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Die Fragen stellte Stefan Brändle.
STANDARD: François Hollande scheint siegessicher. Sie auch?
Vallaud-Belkacem: Man kann sich nie sicher sein. Klar ist aber, dass Frankreich einen Wechsel will.
STANDARD: Anfangs bezeichnete sich Hollande als "Monsieur normal". War das ein Fehler?
Vallaud-Belkacem: Hollande ist einfach, moderat und zugänglich. Das Attribut "normal" meinte er im Gegensatz zur Privilegien- und Kastenwirtschaft Sarkozys.
STANDARD: Sarkozy moniert, Hollande sei nie Minister gewesen ...
Vallaud-Belkacem: Es ist nicht nötig, das Beispiel Barack Obamas her anzuziehen, um klarzumachen, dass es andere Fähigkeiten sind, die einen guten Präsidenten ausmachen.
STANDARD: Obwohl Hollande der Herausforderer ist, ist Sarkozy viel aggressiver.
Vallaud-Belkacem: Er hat es auch nötig. Hollande vertritt ein Projekt, eine Hoffnung. Dessen Ausgeglichenheit ärgert Sarkozy.
STANDARD: Will Hollande die Super einkommen wirklich mit 75 Prozent besteuern?
Vallaud-Belkacem: Ja, durchaus. Ei ne solche Steuer hat nichts Skandalöses an sich. Für Spitzenverdiener sind fiskalische Vorgaben nicht allein ausschlaggebend. Wir wollen hohe Vermögen nicht "bestrafen". Wir denken nur, dass alle Bürger im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Beitrag für das Gemeinwohl leisten müssen.
STANDARD: Hollande will den EU-Fiskalpakt neu verhandeln. Auch gegen den Wunsch Berlins?
Vallaud-Belkacem: Auch Angela Merkel ist jetzt bereit, über die Bücher zu gehen. Die Dinge bewegen sich. Warum soll es unmöglich sein, ein EU-Abkommen neu zu diskutieren, wenn es noch nicht einmal ratifiziert ist?
STANDARD: Wie schätzen Sie Sarkozys Kampagne ein?
Vallaud-Belkacem: Man muss es Sarkozy lassen: Er ist in der Lage, das Tempo zu bestimmen. Aber in der Sache zieht seine Masche schon längst nicht mehr. (DER STANDARD, 17.4.2012)
Gesetzestexte sollen "nicht nur Moden und Ideen des Augenblicks" widerspiegeln
Strafverfahren wegen Aufrufs zu Rassenhass: Ausschuss des EU-Parlaments stimmt für Aufhebung von Immunität
Aufrufe zum Putsch, Aktionismus gegen die Homo-Ehe, tödliche Attacken auf linke Aktivisten: In Frankreich verschärft sich der Disput zwischen links und rechts, während Nicolas Sarkozy auf seine Chance wartet.
Anklage wegen Gewalt mit Todesfolge - Französischer Premier ordnete Verbotsverfahren für rechtsextreme Gruppe an
EU-Parlament entscheidet Anfang Juli über Antrag Frankreichs
Verdächtige verhaftet - Mord an 18-Jährigem sorgt für Entsetzen
Centre Court mit Fackel gestürmt - Proteste auch am Neben-Court - Turnierdirektor: "Diese Leute sind einfach Taugenichtse"
Gründer Menard tritt bei Wahlen in Frankreich für Front National an
Verfassungsrat weist Beschwerde der Opposition ab, Präsident Hollande unterzeichnet Gesetz - Gegner planen für Ende Mai neue Proteste
Robert Menard tritt bei Kommunalwahl 2014 in Beziers an
Aufgrund einmaliger Vermögens-Sonderabgabe ab 1,3 Millionen Euro
Französische Regierung boykottierte Sitzung
Ein Jahr nach seinem fulminanten Wahlsieg versucht Hollande den Befreiungsschlag mit Reformen und einem Ministerwechsel
Spanien: "Logistischer Kern" von Untergrundorganisation zerschlagen
Auch Entfernung aus Verfassung geplant
Interkontinentalrakete für sechs Atomsprengköpfe vor der Bretagne gestartet
Die Fremdenlegion ist mehr als ein Mythos, in aktuellen Konflikten wie in Mali steht sie an der Front. Jüngst feierte die sonderbarste Truppe der Welt den 150. Jahrestag eines Scharmützels, das auch Österreich betraf
Steuerflucht wird schärfer als bisher bestraft - Neu geschaffener Finanzstaatsanwalt
Zehntausende demonstrieren in Paris gegen die "Austeritätspolitik" von Präsident Francois Hollande
Ausschreitungen nach endgültigem Beschluss der Reform durch Parlament
Nach einem Jahr im Élysée ist Frankreichs Präsident François Hollande auf einem politischen Tiefpunkt angelangt. Pariser Medien fragen: "Kann man noch regieren, wenn man so unpopulär ist?"
Ehe für gleichgeschlechtliche Paare trotz massiver Proteste auch im Senat beschlossen - Adoptionsrecht weiter umstritten
Gegen massive Widerstände hat die Nationalversammlung die Eheschließung für Homosexuelle definitiv zugelassen
Nach Budgetminister Jérôme Cahuzac gerät nun auch François Hollandes Wahlkampfmanager Jean-Jacques Augier ins Zwielicht
Angreifer war aus psychiatrischer Klinik geflüchtet
nach dem Libyenkrieg der ja noch immer stattfindet, der hat sich von Ghaffis gebunkterten Milliarden sicherlich eine Scheibe abgeschnitten und wie der Kolonialist das Öl unter den Nagel gerissen mit Cameron zusammmen.
Ich finde Hollande mit seinen Ideen gut die Reichen zu besteuern, was sich die Deutschen nie getrauen würden. Die Franzosen haben Sarkozy satt, der wird seine Quittung bekommen, was ihn genausowenig jucken wird wie einen Herrn Grasser, weil der hat sich ebenso korrupt steinreich gemacht für seine Carla.
Aber Franzosen haben eben eine andere Mentalität, die genauso wie in der BRD in Österreich nicht vorhanden ist. Da sind die Bürger "obrigkeitshörig"
und gehen nicht zu 100 000en auf die Strasse wie es oft schon war in Paris
die sozialisten haben seit jahren kein anderes programm als den antisarkozismus, aber die ump ist 'aggressiv'. personen aus dem kreis der ump werden auch schon mal mit den nazis gleichgesetzt, aber sarko ist 'aggressiv'. hmm. interessant.
das problem der sozialisten ist, dass ihre ideologie von der realität marginalisiert wird und viele sozialisten unterbewusst angst davor haben, mit einer präsidentschaft in dieser schweren zeit ganz einfach überfordert zu sein. genau deshalb bin ich mir auch ziemlich sicher, dass hollande untergehen wird. wer will schon einen stotterer als präsidenten der wie ein verunsichterter achtjähriger wirkt, dem man das pausenbrot geklaut hat ;)
sieben ziemlich dürftige fragen und ebensolche antworten. dann kann ich gleich die krone zur hand nehmen. wäre wohl mmn besser gewesen, das gar nicht zu bringen. an tagen wie diesen frage ich mich, was aus dem standard geworden ist. war mal ein echtes konkurrenzblatt zur presse. war.
ich glaube supereinkommen meint alles über 1 mio euro brutto/jahr. diese einkommen will hollande in zukunft mit 75% besteuern.
http://www.zeit.de/politik/a... -wahlkampf
... bis sie schliesslich einen topf sehen auf dem 'salaires' steht. und dann kommt der wonnepfropfen hollande daher und hebt den spitzensteuersatz auf 75%. sie können förmlich zusehen wie es im topf zu brodeln beginnt. blasen steigen auf, schweben ein stück in die luft um schliesslich zu platzen. bevor sie platzen, sehen sie gerade noch, dass die blasen beschriftet sind: 'emplois', 'augmentations', 'primes' ... und plötzlich zittert der topf und teilt sich in zwei töpfe: 'salaires france' und 'salaires chine' ...
und hollande reibt sich vergnügt die hände weil er die finanzierung der neuen arbeitslosen so 'geschickt' finanziert hat ;)
soll ein vergleich mit obama was positives sein? wenn ja, dann sind die sogenannten "sozialisten" in frankreich bloß pseudo-sozialisten... ob sarkozy oder hollande, macht da genau so wenig unterschied wie zwischen spd und cdu, die ja sogar vor nicht all zu langer zeit gemeinsam regiert haben!
Viele Franzosen sind sich bei so einem Vergleich mit Obama bewusst, dass dessen Politik von der Krise mehr als überschattet wird.
Frankreich steckt zwar nicht so tief in der Krise wie die USA, dafür aber weit gründlicher.
So gesehen, wissen die Franzosen auch, dass sie Hollande eigentlich nur enttäuschen kann, dass das aber bei jedem Kandidaten so wäre (beim einen eben mehr, beim anderen weniger).
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