ORF-Studie: Facebook-Verbot "schlichtweg unsinnig"

16. April 2012, 14:25

Position des ORF bestätigt

"Schlichtweg unsinnig" seien die derzeit geltenden Beschränkungen des ORF in Social Media, erklärt eine Studie über die "Rolle öffentlich-rechtlicher Medien im Internet", die der ORF bei Viktor Mayer-Schönberger und Attila Marton von der Oxford University in Auftrag gegeben hat. Das geltende Gesetz, das dem ORF verbietet, soziale Netzwerke zu nutzen, "beschränkt die Öffentlich-Rechtlichen in einer crossmedialen Welt auf einen konventionellen Medienstrom", so Mayer-Schönberger. 

"Wirtschaftlich absurd"

Das sei "bildlich gesprochen, als würde man öffentlich-rechtlichen Medien in Zeiten des Farbfernsehens vorschreiben, nur schwarz-weiß zu senden." Dies sei "wirtschaftlich absurd" und demokratiepolitischer Unsinn, erklärt der Studienautor.

Gefällt dem Generaldirektor

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz fühlt sich von den Studienergebnissen bestätigt, wie er in einer Aussendung betonte. "Die wissenschaftlichen Erkenntnisse bestätigen nun die Position des ORF, auf allen Plattformen, also auch im Internet, die Österreicher mit Content und Programm zu versorgen." (APA, 16.0.4 2012)

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10 Postings
Kernaufgabe des ORF

Ich finde der ORF sollte sich weiterhin auf seine Kernaufgabe konzentrieren als Sprachrohr für die im Parlament und/oder in den Landesregierungen vertretenen Parteien.

Privatisieren, gleiche Bedingungen schaffen, wie für andere Sender, dann darf Herr Wrabetz seine Wünsche erfüllen.

Achso, die Zwanzsgebühren fallen dann leider weg.

Einem solchen Qualitätssender wird das aber sicher nichts ausmachen.

Unter Wrabetz wäre der ORF sofort pleite wenn er sich selbst finanzieren müsste.

der vergleich...

des studienautors ist gut. nur unvollständig.
korrekt:
"..als würde man öffentlich-rechtlichen Medien in Zeiten des Farbfernsehens untersagen, das farbprogramm ausschließlich auf den fernsehern eines bestimmten produzenten zu beschränken und somit den gebührenzahler auch noch zu zwingen an ganz bestimmtens produkt zu kaufen. wer das nicht will kann ja ohnedies weiter schwarz-weiß sehen"

Und um den neuen Facebook und Google+ Auftritt zu finanzieren wird die GIS um 10% erhöht...

Oder dem Faymann seine Facebookfreunde übernehmen es kostenlos. ;)

Und selbstverständlich werden alle noch Halbwegs erträglichen Online-Angebote des ORF gänzlich abgesägt - die FM4-Website z.B.

geh die FB Blase ist ohnehin bald geplatzt!

bis dahin hätte der ORF noch ausreichens Recourcen zu verschwenden!

wieso darf ö3 das eigentlich? gehört das da nicht irgendwie auch dazu?

Wurde ja angeblich abgestellt.

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