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Linz - Das Bündnis "braunau gegen rechts" hat nach seiner traditionellen antifaschistischen Demonstration "Gemeinsam gegen rechte Gewalt!" am Samstag in Braunau am Inn eine klare Kampagne seitens der Stadt gegen Rechtsextremismus gefordert. Das teilte Bündnis-Sprecher Stefan Klingersberger in einer Presseaussendung am Sonntag mit. Laut Polizei verlief die Demonstration mit an die 400 Teilnehmern friedlich bis auf eine kurzfristige Festnahme.
Provokationen
"Wir konnten ein deutliches, lautstarkes und friedliches Zeichen gegen rechte Gewalt setzen", berichtete Klingersberger. Landeshauptmannstellvertreter Josef Ackerl (SPÖ) habe in seiner Rede dem Bündnis vollste Unterstützung und Solidarität ausgesprochen. Allerdings seien etliche Braunauer Neonazis am Rande der Demonstration aufgetaucht und hätten versucht zu provozieren. Einer habe beim Abbau eine Rauchgranate auf die Bühne geworfen und sei festgenommen worden. Das und weitere Vorfälle abseits der Kundgebung würden zeigen, dass es eine breitangelegte Präventionsstrategie gegen Neofaschismus brauche. Die Situation sei längst nicht mehr tragbar, so Klingersberger.
Bezirkpolizeikommandant Martin Pumberger bestätigte der APA am Sonntag eine kurzfristige Festnahme. Der Mann habe einen Rauchknallkörper geworfen, aber niemanden verletzt und nichts beschädigt. Er werde wegen Missbrauchs nach dem Pyrotechnikgesetz und nach dem Verbotsgesetz angezeigt und sei wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Etwa zehn bis 15 Personen, die der rechten Szene zuzuordnen seien, hätten die Kundgebung provokant zu stören versucht. Einige der autonomen Szene zurechenbare Demonstranten hätten gegen das Vermummungsverbot verstoßen. Es gebe ein paar Anzeigen, unter anderem nach dem Verbotsgesetz, wegen Sachbeschädigung und Ordnungsstörung, teilte Pumberger mit. (APA, 15.4.2012)
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Soviel zum Demokratieverständnis der tumben Ewiggestrigen.
Aber wenn DAS die Speerspitze der Neonazis ist, dann könnte man beruhigt weiterschlafen - wäre da nicht die Tatsache, dass eine rechtsradikale Partei in Österreich wider jeglicher Vernunft weiter stark auf dem Vormarsch ist.
Wenigstens die Innsbrucker haben gestern bewiesen, dass es Menschen gibt, die eine solche Ideologie nicht begrüßen und diesen wirren Hetzern nur 7.7% der Stimmen gegeben.
leider ist das mit der wahl in innsbruck nicht ganz so erfreulich. denn zusätzlich zur fpö hat auch die Liste Rudi Federspiel kanditiert und 8% erreicht. da diese liste sich in ihren rechtspopulistischen forderungen nicht viel von der fpö unterscheidet, muss man sie dem rechten lager zurechnen.
Das Brunftgeschrei vom Bumsti bei 16% wäre ja nicht auszuhalten gewesen.
Allerdings bezweifle ich, ob wirklich ALLE die Federspiel gewählt haben, auch wissen was dahinter steckt.
Bei den FPÖ-Wählern ist ohnehin Hopfen und Malz verloren gegangen.
dann bin ich mir ziemlich sicher, dass auch Sie ein Hetzer sind ... zwar gegen rechts aber doch ein Hetzer ... ob Sie das allerdings besser macht weiß ich nicht. Fakt ist, dass alle Personen, die die Veranstaltung gestört haben, auch angezeigt wurden ...
Aber Sie scheinen ein Verharmloser zu sein, wie viele in diesem Lande (das erklärt u. a. den Erfolg der FPÖ).
Es handelte sich nicht einfach um eine Demonstration gegen "rechts", sondern gegen (Neo-)Nazis, falls sie den Artikel gelesen haben.
Sich gegen Rassisten, Faschisten und sonstige Menschenfeinde zu richten sollte eigentlich Bürgerpflicht sein.
Angesichts besorgniserregender 25-30% der rechtsradikalen Partei in Ö (zum Vergleich: in D sind es ca.1 %) ist jede solcher Aktionen gut zu heißen.
Das ist der Unterschied z. B. dazu, wenn "linke" Demos stören.
Der Anteil "Linksextremer" im Vergleich zu "Rechtsextremer" dürfte allerdings ca. 1:1000 betragen.
Im Gegensatz zu Ö hat hier eine sehr breit angelegte Wiederaufarbeitung der NS-Zeit (v. a. in Schulen) stattgefunden, die sich tief in der Bevölkerung verankert hat.
Das beste Beispiel ist eben immer noch FPÖ-NPD --- beide Parteien kann man von der Ideologie, Sprechart, den Zielen, den Methoden, der Wahlwerbung (hier erlaubt sich sogar die FPÖ mehr!) absolut vergleichen.
Der Wählerzuspruch ist in Ö deshalb do groß, da die FPÖ verharmlost wird. Wir sollten alle nicht vergessen, dass deren Parteichef mit Küssel im Wald rumgerobbt ist, öffentlich den Kühnengruß zeigte und starke Kontakte zu deutschen Neonazis pflegte. Ich wüsste nicht, was ihn hier von den politischen "Führern" der NPD unterscheidet.
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