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vergrößern 500x350Der Streit um die Meilen bei Lufthansa geht weiter.
Frankfurt - Im juristischen Streit um den Wert ihrer Bonusmeilen geht die deutsche Lufthansa in die nächste gerichtliche Runde. Die Fluggesellschaft erkennt das von einem Vielflieger erstrittene Urteil des Landgerichts Köln gegen die Abwertung seiner Meilen nicht an und hat beim Oberlandesgericht Köln Berufung eingelegt, wie ein Sprecher am Montag in Frankfurt erklärte.
Es gehe vor allem darum, was künftig unter einer rechtzeitigen Information der Millionen Teilnehmer an dem Bonusprogramm "Miles & More" zu verstehen sei, sagte der Sprecher. Die AUA-Mutter Lufthansa verteidigte zudem erneut die angegriffene Änderung der Boni-Bedingungen, die keineswegs nur Verschlechterungen beinhaltet habe. Man benötige Rechtssicherheit.
Zu schnelle Umstellung
In der ersten Instanz hatten die Richter geurteilt, dass die Umstellung zu kurzfristig vollzogen worden sei. Das Unternehmen hätte die Änderungen mit einem Vorlauf von vier Monaten ankündigen müssen, statt einen Monat vorher wie im konkreten Einzelfall. Nach der Änderung wurden beispielsweise mit Meilen bezahlte Langstreckenflüge deutlich teurer.
Die Lufthansa verteidigte auch die bilanziellen Rückstellungen für die Meilen-Ansprüche ihrer Kunden. Die Meilen, die bei mehr als 250 Partnern eingelöst werden können, seien dort mit 0,8 Cent pro Meile richtig bewertet, erklärte der Sprecher. Im Kölner Verfahren war hingegen von einem Wert von 2,8 Cent die Rede gewesen, was wegen der Vielzahl der bisher gesammelten und nicht eingelösten Meilen der Lufthansa-Kunden ein Bilanzloch von mehr als 3 Milliarden Euro bedeuten könnte.
Einzelne Kleinaktionäre wollen die Bewertungspraxis bei der Lufthansa-Hauptversammlung am 8. Mai in Köln zur Sprache bringen. Der Kläger im Kölner Verfahren sieht in dem Vorgehen der Lufthansa mittlerweile gewerbsmäßigen Betrug in 21 Millionen Fällen und hat eine entsprechende Strafanzeige gestellt. Die Lufthansa hatte dies als "absurdes PR-Theater" bezeichnet. (APA)
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da konnte man als langjähriger Kunde auch zuschauen, wie die Bonuspunkte am Bonuspunktekonto immer mehr wurden - aber man immer weniger dafür bekam
Mittlerweile hat es sich eh eingependelt, knapp über Nasenrammel und feuchtem Händedruck
Die Rückstellungsbewertung in der Buchhaltung ist der einzgie seriöse Anhaltspunkt!
Ausserdem, warte ich schon zwei Jahre auf eine Ersatzkarte...
Ortsweise ist der Service da noch viel, viel mieser...
Buchungen kann man da ohne die Miles und Mehr? Nummer eigenartigerweise nicht machen...
Habe da Alle Ausreden verdaut...aber immer noch keine Karte...
Die werden auch einmal verschwinden...
eigenartiger weise haette ich vor ein paar tagen für einen lisboa flug nach der verrechnung durch meilenguthaben mehr für steuern und gebuehren zahlen muessen, als ein regulaeres promotion ticket über MUC gekostet haette. sowas finde ich strange.
Lufthansa and AUA erhöhen die Meilen, welche man für "Frei"flüge benötigt. Dabei tun die Airlines so als würden sie Gratis-Zusatzleistungen kürzen... aber dem ist nicht so: Flugmeilen sind ein klarer Teil des Flugpreises und daher sollten sie mMn nach auf im Nachhinein nicht entwertet werden dürfen!
Sehe ich genauso. Wenn ich ein Ticket kaufe, kaufe ich nicht nur ein Ticket sondern auch Meilenanspruch.
Nicht zuletzt ist ja auch nicht selten ein tatsächliches Argument, z.B. mit Staralliance zu fliegen statt mit anderen, manchmal billigeren Airlines. Zumindest bei Geschäftsflügen ist das zum Leid der Arbeitgeber, aber im eindeutigen Kalkül der Airlines so.
Eine reine Inflationsanpassung könnte ich sehr wohl verstehen. Aber eine größere Entwertung ist Diebstahl.
spielen mit ihrer "kundenfreundlichkeit" noch zusätzlich den sowieso schon günstigeren und preislich attraktiveren airlines aus den wüstenstaaten in die hände.
ihre einzige trumpfkarte - besseres service - damit verbunden auch direktflüge - werden einfach "gemuckt".
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