Finanz sitzt Lindsey Vonn im Nacken

16. April 2012, 18:20

Behörde will eine Nachzahlung über 1,7 Millionen Dollar

Wien - Die US-Finanz klopft bei Gesamtweltcupsiegerin Lindsey Vonn an, die Behörde will eine Nachzahlung über 1,7 Millionen Dollar für das Jahr 2010. Sie habe sofortige Schritte unternommen, um die Situation in Ordnung zu bringen, schrieb Vonn der "Denver Post" in einer Email und entschuldigte sich auch mit dem Verweis auf ein schwieriges privates Jahr. "Ich habe ein Arrangement gemacht, um den fälligen Betrag zu bezahlen."

Allein in der Saison 2009/10 hatte die vierfache Weltcup-Gesamtsiegerin 382.300 Euro an Preisgeld gewonnen und neben Abfahrtsgold und Super-G-Bronze bei Olympia auch die Weltcuptitel in der Gesamtwertung, Abfahrt, Super-G und Super-Kombination gewonnen. Vonn gilt als das attraktivste Werbevehikel unter den Alpin-Damen.

"Das ist eine wichtige Lektion für mich", schrieb Vonn auf ihrer Facebookseite, "keine Kontrolle über meine Finanzen zu haben und mich auf jemand anderes zu verlassen, von dem man glaubt, dass ihm dein Interesse am Herz liegt, war ein Fehler, den ich nicht zweimal machen werde." Bei diesem Jemand dürfte es sich um Thomas Vonn handeln. Im vergangenen November hatte die 27-Jährige angekündigt, sich von ihrem Ehemann und langjährigen Trainer scheiden zu lassen. (red/APA; 16.3.2012)

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Die Leute von der NADA würden ihr auch gern im Nacken sitzen.

Nun, Lindsey,

wenn Du schnell Geld brauchst, frag doch den Hugh, der macht Dir sicherlich ein Angebot.

In Österreich

wäre ihr das nicht passiert.

diese widerwertigen finanzler sollen ihre verdammten drecksgriffeln von meiner lindsey nehmen!

liebe lindsey,

wenn du in dieser schwierigen phase seelischen (oder auch körperlichen) beistand brauchst, ruf mich an, ich komme sofort!

"ich komme sofort"

was soll lindsey vonn mit jemandem, der an ejaculatio praecox leidet?

Ich glaube eher, SIE brauchen körperlich und seelischen Beistand!

(C;

ich glaub ja nicht das sie soo eine gaudi hat

wenn du "sofort" kommst!

Sagen's, arbeiten's bei der NADA?

ejaculatio praecox?

Kleiner Tipp, Lindsey: Sie erwischen johna unter der Mobilnummer von Christian Hoffmann. Der hat sein Handy bei ihm vergessen.

... ruf mich an, ich komme sofort!

aber hallo! Telefonsex mit der Linzey?

Das sind doch die besten Voraussetzungen um ihr endlich die österr. Staatsbürgerschaft zu geben

... die sie aber sicher nicht will. Sie ist Amerikanerin durch und durch!

sie kann zumindest besser unsere sprache als die netrebko.

Nützt nur leider nix. Die usa stimmen der rückgabe der staatsbürgerschaft nur zu, wenn alle steuerschulden gegenüber dem amerik. Finanzamt beglichen sind... Sicher, wir könnten ihr trotzdem unser staatsbürgerschaft geben. Nur müsste sie dann noch immer steuern in den usa zahlen. Das amerikanische steuerrecht geht nach nationalitaet, nicht nach wohnort.

Stand unlängst mal so in der Zeitung.

Aber es ist allgemein bekannt, dass die USA bei den Steuern zwar sehr wohl Doppelbesteuerungsabkommen haben, ein US-Bürger dennoch eine Steuererklärung für die USA abgeben muss und auf Differenzen durchaus Steuern zahlen muss. Guck dir mal Expat-Regelungen an. Da gibt es immer zig Sonderlocken für die US-Staatsbürger.

Und der Link macht das nochmal klar:
(4) Vorbehaltlich des Absatzes 5 dieses Artikels, jedoch ungeachtet aller anderen Bestimmungen
dieses Abkommens, darf jeder Vertragsstaat seine im Sinne des Artikels 4 (Ansässige Person) ansässigen Personen und auf Grund der Staatsbürgerschaft seine Staatsbürger so besteuern, als ob dieses Abkommen nicht in Kraft getreten wäre...

i gibs auf.

Na dann sagen Sie doch, wie das für US-Bürger ist.
Ich hab das von amerikanischen Arbeitskollegen mitbekommen. Ganz so falsch liege ich da nicht.
Wenn du als Österreicher in Belgien lebst, dann bist du steuerlich wie ein Belgier zu behandeln. Ganz einfach. Der österreichische Fiskus sieht nie einen Cent (abgesehen von Sonderfällen, aber auch da, kein Unterschied zu einem Belgier der in Belgien lebt, also zB bei österreichischen Kapitaleinkünften).
Für US-Bürger gilt das so nicht, dafür haben die US-Behörden in den Doppelbesteuerungsabkommen vorgesorgt. Im Prinzip geht es bei solchen Regeln darum, nciht in Österreich 50% LSt und in den USA nochmal ca 25% draufzuschlagen. Aber das bedeutet nicht zwingend, dass nur an einem Ort besteuert wi

Unselbständig Erwebstätige stehen im Artikel 15 . Und das Wichtige ist immer der Wohnsitz. Ein in Aut berufstätiger US Bürger ist in Aut einkommensteuerpflichtig, und umgekehrt ein in den US beschäftigter Österreicher zahlt dort seine Einkommensteuer.
Frau Vonn ist aufgrund ihres Wohnsitzes in den US dort einkommensteuerpflichtig, und das umfasst alle Preisgelder, Sponsorengelder etc., egal in welchem Land diese erwirtschaftet wurden.

Ok, derzeit wohnt Lindsey (vermutlich) in den USA. Aber dennoch, das "World Income Tax" Prinzip der USA ist soweit nicht unbekannt.
Und ob Lindsey, selbst nach einem Umzug nach Österreich, als "unselbstständig Beschäftigte" durchgehen würde, sei mal dahingestellt.

Hier ein wenig Info:
http://www.irs.gov/businesse... 24,00.html

Soweit ich das verstehe, wird die gesamte bzw ein Teil der österreichischen Lohnsteuer / Einkommenssteuer angerechnet. Aber wir haben ja auch mehrere Einkommensarten. Im Einzelfall kann es hier also auch zu Nachzahlungen an das IRS kommen. Wobei man eben unterscheiden muss: Der Österreicher, der in den USA lebt, braucht in AT keine Steuererklärung abgeben. Umgekehrt schon...

dann lasst sie halt die rennen in den usa aus.

Stimmt, Rücktritt ist auch keiner gefolgt.

Durchhalten,

Linzi!
Unsere Leistungsträger schaffen das auch - allerdings in
Österreich.

Das ist für mich aber verständlich und nachvollziehbar

Es gab so etwas schon mehrmals. Z.B.:
http://www.spiegel.de/spiegel/p... 78253.html

Sportler und Künstler sind keine Buchhalter, und wenn sie sich damit selbst beschäftigen müssten, dann hätten sie keine Zeit mehr für den Sport oder für die Kunst, oder aber sie würden dann eben nur 10. oder 20. in der Rangliste sein und fast gar nichts verdienen.

Daher gibt man diesen unangenehmen und zeitaufwändigen Wulst der Buchhaltung an Dritte ab. Wenn die dann betrügen oder sich nicht auskennen, dann hat man den Salat.

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