Auslieferung des Raspberry Pi hat begonnen

Nach Verzögerungen durch fehlendes Zertifikat und fehlerhafte Ethernet-Buchse

Die Auslieferung des Raspberry Pi hat nach anfänglichen Verzögerungen begonnen - der WebStandard berichtete. "Die letzten 24 Stunden waren die Hölle", schreibt eine Entwicklerin auf dem offiziellen Blog. Man sei durch das ganze Land gefahren, um die Firmen zu treffen, die die Raspberry Pis verpacken und ausschicken. Auch standen Dreharbeiten mit dem Fernsehsender BBC und Besprechungen mit dem Grafikdesigner Paul Beech. 

Erste Geräte verschickt

Die ersten Minicomputer seien bereits an interessierte Kunden verschickt worden. Das Ziel sei nun, bis zum 20. April 2012 alle Geräte der ersten Produktion des Raspberry Pi auszuliefern. Inzwischen hat die Serienproduktion bereits begonnen. 

Was für die Verzögerung verantwortlich war

Nachdem die ersten Raspberry Pis Ende Februar verkauft worden waren, herrschte großer Andrang. Die Vertriebspartner und Online-Shops konnten die enorme Nachfrage nicht bewältigen. Zu den verzögerten Auslieferungen des Minirechners kam es in der Vergangenheit unter anderem, da eine falsche Ethernet-Buchse verbaut wurde. Ein weiteres Hindernis war das für den Verkauf in der EU notwendige Conformité Européenne (CE) Zertifikat. Auch diesen Test hat der Raspberry Pi erfolgreich bestanden, kündigten die Entwickler Anfang April an

Der junge Liam Fraser, der ein Volontariat beim Entwicklerteam des Raspberry Pi absolviert, ist seit Samstag stolzer Besitzer des Minicomputers. Im folgenden YouTube-Video stellt er den Raspberry Pi vor.

Vorbestellungen

Beim einigen österreichischen Händlern kann der Rechner vorbestellt werden. Auf Anfrage des WebStandard steht allerdings noch kein konkreter Termin fest. (ez, derStandard.at, 16.4.2012)

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