Die "holografische" Wiederauferstehung des Tupac Shakur

17. April 2012, 10:12
  • Der virtuelle Rapper Tupac Shakur bei seinem Aufritt im Rahmen des Coachella-Festivals.
    foto: google / youtube

    Der virtuelle Rapper Tupac Shakur bei seinem Aufritt im Rahmen des Coachella-Festivals.

Viel diskutierter "Live"-Auftritt des 1996 erschossenen Rappers bei Coachella-Festival

Es passiert nicht alle Tage, dass ein schon vor mehr als 15 Jahren verstorbener Musiker von den Toten aufersteht - und sei es auch nur virtuell. Entsprechend darf es eigentlich nicht weiter verwundern, dass der "Auftritt" des Rappers Tupac Shakur beim Coachella-Festival für einige Aufregung im Web gesorgt hat.

Reaktionen

Rund 5 Minuten dauerte der Spuk in dem ein recht real wirkendes, dreidimensionales "Hologramm" von Tupac über die Bühne huschte, das zwei der Klassiker des Rappers zum Besten gab: "Hail Mary" und "2 of Amerikaz Most Wanted", dies zum Teil im Duett mit (dem realen) Snoop Dogg. Schnell verbreitete sich die Nachricht über den "Geister-Auftritt" in den diversen sozialen Netzwerke, die Reaktionen reichen dabei von "begeistert" bis zu "pietätlos".

Aber auch über die technische Implementation lässt sich trefflich diskutieren, handelt es sich doch bei dem virtuellen Tupac genau genommen gar nicht um eine Hologramm, wie Arstechnica betont. Viel mehr sei hier eine altbekannte Illusion namens "Pepper's Ghost" genutzt worden, die aus einer cleveren Kombination von Licht und einer Glasplatte einen Geister-Effekt entstehen lässt. Dieser Trick geht auf Henry Pepper zurück, der diesen bereits ca. 1860 zum ersten Mal vorführte.

Umsetzung

Im konkreten Fall wurde dies natürlich mit einer gut gemachten 3D-Animation und alten Live-Tracks von Tupac kombiniert. Auch hat man die Technik insofern adaptiert, dass statt einer Glasplatte eine spezielle Folie auf die gleichzeitig drei Full-HD-Bilder der Tupac-Animation mit satten 54.000 Lumen projiziert wurden. Das Coachella-Festival wurde dieses Jahr übrigens vollständig live auf Youtube gestreamt. (red, derStandard.at, 17.04.12)

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guter Ersatz für nen Pappkamerad

... hab so ein Hologramm eines Bediensteten bereits mal bei der Abfertigung am Flughafen Luton gesehen. Man muss tatsächlich öfters hinschauen um aus der Frontalansicht zu bemerken, dass es sich dabei um eine täuschende Spiegelung handelt. Erst von der Seitenansicht aus schrägem Winkel wirkt das ganze ziemlich 2D und nicht mehr real.

naja...

... wenn sie Kurt Cobain damit wieder für einen Auftritt auf die Bühne ins U4 "projezieren" könnten, dann würde ich vl. sogar hingehen.

Das Video wurde vom Nutzer entfernt... ;(

Ist der Westen also auch angekommen.

Japaner machen das ja schon lange; Stichwort 'Vocaloid' (http://www.youtube.com/watch?v=D... XO7KGHtjI)

geiler crap :)

CV01 Hatsune Miku - World is Mine Live in Tokyo, Japan

http://www.youtube.com/watch?v=DTXO7KGHtjI

Miku's Stimme gibts hier zu kaufen (ca. 125€)

http://www.amazon.co.jp/dp/B000VC... Z75A365911

Is halt komplett japanisch, da hilft auch kein Übersetzungsprogramm mehr...

schräg...

shittiest video ever ...

oder spackt das nur bei mir so rum?

Technisch gut gemacht - kann man das Publikum sicher überraschen.

Die Musik ist und bleibt Müll.

Absolut korrekt.

Absolut erbärmlich

Was sie hier von sich geben.

tut mir leid, aber sie san echt a fester koffer!

Sie verstehen die Musik einfach nicht.

Wir auch.

Tun Sie sich halt bei Ihrer naechsten Oper (?) nicht zu sehr ins Hoeschen machen vor lauter vermeintlichem Elitarismus...

Ich bin ein Weißer aus behütetem Haus. Ich höre Metal. Und Opern. Und Lady Gaga.

Und als Lady-Gaga-Hörer finden sie Tupac-Songs Müll...? Ich glaub ich hör da grad ein Glashaus zu Bruch gehn...

Metal: OK
Oper: nicht so meines
Lady Gaga ist definetive nicht meines

Ich bin mehr fuer CombiChrist

Mein Beileid.

Das heißt:

Yo down keep it real
bi-atch
Beileid
Peace out. Yo.

arm...

Ihr lest alle den Standard und impliziert damit, dass ihr einem gewissen Niveau bei diversen Tageszeitungen entgehen wollt und sobald es um eine junge Musikrichtung geht, fallen solche Töne... entäuschend

Ooooh, wie bist du laecherlich...

Niemand redet so, ausser vielleicht ein 13-jaehriger Vorstadtmoechtegerngangsta.

Und daher duerften Sie auch Ihre "Idee" von der HipHop-Kultur haben...

Bemitleidenswert.

Naja, das ändert aber nichts daran, dass Hip-Hop Musik aus der Gosse für die Tonne ist.

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