist eine infame Unterstellung. Sie haben ja nicht die geringste Ahnung was sie da schreiben. Ihr "Wissen" über Sexverbrechen haben sie ja nur aus der Kronen Zeitung. Das passt zu dem sonstigen Unfug den sie auf ihrer Seite schreiben.
@Varlon Traas
vor diesem Kinderschänder und Sexualmörder retten. Was können die Psychologinnen in den Vereinen? Dieser krasse Fall zeigt es krass auf. Thomas Klinger könnte noch leben gäbe es gute Psychologen auf dem Gebiet sexuelle Misshandlungen Gewalt. Luca könnte noch leben hätte "die Möwe" u.Fürsorgeämter in N.Ö. den Anzeigen des leiblichen Vaters Beachtung geschenkt.
Es kommt nicht darauf an wie viele Kinder dort durchgeschläußt werden, sonder wie gut die Arbeit dort ist! KEINE ANZEIGEPFLICHT ist Kinderschänderschutz in Reinkultur!usw. Und Ihre weiteren Kommentar braucht man nicht eingehen.
www.gegensexuellegewalt.at
Sie gehen doch nur auf Kommentare ein die ihnen genehm sind, ansonsten sind sie off-topic oder auf ihrer Spam-Homepage unterdrücken sie diese durchs löschen.
Meine Freundin hat auf ihrer Homepage ein paar etwas kritischere Kommentare geschrieben, da sie sich mit dem Thema auskennt (Sie arbeitet in diesem Bereich). Kein einziger wurde veröffentlicht.
Glauben sie dass sie dadurch glaubwürdiger wirken?
Wie berechnen sie die Missbrauchsfälle für ihre Statistiken?
1x Krone, 1x Standard, 1x Kärtner Zeitung, 1x Heute, 1x Österreich, also 5 Fälle obwohl die über den gleichen Fall berichten.
Für Sie zählen auch Exhibitionisten und Oma-Vergewaltiger zu "Kinderschändern".
Psychologen können nur Ratschläge erteilen. Dafür sind sie da. Wenn Jemand nicht darauf hören will, ist es sein Problem. Jemanden vor Sexualmördern zu retten ist nicht Deren Aufgabe, sondern die der Polizei.
Beim Fall Luca ist auch kein Psychologe sondern ein DSA schuld, aber wie hätte sie das erkennen können? Jedes Baby nackt ausziehen um es auf blaue Flecken und Missbrauchsspuren zu untersuchen? Da schreien Sie doch nur wieder dass sich ein Mann nackte Babys, die Brillianten unter Kinderschänderware, anschaut.
Keine Anzeigepflicht ist eine gute Sache, weil sonst viele Eltern ihre missbrauchten Kinder gar nicht zum Arzt bringen würden, aus Angst vor verhaftung. Dann verbluten sie halt daheim. Ist das Ihnen etwa lieber?
"94 Prozent wünschen sich demnach strengere und härtere Strafen für Täter"
es ist echt ein schande, dass in österreich kinderschänder und auch vergewaltiger von erwachsenen frauen und männern sowieso viel zu milde bestraft werden. außerdem kann unsere justiz einfach nicht ordentlich mit opfern von sexualverbrechen umgehen, da kommen vor gericht schon mal solche fragen wie: "warum rasieren sie sich den intimbereich, wenn sie keinen freund haben?" ist doch wahnsinn, was die sich erlauben! die verjährungsfrist sollte man auch abschaffen. täter gehören auch nach vielen jahren dafür, dass sie einem menschen das leben zerstört haben zur verantwortung gezogen!
Das spiegelt die Gesellschaft. Fälle von Kindesmissbrauch und Vergewaltigung werden herunter gespielt oder es wird beharrlich geschwiegen (Taboo). Kommt es dann doch zu einer Anzeige/Anklage, müssen die Opfer alles nochmals durchleben. Noch schlimmer kann auch eine mediale Hetzjagd über das Opfer kommen und der Täter wird nicht bestraft (wie bekannt aus den Fällen Polanski, Kachelmann, Strauss-Kahn ...).
Dem ¼ der Aussenstehenden, die nichts unternehmen, müssten die Scheuklappen gezielt abgenommen werden. Beispielsweise durch Darüber-Reden, Schulbildung etc.
mMn ist die verjährung nach 10 jahren die größte frechheit, eigentlich blanker hohn.
nehmen wir an ein/e achtjährige/r wird von einem familienmitglied missbraucht. der/die hat ja nicht mal die chance aus dem kontrollbereich des täters zu entkommen bevor der missbrauch schon zu den akten gelegt wird. für die kirche und andere große institutionen ist es auch ein leichtes ein verfahren 10 jahre hinaus zu zögern.
ich bin für die abschaffung der verjährungsfrist.
ich hab leider schon einige opfer kennengelernt und außnahmslos alle haben noch im ersten satz klargestellt, dass sie niemals rechtliche schritte einleiten würden (und alle gingen davon aus dass die straftat sowieso schon verjährt ist), so schambehaftet ist das thema für die opfer. das ist natürlich viel besser, nicht wahr? zumal pädophilie ja meistens von selber wieder weggeht.
Bedeutet das, dass 10% der Österreicher Kinder missbrauchen?
Denn jeder halbwegs normal denkende und fühlende Mensch, kann doch nur ECHT lebenslang für einen Kinderschänder fordern!
wärs interessanter gewesen, konkrete Tipps zu liefern, was man tun soll, wenn man einen Verdacht hat. Weil ich will weder die Situation noch verkomplizieren oder gar verschlechtern, noch den Ruf einer evtl. unschuldige Person gefährden.
gerade für die betroffenen Kinder oder Frauen ist es ein sehr großer Schritt sich nach solch einem sexuellem Übergriff, der mit großer Scham behaftet ist, sich alle dem noch einmal zu stellen. Viele können nicht einmal darüber sprchen: wie sollen Sie sich dann an Behörden wenden können?
Bei Frauen gilt ein sexueller Übergriff überhaupt oftmals quasi als Kavaliersdelikt. Sich dem Täter vor Gericht noch einmal zu stellen und dann noch diverse Unverschäömtheiten über sich ergehen zu lassen: dazu gehört sehr viel Mut und Courage, was aber den Opfern durch die Tat an sich oftmals genommen wird.
Traurig genug, dass es so viele perverse Menschen gibt, die Sex mit Macht verwechseln und andere Leben durch Mißbrauch oftmals einfach zerstören...
Wie gestern in den OÖ Nachrichten zu lesen war. Eine Mutter von 4 Kindern hat den Stiefvater der Kinder angezeigt, dann hat sie sich an das Jugendamt um Hilfe gewandt. Ergebnis? Statt ihr wirklich zu helfen hat man ihr die Kinder weggenommen, in ein Heim in Altmünster gesteckt, dort wurden sie dann entsetzlich gequält und misshandelt. Die Mutter braucht nun einen Anwalt damit sie die Kinder aus dieser entsetzlichen Situation befreien kann und zurückbekommt. Fazit: sich an die Behörden um Hilfe zu wenden kann gefährlich sein.
dürfen sogar Verleumder Bücher schreiben. Gut dass es da jede Menge Homopages im Internet gibt die dies Beweisen. Dem Verleumderbuchautor ist dies zwar nicht angenehm und versuchte auch schon des öfteren diese HP zu löschen. Wahrscheinlich kennt er die P2P Technik noch nicht.
Ich weiß auf welche Autorin sie anspielen. Eine Schande dass die Staatsanwaltschaft untätig zuschaut was diese Frau macht. In einem Rechtsstaat würde sie längst einsitzen statt von ihrer Website grinsen und behaupten dass Vergewaltigung von Kindern Straffrei ist.
oder ein Napoleon zu sein glauben in Österreich bestimmt mehrere. Blöd ist nur wenn solche in Freiheit durch die Gegend maschieren und auf Kosten angeblicher Missbrauchsopfer, Missbrauch mit dem Missbrauch betreiben, nur um ihre uninteressanten Bücher, in denen lauter Holler steht, zu Bewerben.
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