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Ljubljana - Die österreichische Eishockey-Nationalmannschaft hat zum Auftakt der WM der Division 1A (B-WM) einen wichtigen Schritt Richtung Wiederaufstieg geschafft. Die ÖEHV-Auswahl besiegte am Sonntag in Ljubljana Mitfavorit Ukraine mit 5:4 (1:1,4:2,0:1). Österreich führte dabei schon 5:1, musste aber noch um den Sieg zittern. Bereits am Montag (16.30 Uhr/live ORF Sport +) wartet als zweiter Gegner Großbritannien.
Die neu formierte Mannschaft von Teamchef Manny Viveiros, in der acht Mann ihr WM-Debüt gaben, sorgte zu Beginn des Mitteldrittels für die Vorentscheidung. Mit drei Treffern innerhalb von 97 Sekunden zogen die Österreicher zunächst auf 4:1 und in der 30. Minute sogar auf 5:1 davon, kassierten danach aber noch drei Treffer.
Viveiros musste auf Abwehr-Routinier Gerhard Unterluggauer verzichten, der wegen einer Oberschenkelverletzung fehlte. Ob der 222-fache Teamspieler für die nächsten Spiele fit wird, war am Sonntagabend offen. Daher starteten die Österreicher mit nur zwei Spielern über 30 Jahren (Matthias Trattnig und Gregor Baumgartner) und acht Mann, die gegen die Ukraine ihr erstes WM-Spiel absolvierten.
Geier eröffnet bei WM-Debüt
Einer der WM-Debütanten sorgte für einen optimalen Start in das Turnier. Manuel Geier brachte die Österreicher nach 3:01 Minuten im Powerplay in Führung. Im Powerplay schlugen die Ukrainer aber auch zurück. Zunächst traf Torjanik nur die Stange (12.), eine Minute später gelang Timtschenko aber der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich (13.).
Zu Beginn des zweiten Drittels drehten die ÖEHV-Auswahl aber groß auf. Manuel Latusa im Powerplay (21.), Johannes Kirisits (22.) und Daniel Welser (23.) brachten ihre Mannschaft mit 4:1 voran. Ukraines Teamchef Anatoli Chomenko setzte danach ein Zeichen und wechselte Torhüter Igor Karpenko aus. Sein Nachfolger Michailo Balaban musste wenig später ebenso hinter sich greifen, nachdem Kapitän Thomas Koch eine herrliche Vorarbeit von NHL-Stürmer Michael Grabner und Welser verwertete (30.).
Zittern am Ende
Österreich hatte die Partie scheinbar sicher in Griff, doch ein Treffer von Pobjedonostsew hauchte den Ukrainern wieder Leben ein (33.). Timtschenko verkürzte auf 3:5 (35.), derselbe erzielte in der 58. Minute mit seinem dritten Treffer den Anschluss und sorgte für Spannung bis zur letzten Sekunde.
Österreich ist damit weiter seit 2005 gegen die Ukraine ungeschlagen und hat sechs der jüngsten sieben Duelle gewonnen. (APA, 15.4.2012)
Eishockey-WM Division 1A (B-WM) am Sonntag:
Österreich - Ukraine 5:4 (1:1,4:2,0:1). Ljubljana, Arena Stozice, 1.000, SR Rawodin/Kaderli/Tosenovjan (RUS/SUI/CZE). Tore: M. Geier (4./PP), Latusa (21./PP), Kirisits (22.), Welser (23.), Koch (30.) bzw. Timtschenko (14./PP, 35., 58./PP), Pobjedonostsew (33./PP). Strafminuten: 10 bzw. 10 plus 10 Disziplinar Zabludowski.
Österreich: Starkbaum - Kirisits, Reichel; Trattnig, Schumnig; Altmann, St. Ulmer - Welser, Koch, Grabner; Th. Raffl, Hundertpfund, Baumgartner; M. Geier, Herburger, St. Geier; P. Harand, Oberkofler, Latusa.
Ukraine: Karpenko - Pobjedonostsew, Ljutkewitsch; Klimentjew, Jemeljanenko; Nawarenko, Isajenko; Petruchno - Schafarenko, Timtschenko, Materuchin; Jakowenko, Kasjantschuk, Donika; Michnow, Bondarjew, Pastuch; Ramazanow, Torjanik, Bobkin; Zabludowski
Weitere Ergebnisse:
Großbritannien - Slowenien 2:3 (1:2,1:0,0:1). Tore: Shields (7.), Peacock (22.) bzw. Jeglic (4.), D. Rodman (13.), Razingar (57.).
Japan - Ungarn 1:5 (0:2,0:2,1:1)
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fürhen grad im 3. drittel mit 2:0 gegen die ukraine
http://www.iihf.com/competiti... /home.html
Ich hab nur die 10 Minuten etwa gesehen, in denen die 4 Tore für Ö gefallen sind. Selbst die hab ich schwach gefunden, die Ukrainer sind ja herumgestanden wie die Pylonen, da hätte man mehr Zug zum Tor erwarten können. Vielzuviel sinnloses Herumgekurve in den Ecken.
Fazit: Für die wirklich schwachen Ukrainer hat's gereicht, Defensive desaströs, kein gescheider Druck zum Tor, alles andere kann man nicht bewerten, angesichts dieses Gegners.
Hoffnungsschimmer: Das ö Team ist bekannt dafür, dass es sich an die Leistungen seiner Gegner gern im negativen Sinn anpasst. Also kann es ja besser werden.
Trotzdem: Das war sogar für eine B-WM eine schwache Partie, selbst in der Druckphase.
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