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Kinder sollten den Lehrstoff nicht präsentiert bekommen, sondern ihn sich selbst erarbeiten, meint Gerald Hüther.
Video: Langfassung des Interviews mit Hirnforscher Gerald Hüther
STANDARD: Sie sagen, um nachhaltig zu lernen, braucht das Hirn vor allem Begeisterung. Aber kann Lernen ohne Druck überhaupt funktionieren?
Gerald Hüther: Die Hirnforschung kann inzwischen zeigen, dass sich im Hirn nur dann etwas ändert, wenn es unter die Haut geht. Das Hirn ist kein Muskel, den man trainieren kann, indem man viel übt. Im Hirn passiert immer erst dann etwas, wenn derjenige, der lernt, das für sich selbst als wichtig beurteilt. Denn nur dann lässt man sich davon berühren, dann gehen die emotionalen Zentren an. Und immer dann, wenn im Hirn diese emotionalen Zentren aktiviert werden, wird eine Art Dünger ausgeschüttet. Der düngt gewissermaßen das Dahinterliegende, was man im Zustand der Begeisterung an Netzwerken aktiviert hat. Und das führt dazu, dass man immer das, was man mit Begeisterung lernt, auch so gut behält.
STANDARD: Warum lernen kleine Kinder so viel und leicht?
Hüther: So ein kleiner Dreijähriger hat ja am Tag 50 bis 100 Begeisterungsstürme, wo dann jedes Mal diese Gießkanne der Begeisterung im Hirn angeht und wo das alles gedüngt wird. So, und dann schicken wir die Kinder in die Schule. Da stimmt doch irgendetwas nicht, wenn dann an dem Ort, wo eigentlich diese Begeisterung genutzt werden sollte, das Wichtigste verlorengeht, was die Verankerung dieser neuen Erfahrung im Hirn erst ermöglicht. Da sind wir mit unserem Schulsystem offenbar auf einem Irrweg gelandet.
STANDARD: Wie kann Schule in Hinkunft denn gelingen?
Hüther: Es gibt bereits einige dieser anderen Schulen. Schulen, wo den Schülern etwas geboten wird, was sie verzaubert. Und das findet eben nicht statt, wenn man anfängt, Kinder zu unterrichten und ihnen etwas beibringen zu wollen. Es ist ein großes Missverständnis, zu denken, indem man dem anderen sagt, wie er's machen soll, könne man bei ihm im Hirn irgendeine Veränderung auslösen. So geht das nicht. Das geht nur, wenn der andere sich davon berühren lässt. Wenn er das toll findet. Dann will er's wissen. Und wenn er's wissen will, dann lernt er's auch. Es würde auch reichen, wenn die Kinder nur ein Fünftel der Zeit zur Schule gingen, wenn in dieser Zeit wirklich etwas passieren würde.
STANDARD: Was sagen denn Noten über einen Schüler aus?
Hüther: Gute Noten haben diejenigen, die sich am besten an die Systemanforderungen anpassen können. Die machen die Matura mit 1,0, aber die haben das Entscheidende eigentlich verloren, nämlich die Leidenschaft. Die geht natürlich weg, wenn ich etwa in der fünften Klasse als Bub anfange, mich für Schmetterlinge zu interessieren, aber ich muss das in mir selbst unterdrücken, weil in der Zeit, in der ich mich mit den Schmetterlingen befasse, kann ich ja nicht Deutsch und Mathe machen. So produziert unser Schulsystem auch in den oberen Bereichen, wo die Besten scheinbar herausgelesen werden, junge Menschen, die zwar gut funktionie- ren, aber, böse gesagt: Das sind dann leidenschaftslos gewordene Pflichterfüller. Und die kann eine Wirtschaft in Österreich auch nicht mehr gebrauchen.
STANDARD: Stattdessen braucht es Schulen als Orte der Potenzialentfaltung. Wie geht das?
Hüther: Eine ganze Klasse müsste zu einem Team werden, das unbedingt wissen will, wie die Fotosynthese funktioniert. Oder warum Shakespeare Macbeth geschrieben hat. Und dann ahnen Sie schon, dass die Kinder ungefähr zwei Wochen brauchen werden, um das alles herauszufinden. Aber das hätten sie sich alles selbst erarbeitet. Und das würden sie dann auch nicht wieder vergessen. Von außen kann man das Wissen dann nicht einflößen, da ist es sogar fast störend, wenn einer kommt und die Fotosyn these oder Shakespeares Schreibmotive erläutert. Jede Erklärung, die man Kindern gibt, hindert sie daran, die Frage zu stellen und es selbst herauszufinden.
STANDARD: Es hängt an der Person des Lehrers?
Hüther: Die Lehrer tun mir leid. Die sind ja einmal losgezogen und wollten Unterstützer werden von Kindern bei Lernprozessen. Wenn die das nur noch mit Mühe aushalten, dann liegt das eben auch daran, dass sie derzeit kaum eigene Gestaltungsspielräume haben. Im Grunde genommen geht es den Lehrern fast so wie den Schülern. Und dann kann es eben sehr leicht passieren, dass man als Lehrer aufgibt, dass man den Mut verliert. Dann ist man keiner mehr, der einlädt, dann ist man einer, der sich nur mehr selbst rettet und versucht, durchzuhalten, bis die Rente kommt. Das ist natürlich eine Katastrophe. Es hat ja noch gar keiner unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerechnet, was das später einmal alles kostet, wenn ein einzelner, mutlos gewordener Mathematiklehrer es fertigbringt, jedes Jahr zwanzig Schülern die Lust an Mathe zu versauen. Denn dann haben die ja meistens nicht nur die Lust an Mathe verloren, sondern auch an den Naturwissenschaften. Das heißt, da ist auf einmal etwas kaputtgegangen, was möglicherweise die gesamte Karriere und Entwicklung eines Kindes belastet. Und wenn man diese Kosten alle zusammenrechnet, könnte herauskommen, dass es besser wäre, diesen betreffenden Lehrer bei vollen Bezügen nach Hause zu schicken, als ihn noch einen Tag länger diesen Schaden stiften zu lassen. (Karin Riss, DER STANDARD, 16.4.2012)
GERALD HÜTHER (61)
ist Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität in Göttingen. Das gesamte, auf Video aufgezeichnete Interview wird auch am 21. und 22. April beim Bildungsfrühling in Perchtoldsdorf gezeigt.
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Da hat man sich eingebildet, die Kinder würden geradezu magisch angezogen von den wirklich witzig präsentierten Inhalten und de facto "von selbst" lernen.
Leider stellte sich heraus, dass die lieben Kleinen zwar gerne zusahen (außer andere Sendungen waren "cooler", spannender oder einfach nur verboten) und dann blitzartig abschalteten, wenn es anstrengend wurde.
Wir wissen natürlich, dass Kinder lernen, was sie lernen wollen. Nur dort hakt es dann: Wie finden sie einen Zugang zu dem, was sie auch wirklich lernen sollen?
Nur ein Beispiel: Mir ist der Fall eines mathematisch hochbegabten Kindes bekannt, dass schon im Volksschulalter komplexe mathematische Aufgaben lösen konnte. Nur leserlich schreiben wollte der Bub nie lernen.
vielleicht ist es in deutsch nicht so gut wie in englisch, aber von einer tv sendung kann ich mir aber nicht erwarten, dass es die schule ersetzt, ausser dem gibt einige studien die belegen, dass die kinder sehr wohl das alphabet als auch zählen leicht lernten
richtige worte, allerdings mischen viele faktoren den ten "teig" an, das schulsystem ist nur einer, einfluss auf kinder ist doch mannigfaltiger, als nur vom lehrer, überhaupt heute...und wenn dann das elternhaus noch dazu eventuell krisengeschüttelt ist, dann hat es ein kind noch schwerer...
keine lustlosen Pflichterfüller braucht, dann wäre unsere Wirtschaft schon längst den Bach hinunter gegangen und das chinesische Wirtschaftswunder niemals möglich gewesen.
So sehr ich den Hr. Professor Hüther verehre und ansonsten alles unterschreibe, was er in diesem Interview sagt, aber ich fürchte, dass er in diesem Punkt irrt.
Unsere Wirtschaft kann ja eben nicht mehr mit den aufstrebenden Entwicklungsländern mithalten, weil uns wichtige Wettbewerbsvorteile wie billige Löhne, unendlich viel Humankapital und anderes fehlen.
Unser einziger Wettbewerbsvorteil ist noch ein winzigkleiner "Wissensvorsprung". Daher glaube ich auch, dass unsere Wirtschaft nur richtig stabil werden kann, wenn wir auf Innovation und Bildung setzen. Und lustlosen Pflichterfüller kommt selten eine neue, innovative Idee, die beispielsweise Arbeitslabläufe schneller macht.
aber warum soll ich damit zum chef gehen ?? ich bekomme deswegen nicht mehr gehalt...und die gewinne die der cheffe nach dem umsetzen meiner idee macht teilt er auch nicht mit mir...also...schweige ich...that is bloody simple, isn't it ??
Ja, es ist traurig, dass es in Firmen oft so ist, dass der, der gute Ideen hat, nicht der ist, der davon (mit)profitiert. Denn so bleibt sowohl der Firma als auch dem Ideenhaber Potenzial verborgen (dem MA deshalb, weil er sich auch nicht in dem Maße weiterentwickeln wird, wie er es könnte).
Teilt eine Firma ihren Erfolg mit den MA, teilen diese auch ihre Ideen. Es ist alles eine Frage der Ausgewogenheit zwischen geben und nehmen.
Unser Leben gestaltet sich genau wie vor 100 Jahren nach den Richtlinien der Industriegesellschaft.
Ein radikaler Wechsel im Denken, im Schulsystem und folgend in der Arbeitswelt hin zum digitalen Zeitalter ist dringend notwendig!
Ich hoffe, Österreich schafft den Sprung (bald!!).
Alle wissen es besser, ohne selbst vor 20-30 Schülern mind. ein Jahr mit Prüfungszwang gestanden zu haben. ich habe einmal einen großspurigen Psychologen 3 Stunden zur Verfügung gestellt - er ist untergegangen.
Eins ist aber schon klar: Schule hat grundlegende Kulturtechniken, Allgemeinwissen in der ihr zur Verfügung stehenden Zeit zu vermitteln umden Menschen zu ermöglichen Berufe ausüben zu können, d.h. für sich selbst zu sorgen.
Erstens wären da die tatsächlich mangelhaften Rahmenbedingungne zu nennen unter denen die Lehrer arbeiten muessen (und damit meine ich nicht nur Räumlichkeit, equipment, etc., sondern vor allem psychosoziale Fakoren - es gbit z.B. keine gesetzlich verpflichtende Supervision fuer Lehrer in Ö, das ist Mittelalter). Zweitens ist aber die ueberwiegende Mehrzahl der oesterr. Lehrer (und ja - ich kenne viele davon im In- und Ausland und kann daher Vergleiche ziehen) persönlich völlig inkompetent. In anderen Ländern werden solche Leute im Vorfeld ausgesiebt, bei uns kann salopp formuliert jeder, der lange Ferien will auf die PÄDAG / WU gehen. Dass dann diese Leute fachlich nichts vermitteln können und es bei den Kindern schwer haben ist klar.
was sind das für grundlegende Kulturtechniken, die man in der Schule lernen muss?
Es würde mir reichen, würden die Kinder in der Schule Lesen, Schreiben und Rechnen lernen und dann in der weiterführenden Schule noch das ein oder andere inhaltliche Fach. Leider sehen viele Lehrer das anders und benützen ihre Fächer für die Verbreitung von Ideologien und ihren Privatmeinungen. Das Ergebnis sieht man dann an der Uni, wenn junge Erwachsene in ihren Haus- und Diplomarbeiten keinen geraden Satz zusammenbringen - schon gar nicht in einer Fremdsprache und man ihnen dazu noch den mathmatischen Unterstufenstoff neu erklären muss.
er sagt doch selbst, dass ihm die Lehrer Leid tun, weil sie unter derart schlechten Rahmenbedingungen arbeiten müssen. Definieren sie mal grundlegende Kulturtechniken. Brav sein, Faktenwissen stupide abarbeiten? Sinnlos.
am beispiel mathematik: da ist die schule ein wunderbares beispiel dafuer, wie simple schluesse, die ein fuer allemal leicht verstanden werden koennen, so umstaendlich wie nur moeglich ueber viele jahre hinweg als "faktenwissen" aka formelsammlung/ stupide anwendung von rezepten, deren sinn den schuelern nie klar wird, breitgetreten werden kann.
was gibts fuer ein faktenwissen in sprachen? sprachen zu lernen braucht weder grammatik noch vokabelpauken. das weiss jeder, der kinder mehrsprachig aufgezogen hat.
und dass es in den naturwissenschaften kaum je um fakten, sondern hauptsaechlich um hypothesen, experimente und datenanalyse geht, sollte auch klar sein.
Wenn diese Mehrsprachigkeit heiße 2, 3 Stunden in der Woche stattfindet, werd ich ums Vokabelpauken aber kaum herumkommen, mutmaße ich mal.
ihre vorstellungen grenzen aber schon bissl ans phantastische.
sprachen lernen kann man nicht ohne vokabel und grammatik zu lernen.
auch zweisprachige kinder machen das- nur hald über einen wesentlich längeren zeitraum- dieses argument fällt somit weg.
ein wesentlicher vorteil der menschen ist ja auch, dass wir wissen weitergeben können ohne, dass jeder wieder die gleichen experimente selbst machen muss.
ob den schülern was klar wird hängt hauptsächlich von einem ab: vom schüler selber.
und, in welchem alter lernen kinder sprache? und wie funktioniert das? mir waere neu, dass sich kleinkinder grammatik ueber (uebrigens auch nachtraeglich konstuierte) regeln erarbeiten wuerden.
dass wir nicht die gesamtheit naturwissenschaftlicher experimente nachmachen koennen um zu wissen zu gelangen ist ja klar. da haben lehrbuecher schon ihre berechtigung. aber faktenwissen ohne den kontext einer aktiven, experimentellen, oder wenn sie so wollen, "angewandten" herangehensweise bringt auch nicht viel.
daher finde ich es unnoetig, etwas ueber die photosynthese zu lernen, ohne zumindest eine fragestellung darin "mit eigenen haenden" zu bearbeiten, sei es im labor oder im gedankenexperiment.
die frage ist ja berechtigt - eine funktion als selbstzweck beibringen zu wollen macht mE auch keinen sinn. eine funktion ist ein werkzeug um von einem datenset in ein anders zu gelangen. wozu sollte ich mich damit befassen, wenn ich keinen bedarf daran habe?
ich bin zwar kein lehrer, aber mir wuerden schon einige beispiele aus informatik/biologie/physik einfallen, die die frage "wozu brauch ich funktionen" beantworten, bevor man funktionen beibringt: wachstumsgleichung, geschwindigkeit, umrechnen in andere einheiten, zusammenhang von koerpergroesse und alter etc.
das interessante an mathematik ist ja mE, dass es denken vereinfacht. anstatt immer neu abzuzaehlen kann an eine formel entwickeln, sich zeit sparen. das gehoert vermittelt.
ok, das habe ich natuerlich vorausgesetzt. wo kein (grund)interesse vorhanden, wird halt auch wenig gehen, aber das liegt dann wohl auch nicht in der verantwortung des lehrers, find ich.
ich gehe aber auch nicht davon aus, dass es die alleinige sache des lehrers ist, lernen zu ermoeglichen. ist aber mE ein bisschen zum zeitgeist geworden, wir wollen alles schoen haeppchenweise in den mund geschoben bekommen, am besten vorverdaut.
Der Schulbetrieb sorgt dafür daß eine gewisse Menge Faktenwissen im Gedächtnis der Schüler landet, und das bei einem gewissen Zeit- und Personalaufwand.
Effizient ist die Sache solange zu betrachten, bis Sie eine noch effizientere Methode anbieten können die auch tatsächlich funktioniert.
Und weil Sie sich absichtlich dumm stellen und vorgeben, das obige nicht zu verstehen, deshalb ist Ihre Frage unnötig.
Zeit/Mitteleinsatz?
Sie messen also die Zeit: Zeit die in der Schule verbracht wird in Korrelation mit dem Output.
Was ist der Output? Maturanten? Schulabschlüsse? Drop-out-Qutoe?
Was meinen Sie mit "Mittel"? Österreich ist nicht federführend im Einsatz von unterschiedlichen Unterrichts"mitteln" - oder meinten Sie andere Mittel?
Ich bleibe also bei meiner Frage: wie messen Sie Effizienz?
kann ja sein, dass sich die schule in den letzten 20 jahren, seit ich sie selber erlebt habe, drastisch geaendert hat, aber die 12 jahre, die ich darin bis zur matura verbracht habe, waren der gipfel jeder bislang erlebten ineffizienz. was da an kostbarer lebenszeit verbraten wird, bei menschen, die im koerperlich-geistigen wachstum und damit in ihrem hoechsten lernpotential stehen, ist einfach nur sagenhaft.
Schule vermittelt nur ganz, ganz wenig Wissen, gerechnet auf die 12 Jahre, in der man sie besucht ist es desaströs wenig. Abgesehen davon bekommen wir bald einen Internetanschluss für's Gehirn, dann hat jeder Mensch fast unendlich viel Wissen, das er einfach abrufen kann. Und das ist der springende Punkt, nein, einer von vielen, sie müssen wissen, wonach sie suchen und da geht es vor allem um Problemlösungskompetenzen. Die bekommen sie in der Schule aber nicht beigebracht, weil alles vorgekaut wird und sie als Schüler wissen, dass es reicht, wenn sie etwas auswendig lernen.
hier wird argumentiert als ob österreich der nabel der welt wäre, warum sind unsere schüler beim pisa test nur im mittelfeld? weil unsere lehrer so genial sind? das gegenteil ist der fall, die lehrer bekommen alle zwei jahre eine lohn erhöhung, in anderen ländern ist eine erhöhung nur möglich, wenn gewisse kriterien erfüllt sind, dh. abgeschlossene kurse, aber das wird in österreich nicht leicht zu erreichen sein, die betonierer werden versuchen diese zu vehindern und mit gehrer haben sie leichtes spiel gehabt
ich hatte an der uni mal einen prof (genetik), der pruefungen so gestaltet hat:
"ich gehe davon aus, dass sie das lehrbuchwissen intus haben. was mich interessiert ist, wie sie in experimenten selber zu diesem wissen gelangen wuerden".
pruefung sah dann auch so aus: wie wuerden sie im labor zeigen, dass sich x so und so verhaelt, wie es im lehrbuch steht?
das fand sich freilich kaum in lehrbuechern.
aber noch immer wird in pruefungen darauf geachtet, dass nur ja niemand schummelt. als obs darauf ankaeme. da stimme ich ihnen zu - wissen ist heute im gegensatz zu frueher immens verfuegbar. aber was machen wir mit der fuelle dieser daten? ja, auf problemloesen kommts an.
Kann ich nur bestätigen. Mein Sohnemann leidet gerade unter so einer Fallstudie. Letzte mathematik-Schularbeit vor der matura : 21 Arbeiten , davon 18 Nichtgenügend. Mehr braucht man wohl nicht zu sagen.
Als ehemaliger Schüler kann ich das bestötigen. 12 Französisch Schularbeiten in einem Jahr und 11 Nicht Genügend. Lag es am Lehrer? Nein, es war die eigene Faulheit, sowie das Wissen das die anderen 30 Mitschüler auch faul waren und wir uns so gegenseitig runtergezogen haben.
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