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Sydney - In Australien dürfen Zigaretten demnächst nur noch in olivgrünen Packungen ohne Markennamen verkauft werden. Gegen diese Vorschrift hat unter anderem der Besitzer der Camel-Marke, die Tabakfirma JT International SA, geklagt. Damit verletzt die Regierung das geistige Eigentum der Tabakfirmen, argumentiert sie. Am Dienstag ging der Streit vor das höchste australische Gericht in Canberra.
"Uns ist klar, dass die Welt uns zuschaut", sagte Generalstaatsanwältin Nicola Roxon vor dem Gerichtsgebäude. "Wir hoffen, dass das Gesetz dieser Herausforderung standhält." Länder wie Großbritannien, Neuseeland und Kanada planen ähnliche Gesetze.
In Australien haben ein Werbeverbot, hohe Tabaksteuern und andere Maßnahmen die Zahl der Raucher deutlich reduziert. Bei Männern ging der Anteil der Raucher an der Gesamtbevölkerung von 40 Prozent 1983 auf jetzt 16 Prozent zurück, bei Frauen von 32 auf 14 Prozent.
Auch British American Tobacco und Philip Morris kämpfen gegen die australischen Vorschriften. "Wir sind zwar für effektive Tabakregulierung, aber wir sind gegen Bestimmungen, die Erwachsene davon abhalten, Tabakprodukte zu kaufen und zu konsumieren oder die das Funktionieren des legalen Tabakmarktes unnötig behindern", schrieb Philip Morris in einer Stellungnahme, als das Parlament über das Gesetz debattierte. (APA, 17.4.2012)
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dass dur das NIHCTherzeigen des Logos/Schriftzuges das geistige Eigentum verletzt werde.
Würde die Australische Regierung Plakate mit Camelschriftzug und Kamel drucken und dazuschreiben "das tötet Euch", dann würde ich verstehen, dass JTI sich wegen Verletzung des geistigen Eigentums, der Trademark oder meinetwegen wegen angeblicher übler Nachrede aufregt.
Das erinnert mich irgendwie an das Piraten-Argument der Contentindustrie. Nur ist hier das Nicht-Zeigen der Piratenräuberische Verbrecherakt.
Interessant auch, dass erst ca. 1961 die ersten Publikationen über die Schädlichkeit des Tabakrauchens herauskamen, und es über 50 Jahre benötigte um die Tabakindustrie in ihre sozialen Schranken zu verweisen. Olivgrüne Packungen sind eben der fast letzte erforderliche Akt dazu. Good Bye dann, und keine real getöteten Väter und Mütter mehr, oder ein zerstörter Ruhestand, etc.
Die Tabakindustrie sind die bösen Piraten in Realität.
So ungefähr....
... wenn dann statt ca. 2000 giftigen Substanzen nur mehr ca. 1999 giftige Substanzen im Rauch wären...
Nikotin läßt sich übrigens (zumindest in fast ganz Europa ausser Österreich) auch ohne Gentechnik weitgehend vermeiden.... ich verrate aber nicht wie!
;-)
wenn ich nur die zigaretten/zigarren rauchen würde die mir wirklich schmecken (zum kaffee, obwohl ich selten kaffee trinke, zu einem guten glas rotwein, nach einem guten essen) dann wären diese mengen eher irrelevant im gegensatz zu 1-2 packerln am tag wegen der sucht
Die Frage war, wieso Verpackungen von Kaffee, Schoki und Cola vereinheitlicht werden soll.
Diese Produkte werden ja üblicherweise nicht inhaliert.
Dass man dies könnte ist klar.
Man kann auch Tabak essen oder mit dem Auto auf 2 Rädern fahren.
Ich habe versucht beim Artikelthema zu bleiben, denn in diesem geht es um Zigarettenpackungen die vereinheitlicht werden.
Zigarettenrauch wird inhaliert.
Wenn also Vereinheitlichungen der Verpackungen von Cola, Schoko und Kaffee gefordert werden, dann stellt sich die Frage, ob diese, ähnlich wie Zigaretten, konsumiert werden. Wir haben gesehen, dass dies nicht der Fall ist, obwohl es prinzipiell möglich wäre.
Wir können zusammenfassend sagen:
Yossarian ist ein Troll.
Die Verpackung von Zigaretten soll vereinheitlicht werden, weil der Konsum gesundheitsschädlich ist und daher nicht mit einer Verpackung als Marketininstrument werden soll.
Meine Frage war, wann dies für andere Produkte wie Schokolade, Cola, Alkohol etc. kommt. Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf sind die grossen Krankheiten der Gegenwart und werden durch genau solche Produkte verursacht.
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