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Jerusalem - Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu hat die internationalen Atomverhandlungen mit dem Iran kritisiert. Durch die Gespräche vom Wochenende und ihre geplante Fortsetzung Ende Mai habe der Iran zusätzlich Zeit bekommen, erklärte Netanyahu am Sonntag. "Mein erster Eindruck ist, dass dem Iran ein Geschenk gemacht wurde." Teheran habe weitere "fünf Wochen bekommen, um die (Uran-) Anreicherung ohne Beschränkungen oder Behinderung fortzusetzen". Netanyahu forderte, dass der Iran die Anreicherung umgehend stoppt. Das Land dürfte keine Gelegenheit bekommen, Atombomben zu entwickeln.
Der Iran hatte am Samstag in Istanbul die ersten Gespräche über sein Atomprogramm seit mehr als einem Jahr mit der internationalen Gemeinschaft geführt. Konkrete Ergebnisse gab es noch nicht, aber beide Seiten einigten sich darauf, die Gespräche am 23. Mai in der irakischen Hauptstadt Bagdad fortzusetzen. An den Gesprächen nahm die sogenannte 5+1-Gruppe teil, die aus den fünf Veto-Mächten im UNO-Sicherheitsrat und Deutschland besteht.
Politologe Oliver Borszik über das iranische Machtkarussell unter den Augen des Revolutionsführers
Mehr als 50 Millionen Iraner waren am Freitag dazu aufgerufen einen Nachfolger für Präsident Mahmud Ahmadinejad zu wählen. Der Andrang war groß, die Wahllokale blieben länger geöffnet.
Irans neuer Präsident Hassan Rohani unterzeichnete einst als Atomunterhändler das "Pariser Abkommen"
Der iranische Menschenrechtsanwalt Mohammad Mostafaei kämpft seit Jahren gegen die Todesstrafe und musste deshalb ins Exil flüchten
Der gemäßigte Kandidat Hassan Rohani wurde im ersten Wahlgang zum iranischen Präsidenten gewählt. In Teheran und anderen Städten wurde in der Nacht zum Sonntag groß gefeiert
Teheran spricht von "großem Schritt nach vorn"
Moderater Geistlicher erhält knapp 51 Prozent der Stimmen - Rohani: "Sieg der Mäßigung über den Extremismus" - USA zu direkter Zusammenarbeit bereit
Geistlichkeit in Ghom ist "höchst unzufrieden" mit der Entscheidung des Wächterrats - Abgeordneter spricht von "historischem Fehler"
Der iranischen Führung schien es am wichtigsten, eine respektable Wahlbeteiligung zustande zu bringen - das hat sie geschafft. Es geht um die Wiederherstellung der Legitimität dieser Wahlen
"Wollen Wurzeln des zionistischen Regimes austrocknen"
Der gemäßigte Geistliche konnte die Stimmen des Reformlagers auf sich vereinen
Oberster Führer Ali Khamenei will jegliche Unruhen im Keim ersticken
Wirtschaftslage, Atomstreit und Menschenrechte als große Brocken auf der Arbeitsagenda des gemäßigten Klerikers
Ali Akbar Hashemi Rafsanjani, einer der Gründerväter der Islamischen Republik, darf nicht zu den Präsidentenwahlen antreten. Als Begründung wird seine altersbedingte Schwäche angegeben. Viel eher aber war seine Stärke als Kandidat der Reformer der Grund für den Ausschluss
Mahmud Ahmadi-Nejad darf nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Präsidentenwahl antreten. Weg vom Fenster ist er damit aber nicht
Ausschluss Rafsanjanis sorgt im Iran für einen tiefen Riss innerhalb der Führungskrise
Vor der Präsidentenwahl am Freitag hat die iranische Führung umfangreiche Maßnahmen getroffen, um Massenproteste wie vor vier Jahren zu verhindern. Das Reformlager rückt zusammen und unterstützt den früheren Atom-Chefverhandler Hassan Rohani.
Rafsanjani wird Wahlausschluss durch Wächterrat hingegen nicht anfechten
Die meisten Kandidaten geben sich im Wahlkampf moderat, sagt Iran-Experte Walter Posch. Einzig Saeed Jalili vertrete radikale Positionen, fehlendes Charisma könnte ihn aber trotz Regime-Unterstützung den Sieg kosten
Nur acht der insgesamt 686 Kandidaten dürfen bei der Wahl im Juni antreten
Konservativer Haddad Adel kündigte am Montag Rückzug an - Moderater Rohani nun einziger Kandidat der Reformbewegung
Männer wurden in Teheran gehängt - Vorwurf der Spionage für die USA und Israel
Keine Angaben über Art und Auswirkungen des Vorfalls
wenn netanyahu und Liebermann die Realität sehen wurden, wäre ja alles schön.
und wenn für Sie dieser herren die Realität darstellen müssen Sie ja ganz schon verzweifelt sein.
wer hier ständig mit Krieg droht und in USA betteln geht,steht ja schon fest, und genau das ist der Punkt wer nicht mehr kann schlägt um sich wie ein Tier der in der falle sitzt.
Leider die Wahrheit, nur will dass hier niemand verstehen.
Wie oft hat der Iran schon etwas versprochen oder vorgetäuscht und unsere Politiker haben sich blenden lassen.
Auch bei den aktuellen Gesprächen werden sie den Westen an der Nase herumführen.
Man sollte bedenken dass niemand die Region so gut kennt wie Israel.
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