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Campact.de gegen Gratis-"Bild"-Zeitung für Alle.
In Deutschland wird gegen die geplante Jubiläumsaktion der "Bild"-Zeitung mobil gemacht. Zum 60. Geburtstag will der Axel Springer-Verlag alle deutschen Haushalte mit einer kostenlosen "Bild"-Zeitung beliefern. Noch sei nicht entschieden, ob die Aktion tatsächlich stattfindet. Es sei nicht klar, welcher Vertriebspartner die rund 41 Millionen Haushalte beliefern soll, berichten deutsche Medien.
Die Idee "Bild für Alle" löste jedenfalls heftige Proteste aus. Auf der Homepage der Initiative "Alle gegen Bild" wurde ein Onlineformular eingerichtet, dort können sich alle eintragen, die am 23. Juni keine "Bild"-Zeitung" in ihrem Postfach vorfinden wollen. Die Website ist momentan offline, aktuelle Infos gibt es auf der Facebook-Seite der Initiative. Dort wird auch auf Campact verwiesen, das Portal unterstützt den Protest gegen die "Bild für Alle".
"Debatte anstoßen"
"Mit einer massenhaften Verweigerung der Zustellung wollen wir eine Debatte über die 'Bild'-Berichterstattung anstoßen.", heißt es dort. Bis Montag Vormittag haben sich dort rund 102.000 Personen registriert, um die Zusendung der "Bild"-Zeitung am 23. Juni zu verweigern.
"Keine andere Zeitung wird so oft vom Deutschen Presserat wegen Verstößen gegen den Pressekodex gerügt, wie die 'Bild'-Zeitung. Regelmäßig verdreht die Bild-Zeitung Tatsachen und tritt ohne jede Skrupel Persönlichkeitsrechte mit Füßen. Indem die Menschen der Bild-Zeitung die Zustellung verweigern, zeigen sie sehr deutlich, was sie von diesen Methoden halten", sagt Susanne Jacoby von Campact.
Auch auf Twitter ist die "Bild"-Aktion und der Widerstand dagegen freilich Thema, dort kursieren auch Pics von Aufklebern, die Briefträger auffordert, die "Bild"-Zeitung am 23. Juni nicht zuzustellen.
Dokumentation "Bild.Macht.Politik"
Montag Abend wurde um 22.45 Uhr auf ARD die Dokumentation "Bild.Macht.Politik" ausgestrahlt, Christiane Meier und Sascha Adamek gehen dort der Frage nach, wie mächtig die Boulevard-Zeitung tatsächlich ist. Zu Wort kommen neben Lesern und Kritikern auch Chefredakteur Kai Diekmann. "Es ist eine unaufgeregte, unspektakuläre, aber erhellende Dokumentation geworden - über die Art wie "Bild" Politik und Politiker macht", urteilt bildblog.de darüber. "Bild.Macht.Politik" ist über die ARD-Mediathek abrufbar. (red, derStandard.at, 16.4.2012)
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endlich mal wieder herzhaft gelacht
:-)
bei den postings....
Was sind schon 68 Tage bis zur Aktion.
Einfach mal die Füße stillhalten und warten.
Vllt. sollten die Bild-Fans, und davon gibt es hier auch genug, sich mal überlegen, ob es so eine Aktion bei der FAZ oder der SZ auch gegeben hätte.
Wäre wirklich toll, wenn sich die Aktion"Alle gegen Bild" nicht nur auf den 23.Juni beschränkt.
Ich verstehe nicht, wieso Sie mich das fragen, obwohl die Antwort im Artikel zu finden ist, Herr Bakunin.
Was mich wundert ist, dass BLÖD tatsächlich alle Haushalte bedienen will. Es gibt sicher nicht wenige potenzielle Adressaten, die Werbung per Aufkleber ablehnen.
Diese darf man zu den 102.000 Personen, Stand 16.04.2012 Vormittag, auch dazu zählen.
Woher wissen Sie, dass niemand der Erklärung:
"Alle gegen Bild"
zugestimmt hat?
Opfer von BLÖD gibt es genug. Symapthisanten natürlich auch.
Die Verkaufszahlen sinken beständig.
Ich verstehe echt nicht, wie man sich für so einen Dreck erwärmen kann.
Wieso Gegenstimmen explizit?
Die als wenig suggerierten 100.000 Stimmen beziehen sich auf die Zustimmung zum Aufruf gegen die BLÖD-Aktion, da BLÖD die Zeitung ohne Zustimmung zusenden will. Ob also jemand der Zusendung zustimmt ist irrelevant.
Der Kommentar, um den wir sinnieren sollte mMn zeigen, dass 100.000 nichts seien bei 41.000.000 Haushalten; die Aussagekraft der Aktion gegen BLÖD wäre für den Verfasser höher, wenn es deutlich mehr als 100.000 Leute wären, die etwas gegen die ungefragte Zusendung haben.
Darauhin sagte ich, dass es ja noch (mittl.) 67 Tage bis dahin wären usw.
Wenn Ihr Posting vom 17.04. 08.23Uhr eher als Scherz gedacht war habe ich diesen leider als solchen nicht verstanden. ;-)
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