Breivik inszeniert sich vor Gericht

Reportage | 16. April 2012, 18:08

"Er selbst ist der wichtigste Zeuge" - Der Attentäter scheint weite Teile der Verhandlung sichtlich zu genießen

Die Verteidigung bat am ersten Prozesstag in Oslo um Verständnis, dass Anders Behring Breivik, dem 77 Morde angelastet werden, sich ausführlich zu seinen Taten wird äußern dürfen. Ihr Mandant lächelte bei Gericht immer wieder.

 

Eva Kathinka L. war 17 Jahre alt, als sie Anders Behring Breivik auf Utöya zum Opfer fiel. Als Staatsanwältin Inga Bejer Engh zum Prozessauftakt gegen den mutmaßlichen Massenmörder am Montag die Namen der Opfer verliest, hört sich das so an: "Eva Kathinka L., geboren am 2. Juli 1994. Sie befand sich auf dem ,Liebes-Pfad‘. Sie wurde von zwei Schüssen getroffen, einem Schuss in den Hals und einem Kopfdurchschuss, der das Gehirn schädigte. Sie starb an den Kopfverletzungen."

Eine Stunde lang beschreibt die Staatsanwältin am Amtsgericht Oslo mit klinischer Präzision, wie Menschen beim Bombenanschlag im Regierungsviertel in der Hauptstadt starben und wie Breivik anschließend Jugendliche auf der Ferieninsel Utöya ermordete. Insgesamt 77 Menschen kamen ums Leben. Auch die Namen derer, die bei den Anschlägen zum Teil schwer verletzt wurden, werden an diesem ersten Tag des auf zehn Wochen anberaumten Prozesses genannt.

Während der Aufzählung hält Breivik den Blick unbewegt auf die vor ihm liegende Anklageschrift gerichtet. Weite Teile der Verhandlung scheint er hingegen sichtlich zu genießen.

Mit hochgestrecktem Arm

Zu Beginn seines Auftritts vor Gericht präsentiert er sich mit hochgestrecktem rechtem Arm; mehrfach umspielt ein Lächeln seinen Mund, als Filmaufnahmen von Chaos und Zerstörung kurz nach dem Bombenanschlag im Regierungsviertel gezeigt werden. Bei der Vorführung des von ihm erstellten zwölfminütigen Films, der vor einem "islamischen Invasion in Europa" warnt, bricht er in Tränen aus. Die Staatsanwaltschaft will für Breivik wegen der Ausführung von Terrorhandlungen die Einweisung in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung erreichen. Unter anderem, so Staatsanwalt Svein Holden, ziehe man in Zweifel, dass ein von dem Islamhasser beschriebenes geheimes Netzwerk Gleichgesinnter tatsächlich existiere.

Breivik bekennt sich "nicht schuldig". Er gebe die Taten zu, bekenne sich jedoch nicht als strafschuldig. Stattdessen will der erklärte Islamhasser in Notwehr gehandelt haben. Die Frage nach Breiviks Zurechnungs- und somit Schuldfähigkeit wird die wichtigste in dem Prozess sein. Die Anwälte des 33-Jährigen plädieren auf dessen ausdrücklichen Wunsch hin auf Schuldfähigkeit. Die Verhandlung in Oslo wird in siebzehn weitere Gerichte übertragen, von wo sie Angehörige und Überlebende verfolgen können. Landesweit stehen ihnen dabei Krisenteams bei.

Einen makabren Höhepunkt erreicht der erste Verhandlungstag am Nachmittag mit der Rekonstruktion dessen, was am 22. Juli 2011 auf Utöya geschah. Zu hören sind unter anderem die Telefongespräche, die Breivik von der Insel aus mit der Polizei führte. Als der verzweifelte Anruf eines Mädchens eingespielt wird, das von dem immer näherkommenden Täter berichtet, während im Hintergrund Schüsse zu hören sind, scheint die Zeit im Gerichtssaal stillzustehen. Breivik lächelt.

Ab heute, Dienstag, wird der mutmaßliche Massenmörder fünf Tage lang Zeit haben, seine Taten zu erklären. Breiviks Anwalt Geir Lippestad bittet die Angehörigen der Opfer um Verständnis: "Wir verstehen, dass es für die Hinterbliebenen schwer ist, seine Erklärungen anzuhören", so Lippestad. Zum einen stehe es in einem Rechtsstaat aber jedem Angeklagten zu, sich zu äußern.

"Kein Mikrofon bieten"

Zum anderen will man Breivik laut Lippestad "kein Mikrofon bieten", sondern auf seine Taten fokussieren: "Deshalb ist seine Version wichtig - er selbst ist der wichtigste Zeuge." Dazu will die Verteidigung Zeugen aus der rechtsextremistischen und der islamistischen Szene vernehmen.

Nach der Erklärung von Breivik will das Gericht im April zunächst explizit den Bombenanschlag in Oslo behandeln, bevor im Mai die Geschehnisse auf der Insel Utöya im Vordergrund stehen sollen. An drei Tagen zum Ende des Prozesses soll die Frage der Zurechnungsfähigkeit behandelt werden. Allerdings könnten sich noch einige Veränderungen ergeben: Vergangenen Freitag hat die Verteidigung laut Lippestad insgesamt weitere 1000 Seiten Beweismaterial erhalten, das sie ins Prozessprotokoll aufgenommen sehen will. Laut Staatsanwaltschaft wird auch die Mutter des Angeklagten aussagen, was sie bisher strikt abgelehnt hatte.

Hat man Breivik an diesem ersten Verhandlungstag trotz erklärt gegenteiliger Ambitionen nun nicht doch eine allzu große Bühne geboten? War es nötig, vor Gericht sein Video abzuspielen? Ja, so Staatsanwältin Inga Bejer Engh vor der Presse: Man habe lange über diese Frage diskutiert. Aber: "Dieses Video zeigt, wer er ist, was er repräsentiert. Um das deutlich zu machen, sind alle Beweise wichtig." (Anne Rentzsch aus Oslo /DER STANDARD, 17.4.2012)

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zum heutigen tag finde ich diese darstellung sehr gelungen:

http://www.spiegel.de/panorama/... 60,00.html

Und weg.

Ich glaube nicht, dass der Psychopath dem Land noch lange auf den Nerven liegt. Irgendeiner wird dem Oberirren in den nächsten Wochen den Garaus anschaffen.
Da würd ich glatt a Zehnerl riskieren.

Genau da wollte der hin.

Und jetzt muss man ihn und seine Ideologie schön vorführen und ad absurdum führen.

Und natürlich seine "Vordenker" - die Hetzer und Rassisten - beim Namen nennen.

warum "mutmaßlich" ?
hört bitte mit dem Schwachsinn auf!
er ja gestanden, bekennt sich aber "nicht schuldig" - getan hat er es! also nichts mit "mutmaßlich"

Offensichtlich ist da der norwegische Staat mit seinen humanen Gesetzen überfordert

Jetzt kriegt dieser grinsende Massenmörder( plädiert auf Unschuldig, Notwehr) tatsächlich auch noch die mediale Bühne, seine Taten zu preisen und die Angehörigen im Gerichtssaal anzulächeln.. Bitte, der Wahnsinnige hat >70 Menschen hingerichtet. Kann man den bitte so behandeln, wie er es verdient hat ??

Die Polizei hat es übersehen, den aus Notwehr zu erschiessen, nun aber bitte ab ins schlimmste norwegische Häfn (wird wahrscheinlich eh so eine Art Hotel sein) und einen schnellen Prozess ohne Medien und Publikum. Dann ewig weg mit dem Kerl.

Breivik hat schon verloren.

Gerade weil der norwegische Staat seinetwegen nicht vom Rechtsweg abschwenkt.

Als ob der Staat diesem Irren etwas beweisen müsste...

Mal ehrlich, Norwegen wäre egal ob mit oder ohne Breivik nicht plötzlich zur Lynchjustiz zurückgekehrt, insofern ist es lächerlich zu sagen, durch Breivik hat der norwegische Staat gewonnen, weil er noch immer auf Rechtstaatlichkeit fußt. Einen Gewinner gibt es in einem Prozess über eine Tat, bei der 77 Menschen ihr Leben verloren haben garantiert nicht.

Der Staat soll ja nicht vom Rechtsweg abschwenken, sondern

der Staat soll seine Gestze so auslegen, dass in solchen Fällen eine Gerichtsverhandlung ohne Öffentlichkeit, ohne Medien, ohne Kameras stattfindet. Weiters würde ich dafür sorgen , dass sein "literarisches Erbrechen" nie an die Öffentlichkeit gelangt. In Norwegen muss der ja nach 21 Jahren freigehen. Stellt euch vor, der macht mit seiner "Biografie" noch ein Vermögen....

Hallo, der hat 70 Jugendliche gemetzelt.

Also, der soll doch wirklich bestraft werden !! Natürlich gesetzeskonform, aber mit reformierten Gesetzen. Man darf den Breivik nicht behandeln wie einen Ladendieb. Da gehören grössere Unterschiede gemacht.

Exakt. Der zivilisierte Rechtsstaat darf es sich nicht so leicht machen wie es der Angeklagte hier mit seinen Taten getan hat.

Stimmt, allerdings muss auch ein Rechtsstaat vor Angreifern geschützt werden - da stellt sich eben die Frage ob das gelingt wenn man jemanden wie Brevik nur für zwei Jahrzehnte einsperrt.

Das ist sicherlich richtig. Ich habe meine Wortmeldung eher auf die Verhandlung bezogen.

Dass Norwegen mit diesen eher milden Strafen bei solchen irren Straftaten in ein Dilemma kommen könnte, sehe ich auch. Das ist in der Tat in diesem Fall nicht sehr befriedigend.

Dennoch muss dem ein faires Verfahren gewährleistet werden, Rachegelüste hin oder her.

Dennoch muss dem ein faires Verfahren gewährleistet werden, Rachegelüste hin oder her.
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Natürlich, allerdings muss diesem Verfahren auch nicht eine derartige Aufmerksamkeit gewidmet werden - um eben dem Angeklagten keine öffentliche Bühne zu bieten.

Da x-beliebige andere öffentliche Verfahren auch nicht von der Presse breit getreten werden, sehe ich jetzt kein Problem hier die Presse abzuziehen.

Auch in Norwegen gibt es sowas wie die "Sicherheitsverwahrung".

Die Wahrscheinlichkeit, dass der jemals wieder raus kommt, dürfte also so oder so irgendwo in der Nähe des absoluten Gefrierpunktes liegen.

Das Problem mit der Sicherungsverwahrung ist dass sie gegen europäisches Recht verstößt. Im Moment kein Problem, sollte Norwegen allerdings der EU beitreten (unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich) könnte es da evt. zu Konflikten kommen..

Und inwiefern hat Breivik verloren? Der Typ hat den "Multikulturalismus" kritisiert und nicht die luxuriösen Haftbedingungen.

wie paßt das zusammen?

"Die Anwälte des 33-Jährigen plädieren auf dessen ausdrücklichen Wunsch hin auf Schuldfähigkeit."

"Bekannte sich *nicht schuldig* und erkannte Gericht nicht an"

wird er als geisteskrank eingestuft

dann heißt das bis ans lebensende in der psychiatrie und gaga-drogen ohne ende - lebendes gemüse sozusagen.

schuldfähig heißt, im fall eines schuldspruchs 21 jahre häfn und er kann seine abartigkeiten regelmäßig an journalisten verkaufen.

Naja...das Problem ist bei schuldfähigkeit bekommt er maximal 21 Jahre....ich glaube nicht das so ein mensch geheilt werden kann....also sollte doch eine sicherheitsverwahrung auf lebenslang erreicht werden...

Schuldfähigkeit ist nicht gleich schuldig.

Wer regelmäßig Zeitung liest ist krass im Vorteil!

Er fürchtet sich vor der Psychiatrie. Wenn er als unzurechnungsfähig eingestuft wird, kommt er in eine geschlossene Abteilung - und davor hat er mehr Bammel als vor 21 Jahren Haft.

Wieso wohl...

Weil er ein Hero sein will und nicht als geisteskrank hingestellt werden will. Ist wohl nicht schwer zu verstehen.

Zudem will er wohl nicht in eine Anstalt in der er von momentanen Rechtswegen für immer festgesetzt werden kann.
Lebenslang in Norwegen, sprich 21 Jahre verspricht für ihn zumindest einen Hoffnungsschimmer.

Wobei ich mir nicht vorstellen kann das er so oder so jemals rauskommen wird.

Ken Rusell

seltsamerweise ist mir bei ihrer beschreibung
gleichzeitig "Eureka" "Gotic" und der Film eingefallen
indem Marylin Monroe Albert Einstein die Welt erklärt

Ich glaube nicht das er es angenehm haben wird im Gefängnis mit seinen mitinsassen.

du guckst zu viele (schlechte amerikanische) filme und "dokus".

Ach, wenn man dann tatsächlich jemanden kennen lernt, der 15 Jahre Stein ausgefasst hat, weiß man, dass da so einiges nicht übertrieben ist...

Die Norweger haben auch ziemlich an Patschen: Nicht nur dass der Koffer maximal 21 Jahre ausfasst, nein es wird ihm auch noch eine riesige mediale Bühne gegeben.

patschen

ohne gerichtsverhandlung einfach in ein verlies sperren und den schlüssel wegwerfen gibts gott sei dank in europäischen staaten kaum.

Sie wissen aber schon, was diese Bestie verbrochen hat ?

Hier ist die norwegische Humanjustiz überfordert.

ja, weiß ich.

aber gesetze gelten für alle.

Jö, kennen Sie den Schuldspruch schon? Wie ists denn ausgegangen?

Bestie? Mensch! Aber interessanter Schutzreflex - die Tat war so unglaublich grausam, das kann einfach kein Mensch getan haben und muss eine Bestie sein. So muss man sich nicht mit dem "Bösen im Menschen" auseinandersetzten. Bestialisierung ist keine Lösung und Aufarbeitung sondern ein Wegschauen und Ignorieren.
Egal wie widerwärtig seine Tat war, er hat das Recht auf ein ordentliches Verfahren und das hat die Gesellschaft auch um sich nicht dem Vorwurf der Ungleichbehandlung auszusetzen. Es braucht hier ein rechtsstaatlich einwandfreies Urteil, streng nach allen formalen Kriterien. Nur so kann man zeigen dass ein sozial und gesellschaftlich hoch entwickeltes Land auch mit diesen Taten umzugehen in der Lage ist!
Lynchjustiz ist Mittelalter.

Genau und deswegen gibt es in den USA so gut wie keine Kapitalverbrechen mehr weil sich alle Ungustln so derart vor der Todesstrafe fürchten...

Keine Ahnung, aber davon viel.

Diese statistik möchte ich gerne sehen.
Es gibt nämlich keine zahlen die beweisen, dass ihn staaten, in denen die todesstrafe abgeschafft wurde die zahl der morde gestiegen ist. Oft hat sie sogar abgenommen. Das ist fakt.

ja nichts und.

Die Todesstrafe dient ja wohl kaum nur zur Abschreckung sondern soll sicher stellen dass solche Personen nicht nach paar Jahrzehnten weitere Taten verüben können...

Oder haben etwa die in Europa üblichen relativ kurzweiligen Haftstrafen eine abschreckende Wirkung?

Aber ich denke, dass - global gesprochen - Europa mit dem Strafvollzug, der auch Resozialisierung beachtet, nicht so schlecht fährt.

Dennoch bleibt das Risiko einer Wiederholungstat bestehen, was bei beispielsweise bei Straftaten wie Diebstahl "weniger" schlimm wäre als wie bei Mord.

Zudem stellt sich die Frage ob Straftäter wie Brevik überhaupt resozialisierbar sind bzw. die die norwegische Gesellschaft darauf reagieren würde.

Nein, da haben sie schon recht. Ich habe jetzt nicht explizit den Fall Breivik gemeint. Sondern eher allgemein gesprochen. Aber selbstverständlich gibt es vermutlich unzählige Täter, die nicht resozialisierbar sind. Aber das muss im Einzelfall betrachtet werden.

Eben, und für besonders "grausame" Fälle sollte es die Möglichkeit geben Täter durch die Todesstrafe dauerhaft von der Gesellschaft fern zu halten. Es sollte eine absolute Höchststrafe sein..

Willst du dieses Monster noch in seinen

Angriffen auf den Rechtsstaat unterstützen?

Gerade wegen seiner Taten ist es wichtig, dass diese in einem ordentlichen Prozess behandelt werden und er nach gültigem Recht verurteilt wird.

Gerade wegen seiner Taten muss die norweg. Gesellschaft nun beweisen, dass sie anders (besser) ist als Breivik und seinesgleichen und nicht einfach aus einer blindwütigen Wut heraus handelt - selbst, wenn diese Wut nur allzu verständlich und sicher nicht auf Norwegen beschränkt ist.

Oder willst du tatsächlich, dass dieser Typ schlußendlich doch noch gewinnt und wir unser System an ihn und seine kranke Gedankenwelt anpassen?

wir marschieren für den Rechtsstaat, bis alles in Scherben fällt

Und was stellen Sie sich vor? Faustrecht und Lynchjustiz?

Das würde Breivik gefallen, dann könnte er sich noch als Märtyrer fühlen - ist es das, was Sie wollen?

der fühlt sich sowieso als Märtyrer

Aber warum wollen Sie auf die Gefühle dieses "Menschen" Rücksicht nehmen? die sind mir sowas von wurscht.

Der Rechtsstaat gilt für jeden, auch für solche Monster.

Übrigens verdrehen die Sie die Tatsachen - den Rechtsstaat auszuhebeln, das ist es was Breivik will. Tatsächlich sind also Sie es, der in seinem Sinne argumentiert.

...ein fairer prozess ist ein fairer prozess...

...ich persönlich bin der meinung er hat sowieso keine existenzberechtigung...

aber was wäre, wenn jetzt plötzlich im laufe des prozesses islamisten auftauchen die seine version der geschichte bestätigen? das rechtfertigt zwar immer noch nicht sein verhalten, stellt jedoch die toleranz der europäischen gesellschaftssysteme in frage oder?

was ist dann?

wenn ein fanatiker des einen spektrums die weltsicht eines fanatikers des entgegengesetzen spektrums bestätigt, dann haben zwei fanatiker sich über ihre fanatischen fantasmen ausgetauscht. dadurch ist weder etwas bestätigt, noch begründet, noch legitimiert.

...stimmt...

jedoch - so denke ich halt - sollten bei offengelegten fantasmen entsprechende weiterführende untersuchungen angestellt werden - und diese unabhängig vom eigentlichen strafprozess - um so wohl der einen als auch der anderen kranken sichtweise den nährboden, die strukturen und die organisation zu nehmen. zumindest in jenen ländern die sich westlich, zivilisiert und vor allem europäisch nennen.

...und das an beiden enden dieser kranken wurst...

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