Ölpreis steigt und fällt mit Schuldenkrise

Interview | Hermann Sussitz
18. April 2012, 06:15
  • Rohstoffexperte Weinberg: "In Euro gerechnet ist der Ölpreis bereits nahe dem Allzeithoch."
    foto: commerzbank

    Rohstoffexperte Weinberg: "In Euro gerechnet ist der Ölpreis bereits nahe dem Allzeithoch."

Der schwache Euro treibt Öl- und Spritpreise nach oben. Eskaliert die Eurokrise, sinken die Preise aber, meint Eugen Weinberg

Neben der Irankrise ist der schwache Euro hauptverantwortlich dafür, dass die Öl- und Spritpreise in Richtung Allzeithoch wandern. Rechnen die Anleger schuldenkrisenbedingt aber mit fallender Nachfrage und gewinnt der Dollar weiter an Wert, dann könnte es anders kommen, erklärt Eugen Weinberg, Rohstoffexperte der Commerzbank in Frankfurt, im Gespräch mit derStandard.at.

derStandard.at: Herr Weinberg, Sie haben in den letzten Jahren die Aufs und Abs des Ölpreises recht zuverlässig vorausgesehen. Wie prognostiziert, hat sich der Ölpreis in den letzten Monaten über 110 Dollar gehalten. Wird das so bleiben?

Weinberg: Ja, das gilt für das in Europa maßgebliche Brent fast uneingeschränkt. Wir gehen davon aus, dass die dem zugrunde liegenden Faktoren - vielleicht mit Ausnahme der geopolitischen Risiken - auch in den kommenden Monaten erhalten bleiben. Da ist zum einen die relativ robuste Nachfrage aus Asien, aber auch das eingeschränkte Angebot und die weiterhin sehr gute Liquiditätsversorgung des Marktes. Auch mit Abwesenheit der Spannungen mit dem Iran und Co. dürfte der Preis länger über 110 Dollar bleiben, als man zuvor gedacht hat.

derStandard.at: Bei den hohen Ölpreisen wird ja immer die Irankrise als Grund ins Spiel gebracht. Wie viel macht die Krise tatsächlich aus?

Weinberg: Der hohe Ölpreis hat, wie gesagt, verschiedenste Gründe. Die Tatsache, dass zwischen den beiden wichtigsten Ölsorten, dem europäischen Brent und dem amerikanischen WTI (West Texas Intermediate, Anm.), momentan eine Preisdifferenz von über 15 Dollar besteht, deutet schon darauf hin, dass die Gründe für diesen Anstieg teilweise geopolitisch bedingt sind. Die Krise kann jederzeit eskalieren. Momentan gibt es aber eine leichte Entspannung, weil die Einfuhr von Öl aus dem Iran in die EU nicht, wie geplant, schon im Juli verboten wird.

derStandard.at: Es fällt auf, dass das amerikanische WTI in seiner Preisentwicklung viel mehr schwankt als Brent. Warum ist das so?

Weinberg: Diese Ölsorte hat gewisse Besonderheiten. WTI - und die USA gehören mittlerweile wieder zu den größten Ölförderländern der Welt - wird zum größten Teil auch im Land verbraucht. Daher hängt der Preis stark von der US-amerikanischen Binnennachfrage ab. Die ist momentan relativ schwach, die Öllagerbestände steigen. Das belastet die Preise.

derStandard.at: Warum steigt der Preis für Benzin und Diesel dieser Tage so stark?

Weinberg: Zum einen ist das im hohen Ölpreis selbst begründet. Zum anderen ist es die Tatsache, dass der Euro gegenüber dem Dollar - und Öl wird in Dollar gehandelt - sehr schwach ist. In Euro gerechnet ist der Ölpreis bereits nahe dem Allzeithoch. Das ist weiterhin der wichtigste Grund. Bei Benzin verzeichnen wir zudem ein starkes Anlegerinteresse. Während der Preis für Benzin in den letzten Monaten des Jahres 2011 eher underperformt hat, hat er sich im ersten Quartal dieses Jahres unter allen gängigen Rohstoffen am besten entwickelt.

derStandard.at: Diesel wird in Europa immer wichtiger. Das EU-Parlament plant nun, Treibstoffe nach ihrem Energiegehalt zu besteuern und die Steuer auf Diesel damit um 16 Cent in Österreich und sogar 22 Cent in Deutschland zu erhöhen. Glauben Sie, das kommt?

Weinberg: Das würde sicherlich der Diesel-Nachfrage in Europa nichts Gutes tun. Man muss nur in die USA schauen, wo Diesel bei gleicher Besteuerung deutlich teurer ist als Benzin. Da mangelt es an Dieselfahrzeugen, die Technologie kommt in den USA nicht in die Gänge. Man kann es nicht ausschließen, aber diese Neuregelung würde sicherlich vor allem für die Industrie eine Belastung darstellen. Denn der größte Teil der Binnentransporte in der EU läuft weiterhin auf der Straße, nicht auf der Schiene. Im Moment, glaube ich, ist das aber noch in weiter Ferne.

derStandard.at: Gibt es in absehbarer Zeit wieder Spielraum für Ölpreisrückgänge?

Weinberg: Das sehen wir schon. Vor allem, wenn die aktuelle Schuldenkrise in Europa immer mehr in den Blick der Anleger rückt. Wenn bewusst wird, welche wirtschaftlichen und politischen Risiken die Krise birgt, dann könnten zum einen die Marktteilnehmer mit fallender Nachfrage rechnen, zum anderen wird der Dollar an Wert gewinnen. Ein steigender Dollar geht oft mit einem fallenden Ölpreis einher.

derStandard.at: Anderes Thema, die Krisenwährung Gold. Europas größte Goldmine liegt in Siebenbürgen in Rumänien. 314 Tonnen Gold sollen hier noch liegen und 1.480 Tonnen Silber. Der geschätzte Wert: 14 Milliarden Euro. Die Regierung will mit Hilfe des kanadischen Rohstoffkonzerns Gabriel Resources den Abbau wieder aufnehmen. Macht das Sinn?

Weinberg: Sie meinen Roşia Montană (Roter Berg, Anm.), ja. Sehen Sie, Gold hat als Währung seinen eigenen Preis. Die Wiederaufnahme der Förderung ist für den Weltmarkt daher völlig ohne Belang. Für die Europäer aber ist es ein strategisches Investment. Wenn es umweltverträglich verläuft, ist das zu begrüßen. Wenn man sich aber den Aktienkurs von Gabriel Resources ansieht, und der hat sich allein im April um beinahe die Hälfte halbiert, dann soll man sich schon fragen, ob das wirklich in Kürze passiert. (Hermann Sussitz, derStandard.at, 17.4.2012)

Eugen Weinberg leitet die Rohstoff-Analyse-Sparte der Commerzbank. 

Wissen

Mehr zur debattierten Steuererhöhung bei Diesel finden Sie hier.

Zum Bericht über das erwähnte Gold-Mammutprojekt in Rumänien geht es mit diesem Link.

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"Wie wollen Sie Städte wie Wien versorgen?"

genauso wie Las Vegas- mit Wasserkraft... es fließt übrigens ein großer breiter Fluss durch Wien...

Die Photovoltaik ist ausgereift genug, dass Sie in Deutschland schon auf jedem Dach und jedem Bauernhof prangt und sich man trotz mehr Schwer-Industrie als in Österreich einen Atomausstieg traut - jetzt tunma nicht so, als ob das alles eh nicht geht!

In Wien, wos so viele südausgerichtete Dächer gibt sehe ich kaum eine Solaranlage... auch nicht auf dem neuen Zentralbahnhof... mit Riesen-Dach!

Nochmals, anders als vllt in Amerika ist die Wasserkraft in Österreich schon ziemlich dicht ausgebaut. Selbst wenn, ist bei unseren Tier- und Umweltschützern keine möglichkeit mehr in Sicht wirkliche Großanlagen die sie bräuchten zu errichten.

wer redet von Grossanlagen ... in so ländlichem Gebiet wie Österreich (keine Ballungsräume ausser Wien)... Kleinvieh macht auch Mist... in Norditalien vesorgt sich jedes Kaff in Alpennähe selber (z.B. San Peligrino, etc.)... geht hier auch... wieviel unegnutze Berbäche gibt es nicht doch....?!

Ausserdem galube ich ist JEDEM Umweltschützer der Welt ein Wasserkraftwerk lieber als ein AKW oder Kohlekraftwerk!

Jetzt müssen schon die Umweltschützer als Argument herhalten, keine ökologische Stromversorgung zu errichten- das ist wohl Quatsch, oder?!

Leider kein Quatsch sondern traurige Realität bei einigen Projekten der Stromversorger.

Ja dem Umweltschützer ist das lieber, aber sind die mal zufrieden kommen die Tierschützer und stampfen fest auf weils irgendwas bedrohtes gibt.

und mit welcher energie? aus der steckdose oder akw?

verstehen sie mich nicht falsch, ich gebe ihnen recht und die menschheit muss sich so bald wie möglich von der ölabhängigkeit befreien. nur 5 min (auch wenn metaphorisch gemeint) sind optimistisch..

Ölabhängigkeit ist ja nur ein Schein, da man nie ganz abhängig ist. Es gibt so viele Produkte die mehr oder weniger am Öl hängen, dass wirklich ein Wegfall fatal ist.

Ich würde mir Solarzellen installieren!

Frage: am Dach deines Wagens?

es gibt auch die Möglichkeit auf Glasflächen ...

oder Dachflächen, Fassaden ect. auszuweichen!

gibts auch schon... reicht aber DERZEIT gerade mal für die Klimaanlage... wird sich aber auch noch ändern... bei Booten geht das schon (Stichwort Solarboats bzw. Solaryachten).

Ich mir auch. Direkt auf meine Hinterbacken - denn die Sonne scheint dazwischen raus.

die Technologie wäre vorhanden ...

das Problem ist allerdings, dass sie nicht angewendet wird! Es rechnet sich erst, wenn viele ihren eigenen Strom produzieren!
Deshalb müsste man meiner Meinung nach, die Bürger dazu verpflichten einen Energiebeitrag zu leisten!

Jeder baut sien eigenes Kraftwerk oder wie?

Vom Reihenhausbesitzer in Penzing bis zur Vöest betreiben dann alle ihre eigenen Kraftwerke?

Solar, Wasserkraft, Windkraft, Atomkraft, Kohle, Gas ?

man kann diese auch im Verbund betreiben ...

das heisst dass eine Wohnhaussiedlung z.B. in eine Biomasseanlage hinein-macht ;)
Oder dass auf Reihenhäusern Solaranlagen zur Warmwassergewinnung angebracht werden.

Je nach Ausgangssituation könnte man eine passende Lösung finden wenn man will!

Meine Forderung oder Idee soll/muss nicht bedeuten, dass jeder einzelne Haushalt (z.B. Eigentumswohnung) ein eigenes Kraftwerk braucht. Jedoch sollte, wenn es gemacht wird honoriert werden! Immerhin steht auch ein gewisser Aufwand dahinter so eine Anlage zu betreiben.

Diese Ideen sind alle realitätsfremd.

Wir brauchen wenige leistungsstarke Kraftwerke.

Windparkanlagen bringen wenig, sind unzuverlässig und entwerten ganze Landstriche, Solarzellen sind vor allem in der Entsorgung sehr umweltschädlich und funktionieren nur wenn die Sonne scheint, usw

Österreich sollte weitere Wasserkraftwerke bauen.
In manchen Ländern wie Japan wird die Atomkraft vermutlich weiter existieren. Genauso in Tschechien, der Slowakei usw.

Wir müssen ja eine ganze Industrie (Stahlwerke, Eisenbahnen, Fabriken) sicher mit Strom versorgen. ME gibt es keine Alternative zu Wasserkraft und AKWs.
Biomassekraftwerke, Solar, Wind usw- das sind nur Ergänzungen, aber nie zur Deckung der Grundlast.

ganau.. weil Österreich

ist ja genauso hochindustriealisiert wie das Ruhrgebiet... bisher gings ohne heimische AKWs und das geht auch in zukunft...

Windparks sind Geschmackssache- aber ist ein Atommeiler WIRKLICH eine Zierde in der Landschaft?! ^^
ich weiss gar nicht warum man die alternativen Energiequellen hierzulande dermaßen unterschätzt- der Ertrag steigt laufend und die Technik wird ständig besser! Bei Solar & auch bei Windrädern!

Nur weils nicht stinkt und keinen Lärm macht?!

Mach das mal auf denkmalgeschützten Häusern.

geht in Bayern auch- sogar auf altehrwürdigen Klöstern!

Das ist eine ästhetische Frage (keine Energietechnische), es gibt entsprechende unauffällige Produkte- allein der Wille zählt!
Die meisten Dächer sieht man eh von der Strasse aus nicht...

letzendlich werden ja auch Baudenkmäler mit moderner Strom- und Wasserinstallation ausgestattet - ist ja auch nicht "historisch"!

Jaja...in Bayern *ggg

wo ein Wille, da ist auch ein WEG!

... es gab ja sogar Abrisse im 1. Bezirk z.B. P&C(totale Schutzzone) - da sind so ein paar Solarzellen ein wirklich geringer Eingriff- unterscheidet sich optisch kaum von einem Dachfenster der vielen Penthouse-Projekte

Wüsste nicht warum das eine Behörde stören sollte!

... ist weit weg ... oder wie?

Das ist eine verwaltungstechnische Frage, es mag in Bayern gehen aber Österreich hat eine andere Verwaltungspraxis.

ja... wer verbraucht kann auch liefern... was ist darn ungewöhnlich?!

Wenn man es wollte, ginge es sehr schnell sogar.

Die Militärtechnologie ist beispielweise 20 Jahre dem voraus was uns präsentiert oder uns im Media Markt verkauft wird. Patente werden abgelehnt oder in die unterste Schublade verschoben weil hier sogar die Naturgesetzte verfälscht werden wenn es im Interesse deren steht die uns ausbeuten. Ich bin mir sicher, dass es einige schnelle Lösungen gebe wenn die Notwendigkeit gegeben wäre. Nun ist die Notwendigkeit aber nicht gegeben da die Upper Class immer noch gute Geschäfte macht.

Nein in Ö hauptsächlich aus Wasserkraft

... und die sprudelt auch Nachts, wenn E-Autos üblicherwiese geladen werden und sonst allgemein kaum Strombedarf ist!
Würden sämtliche Autos in Ö auf E-Antrieb umgestellt, würde daher der Stromverbrauch gerade mal um 5-10% steigen!

Der Ölpreis wird - aufgrund der Tatsache dass es immer schwieriger wird die Nachfrage billig zu decken - immer weiter steigen.

Das heisst nicht - wie manche glauben - dass das Öl "ausgeht" das heisst dass es einfach nicht mehr möglich ist zu den selben Preisen zu fördern wir es gewohnt sind.

jetzt mal ganz ehrlich

der Ölpreis wird immer steigen, Euro hin oder her.

Wir müssen endlich endlich endlich weg von den Verbrennungsmotoren damit wir von dem Tergel nicht mehr so sehr abhängig sind. Warum in diese Richtung nicht unter Hochdruck gearbeitet wird verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Die Technologie gibt es, die Firmen zur Umstzung gibt es - naja an der Infrastruktur muss noch ein wenig gearbeitet aber sonst ist alles klar. "Die" wollen nicht dass wir unser Auto an eine Solarzelle anschließen und - quasi zum Nulltarif tanken, "Die" wollen das wir den überteuerten stinkenden Dreck kaufen und wie ein Junkee nicht und nicht davon loskommen. Wie ich sie alle hasse.

naja im prinzip haben sie recht

aber solarzelle und nulltarif ist ein bisschen naiv, oder? abgesehen davon, dass die photovoltaik auf grund des energieverbrauchs und der abfälle der siliziumprduktion umwelttechnisch keine nachhaltige lösung ist..

Silizium ist im wesentlichen Sand! klingt nur besser!

ja, das problem ist ja nicht das silizium sondern die unmengen an nebenstoffen, die bei der gewinnung von reinstsilizium entstehen. weiters haben schwefel- und stickstofffluorid, die für die reinigung der kammern verwendet werden, nicht unbedingt die beste umweltbilanz.

das nennt man dann recycling - ist nicht wirklich neu, geht auch bei Handys, siehe Ö3 Wundertüte!

Bei AKW-Müll geht das allerdings nicht!

Photovoltaik steckt in den Kinderschuhen ...

eine wirklich großindustrielle Fertigung von Solarzellen würde auch die Fertigungstechnologie verbessern ...

Wollen wir eh...

...aber ICH kann ja nix bewirken. Ich kann mir ja ein Alternativauto nicht selbst basteln. Und 120000 Euro für den Tesla hab ich auch nicht. (Mal abgesehen davon daß Elektroautos sowieso Schwachfug sind - wie soll denn der Strom erzeugt werden, wenn mal der Großteil Elektroautos fährt?) Die Politik in der EU muß das tun - tut sie aber nicht. Statt dessen werden Förderungen für Atomkraftwerke diskutiert!

Umbau ist ab ca. 10.000Eur möglich siehe www.evalbum.com - da gibts hunderte Beispiele!

ABSOLUT!

Volle Zustimmung! Man könnte den gesetzlichen Rahmen dafür schaffen indem man z.B. Elektroautos excl. Nova verttreibt.
Automobilbauer müssen 1/3 ihrer Modelle auch mit Alternativenergie anbieten ansonsten würden Strafzahlungen fällig ect.
Wird allerdings von der Politik nicht gewollt, weil man am Diesel & Benzin einiges mitverdient!

E Autos sind nicht von der Nova befreit?

Vor allem würde mich interessieren, wie sich die dann berechnet.

q MA_dam: GAR NICHT! - Nur Versicherung!

offenbar habe ich mich geirrt!

auf E-Autos fällt schon jetzt keine Nova an!

ich kann die Spritpreis-Suderei ...

nicht mehr lesen / hören!!!
Echt!! Es NERVT!!! Kaufts euch einen Opel Ampera, oder den Renault Zero ...
Solange die Leute nur Diesel und Benziner kaufen haben´s "uns" damit am Genick!
Lasst euch das nicht gefallen und holts euch endlich etwas alternatives!
Für 90% der Pendler würde soetwas völlig ausreichen!

Die E-Autos sind aber noch viel zu teuer !!!

NEIN, es sind leider die Battrien, die teuer sind.

Ein E-Auto ist eigentlich billiger, weil einfacher, leichter und viiiiiel weniger Teile!

Nur die Batterien sind irre schwer und kosten (zwischen 10-50.000Eur - je nach Technik und Energiedichte, etc.)... aber das wird fast täglich in der Forschung optimiert derzeit!

Bis dahin eben die Batterien leasen, wie bei Renault und demnächst VW

in der Anschaffung!

im Betrieb sind sie allerdings viel billiger!
Somit kann ich mir eine höhere Leasingrate oder Kreditrate leisten!
Ich werde beim nächsten KFZ kauf ins kalte Wasser springen und mir etwas elektrisches besorgen ;)

allein das konzept 'pendler' ist hinterfragenswert schwachsinnig.

Das musst mir aber bitte erklären wieso das schwachsinnig ist - danke im voraus!

würde mich auch interessieren ...

leider gibt es kaum mehr Arbeitsplätze welche man sein gesamtes Arbeitsleben besetzt! Insofern ist es schwierig, in direkter Umgebung zur Firma zu wohnen. Vorallem wenn Ehepartner in verschiedene Richtungen zur Arbeit müssen ...

Das "Pendlerwesen"

ist ein Phänomen, welches erst durch die Massenmotorisierung (bedingt durch billige Energie (Öl)) ermöglicht wurde.

davor ...

hatte man auch nich 2 volle Arbeitskräfte pro Haushalt, oder wohnte bei den Dienstgebern als Magt oder Knecht ...

Dafür leben und arbeiten

heute die meisten Menschen in Ö in Städten. Und dafür sind Öffis, Rad und Fuß wesentlich besser geeignet.

Und so wie es heute keine Magd und keinen Knecht mehr gibt, so wird es eventuell (!) in 100 Jahren kein Autohaus mehr geben... .

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