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Wien - Peter Pilz will die Piraten ins Grüne Boot holen. Der Sicherheitssprecher der Grünen tritt in der "Kleinen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) dafür ein, bei der Nationalratswahl im Jahr 2013 Kandidaten der Piratenpartei auf die Grünen Wahllisten zu setzen - "und zwar auf absolut wählbaren Plätzen". Die Parteispitze wälzt entsprechende Pläne offenbar - zumindest noch - nicht. "Ich weiß davon nichts", sagte Bundesgeschäftsführer Stefan Wallner der "Kleinen Zeitung". Die in Deutschland zuletzt erstaunlich erfolgreichen Piraten hatten am Sonntag bei der Innsbrucker Gemeinderatswahl erstmals ein Mandat errungen. (APA,16.4.2012)
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sie sitzen da leider dem irrtum auf, dass die grünen immer noch einer protestpartei ähnlich sind, wie es bei den piraten der fall ist.
das ist ein irrtum. die grünen sind teil des establishments und werden daher von protestbewegungen wie dieser genauso attackiert wie die großparteien
Gerade beim Thema Datenschutz sind Grüne und Piraten 100% einer Meinung und haben laut Standard auch schon einige Protestaktionen gemeinsam durchgeführt.
auch werden die mandatare (Kandidaten für Mandate) bundesweit und auch in den Landeslisten basisdemokratisch gewählt.
In den anderen Parteien bestimmen Vorstände in Hinterzimmern die Liste, die dann eventuell als Gesamtes von der Basis "abgesegnet" wird.
Somit wäre gerade das Versprechen von Pilz, Piraten-Kandidaten auf sichere Listenplätze zu heben, ein aushebeln dieser Regelungen.
Welch Ironie eigentlich, wo doch auch die Piraten basisdemokratisch funktionieren...
Was soll das bitte den Grünen bringen? Schon das Pilz´sche Projekt, Balluch auf die letzte NR-Liste zu bringen, war ein Demobilisierungsprojekt für Wechselwähler. Das jetzt würde noch weniger funktionieren. Die Piraten sind eine Marke ohne Inhalt, die im wesentlichen bei Nicht-Wählern und apolitischen jungen Zielgruppen, die sonst HC auf den den Leim gehen, ihr Potential haben. Wenn man sich die Personen anhört und anschaut, dann würde ich mit jeder Liste einen großen Bogen darum machen.
Die Internetgeneration ist schlau genug sich nicht vor den Karren der
"Antiheteronormativen, antiklerikalen, gendergerechten selbstverliebten Bürgerschikanierenden" Grüninnen spannen zu lassen.
Wenn ich die Wahl habe zwischen
- Mariahilferstraßenchaos
- Strachegassenbeschwerde
- Genderwahn
und
- Freiheit des Internets
- Protest gegen Bürgerbespitzelung, ACTA, INDECT, etc
- echter, direkter Demokatie
na was werd ich wählen.
Freiheit des Internets heißt frei von Zensur, Zugangsbeschränkung, Bespitzelung, Zugriffsprotokollierung, etc.
Das Urheberrecht will niemand aufheben, aber wenn jedesmal, wenn die Rechte auf div. Disney Produkte zeitlich ablaufen, die Politik lobbyiert wird um den Schutz (jetzt schon 70 Jahre!) nochmal zu verlängern, dann gibt das schon zu denken.
Für Grüninnen ist so ein Thema zu kompliziert. Technik + Recht, das geht weit über "Ringstraße mit Rasenziegeln belegen" hinaus, da können die Grüninnen nichts ernsthaftes beitragen.
er wirds zwar niemals tun, aber ein wechsel von pilz zu den piraten wäre der knaller.
der "alte" pilz ist noch immer mehr revoluzzer als der grüne nachwuchs, welcher durch spiessigkeit manchesmal sogar die VP in den schatten stellt. die grünen sind mittlerweile genauso angepasst wie die altparteien und was in wien leider geschoben und gemauschelt wird seitdem sie in der stadtregierung sind ist auch mehr als enttäuschend. wo und wie die grünen dienstposten im rathaus besetzen übertrifft die vielgescholtene parteibuchwirtschaft der vergangenheit bei weitem.
Pilz sollte lieber mit der KPÖ und der SLP eine gemeinsame Liste machen. Dazu kommt noch die Pfarrerinitative und ein paar NGOs. Bei den aktiven Tierschützern müsste er allerdings vorsichtig sein. Der Trick zog bei der letzen Wahl nicht so gut
http://maennerpartei.at/
im übrigen ist es sachlich falsch, was Du sagst.
- im NR sitzen soviel ich weiß für die Grünen 10 Männer und 10 Frauen
- 6 von 9 Landessprecher sind Männer
- Landes und Gemeindelisten sind normalerweise 50 : 50 besetzt
und, no na, nach einem Jahrzehnt vdb ist jetzt für ein paar Jahre halt eine Frau Bundessprecherin
Wenn Dich das abschreckt, dann sind die Grünen halt nicht deine Partei. Zum Glück (für Dich) gibt auch noch andere ...
dass ihn das geschlecht der handelnden personen aufregt als vielmehr die inhalte der aktuell handelnden.
und dass eine frau bundssprecherin ist ist ja begrüßenswert, aber das heißt noch lange nicht, das glawischnig die richtige dafür ist.
Auch wenn bei den Grünen Männer arbeiten, ist es dennoch eine Partei, die Frauen bevorzugen und Männer benachteiligen will. Das hat mit Gleichberechtigung nichts zu tun. Das ist unverhohlene Diskriminierung durch das Herunterleiern von Unwahrheiten.
eine partei die männer bevorzugt ist genauso abzulehnen, wie eine die frauen bevorzugt.
wobei es bei einer partei, die regierungsanspruch stellen möchte ungleich gravierender ist.
das männer in der partei tätig sind hat mit dem thema nix zu tun, und wohl leider auch nicht viel einfluss auf das parteiprogramm.
Posten und Listenbesetzungen sind es ja nicht, sind wir uns da einig?
PS: es ist absurd, Kritiker der Grünen mit FPÖ-Wählern gleichzusetzen (wie es hier immer wieder passiert). Aber die Kritik muss dann schon ganz konkret begründet sein. Jetzt interessiert mich einfach an zwei, drei Beispielen, wo Frauen bevorzugt werden, bitte.
JEDE festgelegte quote ist eine massive geschlechterbezogene bevorzugung.
nehmen wir etwa die quotenregelungen in staatlichen organisationen etwa an universitäten.
wenn sie sich als frischer absolvent bei einem technischen studium etwa für eine assistenten-stelle als mann bewerben und auch nur EINE EINZIGE frau bewirbt sich für diese stelle, werden sie mit sicherheit diese stelle nicht bekommen...
auch wenn sich 30 männer bewerben mit selben fähigkeiten bewerben, es wird IMMER die frau genommen.. die wahrscheinlichkeit für männer liegt hier nicht bei 1:30 sondern bei 0.
DAS ist eine klare bevorzugung. quoten-denken ist diskriminierung.
vielleicht in deiner eingeschränkten sichtweise.
wer die österr. innenpolitik und die grünen in den letzten 25 jahren beobachtet hat, weiß dass deine aussagen schwachsinn sind. die grünen haben sich für die anliegen der piraten schon eingesetzt, da waren die meisten der jetzigen piraten noch im kindergarten.
die grünen waren einmal vor langer zeit eine links ökologische partei.
viele aktivisten kamen von der sp.
vom linken flügel.
nach und nach wurden sie aber von den bürgerlich konservativen kräften eingenommen.
dazu kamen die frauen.
wenn man bedenkt, welche frauen die politbühne besetzen, fekter, rauch kallat, bandeon-ortner, karl,
mikl-leitner, gehrer, plassnik, klassnik, da wünscht man sich keine frauen mehr in der politik.
eine absolute negativ auslese.
van der bellen war der absolute tiefpunkt, bis zur heutigen grünpartei.
sie koaliert sogar mit dem todfeind von einst, der övp.
Also dieses Argument ist wirklich schwach - denn wen ich mir so die Männer ansehe, die "weit oben" sind, schaut es auch nicht gut aus: Strache, Feymann, KHG, Scheuch - die will man doch eigentlich auch nicht?
Bei den Frauen fehlt natürlich die Rudas als eigentlich ziemlich inakzeptabel. Zumindest von Fekter & Plassnik hatte ich aber bislang keine allzu schlechte Meinung.
ederer, firnberg.
das ändert aber nix an der tatsache, dass frauen im direkten verhältnis als absolut negativ, asozial und rücksichtslos auffallen.
was aber durchaus logisch ist.
nur absolut rücksichts und ehrlose frauen können sich durchsetzen.
ob in der privatwirtschaft, inder politik und im krieg.
und wenn sie zu fekter und plassnik keine schlechte meinung haben, erklärt sich das wie oben beschrieben von selbst.
25 Jahre Tradition hindert die Grünen nicht, Hier und Jetzt den Karren in den Dreck zu fahren.
Meinem Gefühl nach haben die Piraten in Deutschland und Österreich das Wählerpotential angesprochen, das die Grünen in der politischen Mitte bzw im konservativen Bereich derzeit liegenlassen.
In der Schweiz existiert mit den Grünliberalen seit einigen Jahren ein ähnliches Konstrukt und gräbt den Grünen im Zentrum die Wähler ab.
die 20 jahre zuvor konnte ich sie problemlos wählen.
heute muss man als mann ja geradezu sadomasochistisch veranlagt sein, wenn man den grünen seine stimme gibt.
ich hab jetzt auch nochmal ein bisschen gesucht. für den 2010 wahlkampf finde ich nur ein "Frauenwahlprogramm". das "Männerwahlprogramm" scheint sich auf der homepage gut zu verstecken, vielleicht können sie als geübter beobachter dabei behilflich sein es zu finden?
gebem muss es ja eines, oder? schließlicht gibt es ja keine bevorzugung der frauenpolitik bei den grünen...
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