Finanz sitzt Lindsey Vonn im Nacken

Behörde will eine Nachzahlung über 1,7 Millionen Dollar

Wien - Die US-Finanz klopft bei Gesamtweltcupsiegerin Lindsey Vonn an, die Behörde will eine Nachzahlung über 1,7 Millionen Dollar für das Jahr 2010. Sie habe sofortige Schritte unternommen, um die Situation in Ordnung zu bringen, schrieb Vonn der "Denver Post" in einer Email und entschuldigte sich auch mit dem Verweis auf ein schwieriges privates Jahr. "Ich habe ein Arrangement gemacht, um den fälligen Betrag zu bezahlen."

Allein in der Saison 2009/10 hatte die vierfache Weltcup-Gesamtsiegerin 382.300 Euro an Preisgeld gewonnen und neben Abfahrtsgold und Super-G-Bronze bei Olympia auch die Weltcuptitel in der Gesamtwertung, Abfahrt, Super-G und Super-Kombination gewonnen. Vonn gilt als das attraktivste Werbevehikel unter den Alpin-Damen.

"Das ist eine wichtige Lektion für mich", schrieb Vonn auf ihrer Facebookseite, "keine Kontrolle über meine Finanzen zu haben und mich auf jemand anderes zu verlassen, von dem man glaubt, dass ihm dein Interesse am Herz liegt, war ein Fehler, den ich nicht zweimal machen werde." Bei diesem Jemand dürfte es sich um Thomas Vonn handeln. Im vergangenen November hatte die 27-Jährige angekündigt, sich von ihrem Ehemann und langjährigen Trainer scheiden zu lassen. (red/APA; 16.3.2012)

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