6.000 Mitarbeiter im Warnstreik bei der Deutschen Telekom

Wenig Auswirkungen auf Konzern - Am Mittwoch beginnt vierte Tarifrunde

Im Vorfeld der vierten Verhandlungsrunde im Tarifpoker bei der Deutschen Telekom haben sich am Montag mehrere tausend Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. Landesweit seien 6.000 Mitarbeiter dem Aufruf zur zeitweisen Arbeitsniederlegung gefolgt, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di. Die Warnstreiks hätten nur wenig Auswirkungen auf die Leistungen der Telekom, sagte ein Konzernsprecher. Die Lage sei stabil.

6,5 Prozent mehr Geld

Die vierte Verhandlungsrunde beginnt am Mittwoch in Düsseldorf. Für die rund 85.000 Beschäftigten fordert ver.di 6,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Auszubildende sollen 70 Euro monatlich mehr erhalten, zudem sollen schlechter bezahlte Ausbildungsberufe auf ein höheres Bezahlungsniveau angehoben werden. Darüber hinaus soll der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bei den T-Systems-Gesellschaften verlängert werden. Ein Angebot der Arbeitgeber gab es bisher nicht. (APA, 16.04.2012)

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